Selbst gemachtes Osternest – Mit Kindern Kresse säen

Selber Pflanzen zu ziehen, ist ein tolles Experiment, für das man wenig benötigt und das einfach gemacht ist. Umso größer ist dennoch der Effekt: Jeden Tag können Kinder ihrer Saat beim Wachsen zusehen. Besonders gut geht das mit Kressesamen.

Selbst gemachte Dekorationen für das Osterfest

Podlewanie rzeuchyWenn im Frühjahr der letzte Schnee geschmolzen ist und die ersten Knospen aufgehen, erwacht die Natur sichtbar zu neuem Leben. Wo der Blick hinreicht, blüht und grünt es. Vor allem zu Ostern holen wir uns gerne einen Teil der Natur in die eigenen vier Wände. Ostersträuße werden aufgestellt, Osterglocken gepflückt und grüne Osternester gebastelt. Kinder helfen gerne mit und freuen sich eigene, begrünte Osternester mit Kresse zu basteln.

Kressenest für Ostern – so geht’s

Wer für den Osterhasen ein eigenes, begrüntes Osternest basteln möchte, sollte frühzeitig mit dem Basteln und Säen beginnen. Besonders schnellwachsend ist Kresse, die innerhalb von zwei Wochen zum grünen Versteck für den Osterhasen wird. Denkbar sind aber auch Osternester mit richtigem Gras aus gewöhnlichen Rasen-, Weizen- oder Gerstensamen. Diese Option braucht jedoch länger, um zu gedeihen.

Folgende Utensilien werden zur Gestaltung benötigt:

  • Samen (Kresse, Weizen, Gerste oder Rasenmix)
  • wasserdichter Osterkorb bzw. Schale/Plastikfolie und ein passendes Körbchen
  • Watte bzw. Blumenerde und etwas Kies
  • Wasser
  • Dekoelemente: bemalte Eier, selbst gebastelter Marienkäfer, Osterhasenfigur, etc.

Wenn alle benötigten Materialien bereitliegen, kann es losgehen. Zunächst wird das Nest vorbereitet. Wer sich für Kresse als Saatgut entschieden hat, benötigt lediglich Watte als Nährboden. Die anderen Samenarten sprießen besser mit einer hochwertigeren Unterlage und sollten auf Blumenerde mit einer Kiesgrundierung gezogen werden.

Wer ein wasserdichtes Körbchen besitzt, kann direkt die Watte bzw. eine drei bis fünf Zentimeter dicke Schicht Kies und darauf Blumenerde einfüllen. Ansonsten muss das Osterkörbchen zunächst wasserdicht gemacht werden. Dazu kann es mit Plastikfolie ausgelegt werden oder man besitzt eine passende Schale, die in das Körbchen gestellt werden kann.

Sobald die Vorbereitungen abgeschlossen sind, kommen die Samen an die Reihe. Die Kressesamen dürfen großzügig und dicht gesät werden. Das Gleiche gilt für Rasensamen. Wer Weizen- oder Gerstensamen verwendet, sollte wenige Millimeter Abstand zwischen den einzelnen Samen lassen. Wenn die Samen gut verteilt wurden, drückt man sie noch leicht an. Damit sie zu sprießen beginnen, benötigen sie Wasser.

Die Erde muss gut angefeuchtet werden, jedoch sollte Staunässe vermieden werden. Nach dem ersten Angießen sollten die Samen stets feucht gehalten werden. Am besten nutzt man täglich eine Sprühflasche, um die Keimlinge mit Wasser zu benetzen.

Besonders gut gedeihen die Pflänzchen auf der Fensterbank, wo sie ausreichend mit Sonnenlicht versorgt werden und es nicht zu kalt ist. Kurz vor Ostern können die Dekoelemente im Nest platziert werden. Endlich hat der Osterhasen ein eigenes, grünes Nest bekommen. Vielleicht versteckt er ja auch etwas für Dich darin?

Übrigens, Kinder helfen nicht nur gerne beim österlichen Basteln in der Wohnung, sondern haben auch Freude daran im Garten zu werkeln. Hier können sie eigene Blumen, Kräuter und sogar Gemüse, z.B. einen großen Kürbis für Halloween umsorgen.

Ähnliche Beiträge
Kommentar schreiben
Bisher noch kein Kommentar
:( Schade!
Bisher hat noch niemand ein Kommentar zum Beitrag "Selbst gemachtes Osternest – Mit Kindern Kresse säen" geschrieben. Aber sei Du doch der Erste. Nutze einfach das Formular etwas weiter oben.
von Vorname.com