Sparschwein aus Pappmache basteln

Ein Sparschwein aus Pappmache ist eine kreative Alternative zum gekauften Sparschwein. Ob als Geschenk oder zum selber Sparen: Handarbeit macht Spaß und kommt immer gut an. Um das vergleichbar bruchsichere Sparschwein aus Pappmache herzustellen benötigen Bastler einige Materialien sowie Zeit.

Materialien für ein Sparschwein aus Pappmache

Sparschwein basteln - Das Material

Sparschwein basteln – Das Material

Der Vorteil bei der Herstellung eines Sparschweins aus Pappmache liegt neben dem Bastelspaß und der Bruchsicherheit darin, dass die einzusetzenden Materialien in jedem Haushalt zu finden sind. Bevor Sie mit dem freudigen Basteln beginnen, sollten Sie sicherstellen, dass Sie alle Materialen vorrätig haben.

Sie benötigen einen Luftballon, eine leere Toilettenpapierrolle, vier spitze Ecken aus dem Inneren eines Eierkartons, eine weiße Küchenpapierrolle, Zeitungspapier, einen Rest Fotokarton, rosafarbene Servietten (wahlweise eine andere Farbe), Bastelleim, einen Pinsel, Klebestreifen, ein scharfes Messer sowie eine mit Alufolie ausgekleidete Schüssel.

Bastelmaterial Liste:

  • Luftballon
  • leere Toilettenpapierrolle
  • spitze Ecken aus dem Inneren eines Eierkartons (4 Stück)
  • Zeitungspapier und Küchenrolle (unbedingt in Weiß)
  • Rest Fotokarton
  • rosafarbene Servietten
  • Holz- bzw. Bastelleim
  • Pinsel
  • Klebestreifen
  • scharfes Messer
  • eine Schüssel mit Alufolie ausgekleidet

Schritt 1: Körper aus Pappmache formen

Körper des Sparschweins basteln

Körper des Sparschweins basteln

Zu Anfang muss der Luftballon aufgeblasen werden, wobei die Größe völlig individuell ausfallen darf. Der Richtwert des Durchmessers liegt bei etwa 25 Zentimetern, kann je nach Belieben aber variieren.

Wichtig ist, dass die gewünschte Größe des Luftballons die Größe der mit Alufolie ausgekleideten Schüssel bestimmt, denn der Luftballon sollte im aufgeblasenen Zustand gut hinein passen, denn zum Trocknen wird er immer wieder in der Schüssel aufbewahrt. Außerdem können Heimwerker an dieser Stelle bereits das Zeitungspapier in mittelgroße Stücke reißen. Die Schnipsel sollten nicht zu klein werden.

Nachdem die ersten Vorbereitungen abgeschlossen sind, wird das Pappmache angerührt. Der Bastelleim wird im Verhältnis 1:1 mit Wasser gemischt. Mit einem Pinsel wird die Leimsubstanz nun in Etappen auf den Luftballon aufgetragen.

Die Zeitungsstückchen werden nun auf den Luftballon gelegt und noch einmal komplett eingepinselt, damit eine weitere Schicht Zeitungspapier haften bleibt. Bei diesem Vorgang sollte der Knubbel des Luftballons ausgespart werden.

Über Nacht werden die ersten Schichten zum Trocknen gelagert, bevor am zweiten Tag die zweite Schicht Zeitungspapier nach selbiger Anleitung aufgetragen wird.

Schritt 2: Details ankleben

Damit die Form eines Sparschweins gewährleistet werden kann, kommt es auf die Details an. Am dritten Tag werden also die Kleinteile angebracht. Als erstes muss aber der Luftballon von der Pappmachehülle getrennt werden. Das funktioniert, indem der Knubbel abgeschnitten und der Luftballon herausgezogen wird.

Danach können die Details festgemacht werden. Für die Nase wird ein circa drei Zentimeter breites Stück der Klopapierrolle benötigt. Mit reichlich Klebestreifen wird das Ende der Toilettenpapierrolle über dem Knubbel angebracht, weitere Klebestreifen sollten die Öffnung verschließen.

