Gefühle-Uhr für die Kinderzimmertür basteln

Kinder, wie auch Erwachsene, sind nicht jeden Tag nur gut gelaunt. Mit der Laune ist es manchmal wie mit dem Wetter: Es gibt sonnige, aber auch verregnete Tage. Doch Eltern können die Launen ihrer Kinder nicht immer richtig einschätzen.

Eine gute Lösung, um diesem Problem vorzubeugen, ist eine sogenannte „Gefühle-Uhr“. Diese zeigt an, ob man nicht gestört werden möchte oder ob man bester Laune ist.

Benötigtes Bastelmaterial:

  • bunter Tonkarton
  • Zirkel
  • Musterklammer
  • Einzelteile der Uhr basteln
Gefühle-Uhr basteln - Das Material

Gefühle-Uhr basteln – Das Material

Zunächst ist es notwendig die einzelnen Teile der Uhr vorzubereiten. Dazu stellt man den Zirkel auf einen 15 cm-Radius ein. Mit Hilfe des Zirkels zeichnet man dann auf einem Stück Tonkarton einen Kreis. Dieser wird sorgfältig ausgeschnitten. In der Mitte des Kreises, wo der Zirkel in den Karton gestochen hat, sticht man nun mit einer Schere ein größeres Loch hinein. Das Loch sollte so groß sein, dass die Musterklammer durch passt.

Nun werden acht kleine Kreise benötigt, auf denen am Ende die Gefühlslage, wie bei einem Smiley, dargestellt wird. Dazu wird der Zirkel auf einen 2 cm-Radius reduziert. Die Farben der Kreise sollten sich deutlich von der Farbe des großen Kreises abheben, damit ein Kontrast entsteht. Für die „Gute-Laune-Kreise“ sollten fröhliche Farben genutzt werden. Bei den „Schlechte-Laune-Kreisen“ sind dunklere Farben angebracht. Die 8 Kreise werden anschließend ebenfalls ausgeschnitten.

Den Kreisen ein Gesicht geben

Die vorbereiteten kleinen Kreise benötigen nun jeweils noch ein Gesicht. Die Gefühlslagen müssen demnach in acht Abstufungen dargestellt werden:

  1. Freudige Stimmung
  2. Glückliche Stimmung
  3. Traurige Stimmung
  4. Ängstliche Stimmung
  5. Gelangweilte Stimmung
  6. Wütende Stimmung
  7. Zornige Stimmung
  8. Unentschlossene Stimmung
Uhr basteln - Zwischenschritt

Uhr basteln – Zwischenschritt

Die Stimmungslagen können mit den verschiedenen Bestandteilen des Gesichtes variiert werden.

Am besten zeichnet man zunächst mit einem Bleistift den Mund, die Nase, die Augen und die Augenbrauen auf jedem Kreis vor.

Nach oben gerichtete Augenbrauen und ein lachender Mund stehen dabei für gute Laune. Sind die Augenbrauen hingegen nach unten gerichtet und der Mund nach unten gezogen, dann werden damit negative Gefühle dargestellt.

Ist man mit dem Vorzeichnen der acht Gefühlslagen fertig, so können die Bleistiftlinien mit Filzstiften nachgezogen werden.

Die Fertigstellung der Gefühls-Uhr

Die fertige Gefühlsuhr

Die fertige Gefühlsuhr

Was bei einer Uhr natürlich nicht fehlen darf, ist der Zeiger, den man je nach Gefühlslage verstellen kann. Der Zeiger sollte eine Länge von ungefähr 8 cm haben und wird ebenfalls aus einem Stück Tonkarton ausgeschnitten. Dieser kann die Form eines Pfeiles oder eines Tropfens besitzen.

Der Zeiger sollte eine Farbe haben, die deutlich auf dem Ziffernblatt der Uhr zu erkennen ist. Mit dem Zirkel sticht man ein Loch am Ende des Zeigers und vergrößert dies wieder mit einer Schere.

Dann wird die Musterklammer hindurch gesteckt, sodass der runde Knopf auf dem Zeiger liegt und die Flügel auf der Rückseite entfaltet werden.

Nun können die acht verschiedenen Gesichter in gleichmäßigem Abstand auf der Uhr befestigt werden. Dazu eignet sich am besten ein Klebestift. Damit man die Uhr später an der Kinderzimmertür aufhängen kann, sollte man ein Loch oben an der Uhr anbringen und ein Faden hindurch fädeln.

Der Einsatz im Alltag

Nun kann die „Gefühls-Uhr“ im Alltag eingesetzt werden. Befestigt an der Kinderzimmertür, zeigt die Uhr immer die momentane Gefühlslage des Bewohners an, vorausgesetzt dieser stellt die Uhr regelmäßig auf den aktuellen Status. Die anderen Familienmitglieder können somit besser einschätzen, wie das Kind bzw. der Bruder oder die Schwester gelaunt ist. Das könnte so manchem Streit im Alltag vorbeugen.

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Genau nach so einer Anleitung habe ich gesucht =)
Ich bin gerade in meinem zweiten Praktikum und möchte so eine Gefühsuhr als Projekt gestalten, wo die Kinder auch lernen ihre Gefühle zu „begründen“.
Dankeschön, die Anleiteung ist sehr schön gemacht!

Anna schrieb am 27. Oktober 2009