Wenn ein Kind Angst vorm Wasser und Baden hat!

Was kann man tun, wenn ein Kind Angst vorm Wasser hat und Baden zum Stress wird?

Normalerweise haben Neugeborene keine Angst vor dem Wasser und baden gerne, denn es erinnert sie an die Zeit im Fruchtwasser in Mamas Bauch. Hat ein Baby aber doch Angst vor Wasser und vor dem Baden, so hat dies meist seine Gründe, denn diese Angst besteht nicht von Geburt an, sondern wurde durch irgendein Missgeschick ausgelöst. Vielleicht ist das Baby einmal versehentlich mit dem Kopf unter das Wasser getaucht und verschluckte dabei Wasser oder es hat etwas Shampoo in die Augen bekommen. Beide Missgeschicke waren für das Kind in jedem Fall sehr unangenehm. Solche negativen Erlebnisse und Vorfälle haben zur Folge, dass sich ein Baby in der Badewanne unsicher fühlt, kein Vertrauen mehr hat und dadurch Angst vorm Wasser und Baden hat.

Dem Kind die Angst vor dem Wasser und Baden nehmen

Wenn ein Kind Angst vorm Wasser und Baden hat!

Wenn ein Kind Angst vorm Wasser und Baden hat!

Ist diese Situation erst einmal eingetreten, so brauchen Eltern sehr viel Geduld, Verständnis und Einfühlungsvermögen, um dem Kind die Angst vor dem Wasser zu nehmen und es wieder ans Wasser zu gewöhnen. Sie müssen dem Kleinen viel Zeit lassen und bei ihm Schritt für Schritt erneut das Gefühl der Sicherheit aufbauen, damit es langsam wieder Vertrauen bekommt und spürt, dass ihm beim Baden nichts passiert. Erst dann wird es seine Abneigung gegen Wasser verlieren und wieder Spaß und Freude am Baden haben.
Weiterhin sollten Papa und Mama auch darauf achten, dass sich ihr Baby während des gesamten Badens rundum wohl fühlt.

Eltern sollten verschiedene Dinge beachten:

Für Neugeborene ist es sehr angenehm, in einem Badeeimer oder einer Babybadewanne gebadet zu werden, da diese Gefäße auf Babys abgestimmt sind, was ihnen ein Gefühl von Sicherheit gibt. Die Wassertemperatur muss vor jedem Bad sorgfältig mit einem Thermometer gemessen werden, damit das Badewasser nicht zu heiß oder zu kalt bzw. kühl ist.

Wenn ein Kind Angst vorm Wasser und Baden hat!

Hat ein Baby keine Angst vor dem Wasser, macht ihm baden Spaß

Was die Menge des Wassers betrifft, so ist es vollkommen ausreichend, wenn die Wasserhöhe mehrere Zentimeter beträgt, damit das Baby nicht schwerelos im Wasser liegt, sondern dass es manchmal die Seitenwände der Babybadewanne berührt und mit dem Po den Wannenboden spürt. Es fühlt sich dadurch sicherer und die geringe Wassermenge reicht trotzdem gut aus, um das Kleine zu waschen. Außerdem ist eine niedrige Wasserhöhe auch für Vater oder Mutter einfacher, denn das Baby entgleitet ihnen beim waschen nicht so leicht, wie wenn es im Badewasser richtig schwebt.Genau so
Sehr angenehm ist es für ein Baby, wenn es zuerst mit den Füßchen das Wasser berührt und dann ganz langsam und vorsichtig, nach und nach mit dem ganzen Körper ins Badewasser gesetzt oder gelegt wird. Sie sollten darauf achten, dass Sie das Baby gut und sicher in Ihrem Arm halten, so dass es Ihnen auf keinen Fall aus der Hand rutschen und untertauchen kann. Trotzdem sollte es für das Kind noch angenehm sein.

Baden sollte zu einem Ritual werden!

Wenn ein Kind Angst vorm Wasser und Baden hat!

Baby baden sollte zum Ritual werden

Genauso wie beim wickeln sollten auch beim baden die Utensilien wie Waschlappen, Babyshampoo, Plantschspielzeug oder eine Quietscheente, sowie ein Babybadetuch zum abtrocknen schon vorab hergerichtet werden, damit alles griffbereit ist und Sie sich voll und ganz auf Ihr Baby konzentrieren können.
Es ist auch sehr wichtig, dass beim Baden eine Regelmäßigkeit besteht, Ruhe herrscht, dass Sie nicht gestört werden und dass genügend Zeit vorhanden ist für die Badeprozedur. Am besten ist es, wenn Sie ein bestimmtes Baderitual einführen, denn Ihr Kind und auch Sie selbst sollten sich während dem Baden entspannen können. Nur so wird Ihr Baby Spaß und Freude am Baden haben. Sollte es jedoch trotz aller Bemühungen schreien und Angst haben, so sollten Sie es nicht mit Gewalt zwingen, sondern das Bad abbrechen, das Baby mit einem Waschlappen waschen, es liebevoll beruhigen, mit ihm schmusen und es zärtlich eincremen. So kann es spüren, dass es trotz allem geliebt wird.

Gemeinsamer Badespass!

Eine weitere Möglichkeit wäre, gemeinsam mit dem Kind zu baden. Dadurch wird dem Kind vermittelt, dass Baden eigentlich ein schönes Erlebnis ist. Wenn Sie zusammen mit Ihrem Kleinen in die Badewanne steigen, so spürt es Ihre Nähe, was ihm zusätzlich ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit gibt. Doch kann auch der Versuch, ein gemeinsames Bad zu nehmen, unter Umständen scheitern, wenn die Angst vorm Wasser bei einem Baby oder Kleinkind einfach zu groß ist.

In einer solchen Situation heißt es für Eltern wirklich sehr viel Geduld und Verständnis zu haben und dem Kind genügend Zeit zu geben. Mit viel Gelassenheit, Liebe und Zuneigung wird es die Angst vor dem Wasser sicher irgendwann überwinden und sich freuen, wenn es baden und im Wasser plantschen darf.

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