Nachdem die Nase befestigt wurde, werden zwei Ohren auf den Fotokarton gezeichnet, ausgeschnitten und ebenfalls mit Klebestreifen im vorderen Drittel des Körpers fixiert. Die vier inneren Ecken des Eierkartons werden sorgfältig ausgeschnitten und auch sie werden mit ausreichend Klebestreifen angeklebt.

Schritt 3: Sparschwein aus Pappmache fertigstellen

Das fertige Sparschwein

Das fertige Sparschwein

Die Basis für das Sparschwein aus Pappmache ist geschaffen. In den folgenden Schritten wird die Fertigstellung des selbstgebastelten Sparschweins beschrieben. Für Stabilität sorgt die Küchenrolle, die, genau wie das Zeitungspapier, mit Hilfe des Leimgemischs befestigt wird. Das Papier der Küchenrolle sollte in drei Etappen, also dreilagig, fixiert werden.

Jede Lage muss einzeln trocknen. Wichtig ist auch, dass weißes Küchenpapier verwendet wird.

So kann ausgeschlossen werden, dass es durch die farbige Serviette scheint. Außerdem ist besondere Sorgfalt und Genauigkeit in den Bereichen von Nase, Ohren und Füßen geboten. Die vierte Schicht komplettieren dann Schnipsel der rosafarbenen Serviette bzw. der von Bastlern ausgewählten Farbe. Nun brauch es nur noch einige Zeit, bis auch die letzte Schicht gut getrocknet ist.

Schritt 4: Akzente setzen

Das Sparschwein aus Pappmache ist quasi fertig. Dennoch fehlen noch die ein oder anderen Highlights und natürlich das Wichtigste: Der Schlitz zum Geldsparen. Zuerst sollen Augen, Nasenlöcher sowie ein lachender Mund mit einem schwarzen Stift angezeichnet werden.

Der Schlitz für das Geld wird mit dem scharfen Messer in den Rücken geschlitzt. Die Öffnung sollte etwa vier Zentimeter lang sein.

Tipp: Die letzten vier Schichten können auch komplett aus Küchenpapier angebracht werden. Nachdem der Leim richtig getrocknet ist, dass das Sparschwein aus Pappmache kreativ angemalt werden.

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Super!!versuche ich gleich!!

Agnes schrieb am 31. Juli 2016

Eine frage
wo ist das loch wo man das geld wieder herausnehmen kann?

Julia schrieb am 5. März 2016

ich freue mich es auszuprobieren und erwarte das es gut wird

holly schrieb am 7. Januar 2015

sehr gut eine anleitung

Anonymous schrieb am 7. Januar 2015

Danke für die super Anleitung! 🙂
Bin gerade dabei, den Luftballon mit Zeitung zu bekleben… Freue mich schon riesig wenn das Sparschweindal fertig ist, damit ich endlich Platz für mein Erspartes habe ;D Wirklich tolle Idee

Hobbybastler14 schrieb am 11. August 2014

Hey, wir haben auch ein solches Sparschwein gebastelt und uns an deinen Empfehlung orientierten. Allerdiengs haben wir gleich mehrere Schichten uebereinander gemacht

denise schrieb am 16. Juni 2014

Hey, wir haben auch ein solches Sparschwein gebastelt und uns an deinen Empfehlungen orientiert. Allerdings haben wir gleich mehrere Schichten uebereinander gemacht und diese (insg. waren es dann 3 Zeitungspapier und 2 aus festerem weiβen Papier) ueber Nacht trocknen lassen. Das ging sehr gut. Beim Bekleben haben wir festgestellt,dass sich die Streifen besser eben anbringen lassen, wenn man sie am Ran etwas einreisst, damit sie sich der unebenen Form anpassen. Wir haben es weiβ gelassen. Uns gefaellt das kleine Schwein sehr gut. Es soll bei einem Volleyball-Heimspiel die Verpflegung mit finanzieren.
Danke fuer die klasse Anleitung und die schoenen Bilder.

Timm und Ursula schrieb am 24. März 2013