Kinderzimmer aufräumen Regeln!

Unaufgeräumte Kinderzimmer sind nicht nur ein optisches Ärgernis, herumliegende Spielsachen erhöhen auch die Sturzgefahr. Doch Ordnung von außen anzutrainieren, funktioniert nicht.

Chaos im Kinderzimmer – so lernen Kids Ordnung

Chaos im Kinderzimmer

Chaos im Kinderzimmer

Einem Kind, das sich im Chaos wohlfühlt, lässt sich der Sinn des Aufräumens nur schwer vermitteln. Natürlich ist das auch eine Frage des Alters. Kinder müssen aufräumen lernen und früh dazu angehalten werden. Mit Verboten und Drohungen erreicht man wenig. Besser, Eltern appellieren an die Vorteile eines aufgeräumten Zimmers.

Kleinkinder verstehen das System Aufräumen noch nicht

Kleinkinder können noch nicht alleine aufräumen, selbst wenn sie es wollten. Sie wissen noch gar nicht, nach welchem System Ordnung funktioniert. In den ersten Lebensjahren müssen sie zunächst ihre verwirrende Welt strukturieren, Zusammenhänge erkennen und diese nachahmen. Dinge zu sortieren, lernen Kinder ganz nebenbei beim Spielen. Eltern können sie darin unterstützen, sodass sie Spaß daran haben.

Eltern können

  1. Aufgaben klar formulieren
  2. nicht zu penibel sein
  3. jeder Art Spielzeug einen eigenen Platz geben
  4. die Spielzeugmenge überschaubar halten
  5. Kisten zur besseren Orientierung mit Fotos bekleben
  6. kleineren Kindern erklären, was sie gerade tun

Mit gutem Beispiel vorangehen

Mit etwa fünf Jahren kennen alle Kinder den Sinn und das Vorgehen beim Aufräumen. Dennoch möchten sie nicht nachahmen, sondern auch hierbei eigenen Ideen entwickeln. Alles andere ist eine Sache der Absprache. Man muss klären, wie oft aufgeräumt wird und wo die Dinge ihren Platz finden sollen. Will ein Kind partout nicht aufräumen, könnte es daran liegen, dass die Eltern zu penibel sind. Vielleicht blockieren sie die selbstständige Entwicklung des Kindes durch ihren Erziehungsstil.

Wie fast überall kann das gute Vorbild Wunder wirken. Wer selbst ordentlich ist, kann mit gutem Beispiel vorangehen. Unordentliche Eltern werden von ihren Kindern zu Recht nicht ernst genommen. Stattdessen halten ihnen die Heranwachsenden gerne die eigenen Fehler vor.

In der Pubertät wird Aufräumen zum Problem

Jetzt schaffen sich Kinder eigene Strukturen, möchten sind gegen die Eltern abgrenzen und formen dabei ihre Persönlichkeit. Erst wenn sie wieder mehr Bodenhaftung haben, relativieren sich auch Themen wie das Aufräumen. In der Zwischenzeit sollten Eltern darauf vertrauen, dass ihre Erziehung irgendwann Früchte trägt. Dennoch sollten sie auf ein Minimum an Ordnung bestehen. Für gemeinsam genutzte Räume müssen Grundregeln gelten. Im Kinderzimmer sollte beispielsweise der Weg zum Fenster frei bleiben.

Einem Argument kann sich ein Kind letztendlich nicht verschließen: Ordnung ist praktisch, weil man die Dinge schneller findet.

Mehr zum Thema Kinderzimmer aufräumen unter: http://www.putzen.de/kinderzimmer-putzen-leicht-gemacht/

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