Berufstätige Mütter: Teilzeitarbeit
Die berufstätige Mutter arbeitet meist in Teilzeitarbeit und genießt dadurch einige Vor- wie auch Nachteile. Je nach Arbeitgeber kann die Teilzeit auch individueller gestaltet werden.

Berufstätige Mutter - Teilzeitarbeit
Die Frauen und damit viele Mütter in Deutschland haben das Problem, dass sich viele Arbeitgeber am männlichen Vollzeitarbeiter orientieren. Damit geht jedoch einher, dass Teilzeitarbeitsstellen in Deutschland recht selten sind. In Betrieben, die Müttern Teilzeitarbeit ermöglichen, kommt es sogar sehr häufig vor, dass Frauen, die in Teilzeit arbeiten, diskriminiert werden.
Wer auch nach der Geburt des Kindes seine Arbeit behalten möchte, sollte bereits in der Elternzeit zeigen, dass es funktionieren kann. Damit hat die Mutter in jedem Fall ein Argument in der Hand, wenn sie nach dem Erziehungsurlaub wieder arbeiten möchte.
Vorteile der Teilzeitarbeit für Arbeitgeber
In Teilzeit arbeiten – Mit dem Arbeitgeber sprechen
Die Teilzeitarbeit hat eine Menge Vorteile, die viele Arbeitgeber häufig gar nicht sehen. Durch die Arbeit in Teilzeit können die Mütter in ihrem Beruf auf dem Laufenden bleiben und zudem ihre Stelle behalten. Außerdem können sie ihre Stundenanzahl so gestalten, wie es der Arbeitgeber erfordert. Sie können wesentlich flexibler agieren und stehen dem Arbeitgeber damit ganz anders zur Verfügung als die Arbeitnehmer, die eine Vollzeitstelle innehaben.
Noch dazu kommt, dass man Teilzeitarbeit auch in den Berufen einführen kann, die anspruchsvoller sind. So kann man beispielsweise studentische Hilfskräfte einstellen oder aber auf Telearbeit vertrauen. Der Arbeitgeber muss also nur etwas guten Willen zeigen und die Arbeitnehmerin entsprechend mutig voranschreiten. Wenn man miteinander spricht, kann man recht leicht eine Lösung finden.
Keine Karriere durch Teilzeit?
Was eine gute Seite hat, birgt aber auch eine Schattenseite. Wer in Teilzeitarbeitet muss zum Beispiel auf die berufliche Weiterentwicklung verzichten und fällt dem sogenannten Karriereknick zum Opfer. Dies ist allerdings nachvollziehbar, da man sich eher auf die Angestellten verlässt, die dem Unternehmen Vollzeit zur Verfügung stehen. Zudem kann eine Mutter in Teilzeitarbeit nicht das Einkommen erzielen, das ihre Existenz sichern könnte. Wer also eine Teilzeitstelle annehmen oder darauf umstellen möchte, sollte sich dies bereits im Vorfeld sehr genau überlegen.
Im Beruf /berufstätig bleiben
Man muss jedoch sagen, dass es der Angestellten die Möglichkeit gibt, ihre Arbeit zu behalten und im Berufsleben zu bleiben. Andererseits gewinnt der Arbeitgeber natürlich auch eine Kraft, die ihm flexibel zur Verfügung steht so wie es die Auftragslage oder die Situation in der Firma erfordert. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der, dass man nicht erst einen neuen Kollegen oder eine Kollegin einarbeiten muss, weil ja feststeht, dass die frisch gebackene Mutter in ihren Beruf zurückkehrt. Sie fehlt also auf absehbare Zeit und muss nicht zwangsweise ersetzt werden. Damit kann sie auch weiterhin den Aufgabenbereich betreuen, mit dem sie vorher schon betraut war. Damit ist die Mehrarbeit für andere Auftragnehmer von recht kurzer Dauer.
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