Auch der friedliebende, vertraute Hund kann Kinder beißen
Nicht nur ein großer bissiger Hund, sondern auch das friedliebende vertraute Haustier kann gefährlich werden – und es heißt immer, auf der Hut zu sein.
Die ureigenen Verteidigungsinstinkte kommen zum Vorschein, wenn der beste Freund des Menschen sich angegriffen fühlt. Gerade Kinder müssen mit den beliebten Vierbeinern den richtigen Umgang lernen.
Verletzungen von Hunden

Kinder sollten den richtigen Umgang mit Hunden lernen
Die bevorzugten Haustiere sind neben den Katzen die Hunde. Schnell können die liebenswerten Spielkameraden zur Gefahr werden. Viele Kinder werden jedes Jahr durch den Umgang mit Tieren verletzt. Viele diese Verletzungen erfolgen durch Hundebisse. Die meisten Verletzungen bissiger Hunde werden verursacht durch die eigenen oder bekannten Hunde. Nur etwa jeder fünfte Hundebiss stammt von einem fremden Hund.
Hunde, die beißen, sind meistens eine Gefahr für Kinder zwischen drei und elf Jahren. Sie betrachten die Hunde als Spielzeug und können die Gefahr noch nicht einschätzen. Zwischen Ruhepausen für den Hund und Spielen mit dem vierbeinigen Freund können die Kleinen noch keine Grenze ziehen. Wenn diese während des Spielens oder beim Fressen gestört werden, kann aus einem zahmen Hund sofort ein bissiger Hund werden.
Welche Verletzungen durch Hunde?
Die Verletzungen durch Hundebisse erfolgt bei Kindern meistens im Kopf- oder Halsbereich. Hunde, die beißen, erreichen diese Stellen am leichtesten, aufgrund der Körpergröße der Kinder. Es kommt zu äußerst hässlichen Narbenbildungen, die ein Kind ein Leben lang entstellen können, weil durch Hundebisse körperfremdes Eiweiß in die Wunde eindringt. Über den richtigen Umgang mit einem Hund sollten Sie Ihr Kind informieren. Falsche Verniedlichung und falsches Zutrauen sollten Sie vermeiden. Nicht nur Hunde, die beißen, sondern jeder Hund hat ein wildes und natürliches Verhaltensmuster in sich. Darauf sollten Sie Ihr Kind besonders hinweisen.
Vorbeugung gegen Hundebisse
In der Öffentlichkeit ist es wichtig, die Leine und einen Beißkorb zu verwenden. Ein schlafendes oder fressendes Tier sollte nicht gestört werden. Verbieten Sie das Ihrem Kind, denn ein braver Hund kann sofort ein bissiger Hund werden. Wenn ein Kleinkind in der Familie ist, sollten Sie keinen großen Hund anschaffen. Dieser ist erst geeignet, wenn das Kind älter als zwölf Jahre ist. Erst nach Abschluss der Familienplanung ist die Anschaffung eines Hundes der beste Zeitpunkt, da innerhalb der Familie jeder Neuankömmling die erlernte und akzeptierte Rangfolge des Hundes in Frage stellt.
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Kinderwunsch
Absolut richtig, man sollte nie vergessen, dass es ein Hund ist. Aber es ist durchaus möglich ein Hund mit Familienanschluss zu sein. Zum Glück gibt es viele liebe und positive Erfahrungen mit Familienhunden, wie z.B. unser Dobermann Max, der mit 3 Kindern aufgewachsen ist, die Kinder waren damals 5, 9 und 11 Jahre, als der Welpe ein Familienmitglied wurde. Es war immer ein liebevoller Umgang mit gegenseitigem Respekt und es gab zum Glück nie eine Situation, wo uns nicht ganz geheuer war. Max ist jetzt 7Jahre und wir hoffen noch auf viele schöne Jahre in unserer Familie!