Erziehen Lehrer und Schulfächer Kinder?

Die Verantwortung für die Erziehung des Kindes liegt bei den Eltern. Je älter das Kind wird, desto eher verschiebt sich diese Verantwortung aber hin zum letzten Wort in der Erziehung. Die Erzieher im Kindergarten nehmen bereits Einfluss auf Kindergartenkinder, weiter geht die Erziehung in der Schule.

Lehrpersonal und auch die Schulfächer selbst übernehmen die altersgerechte Erziehung und unterstützen die Eltern in ihrer Aufgabe.

Erziehungsarbeit durch Lehrer

Gerade in der Grundschule findet noch sehr viel Erziehungsarbeit durch den Klassenlehrer statt. Dieser hat deshalb einen engen Bezug zu seiner Klasse und unterrichtet sie in den meisten Schulfächern. Sport, Ethik und Religion bilden die Ausnahme, alles andere übernimmt im Regelfall der Klassenleiter.

Dadurch kann dieser das Sozial- und Lernverhalten der Schüler kennen lernen und im Gespräch mit den Eltern herausfinden, wie das Kind individuell gefördert und gefordert werden kann.

Als ausgebildeter Pädagoge sieht er andere Dinge als die Eltern sel

ein gutes team in der schule

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bst, die wahrscheinlich kein Studium des Lehramts absolviert haben. Der Lehrer hat außerdem eine ganz andere Bedeutung für das Kind als die Eltern, er ist eine Vertrauensperson von außen mit anderen Werten und anderem Blick als die eigenen Eltern.

Erziehung durch die Schulfächer

Die Schulfächer, die der Klassenlehrer selber unterrichtet, haben ihre Daseinsberechtigung für die Allgemeinbildung des Kindes und die Vorbereitung auf die weiterführende Schule. Lesen, schreiben und Grundfunktionen der Mathematik sind die Grundkompetenzen, die ein Grundschüler für jede Art von weiterführender Schule brauchen wird.

Fächer wie Religion und Ethik tragen dagegen eher zur Bildung der moralischen Einstellungen und dem Verständnis von gesellschaftlichen Werten und Normen bei.

Sie haben das Ziel, das Sozialverhalten und die Persönlichkeit des Kindes zu entwickeln und ihnen Anreize zu setzen, die die der Eltern begleiten und vervollständigen können. Auch bieten derartige Fächer einen Gegenpol zu den elterlichen vermittelten Werten, den die Kinder nun auch brauchen, um sich selbst zu entfalten.

Eingreifen in die schulische Erziehung

Lehrer an der Schule sind auch nur Menschen und können ihre Arbeit nicht immer zur Zufriedenheit aller Eltern ihrer Schüler ausführen. Immerhin stehen sie einer Klasse von mehreren Schülern gegenüber, deren Eltern alle ganz eigene Vorstellungen der schulischen Erziehung haben. Daher sollten sich die Eltern darum bemühen, die Arbeit des Lehrers zu verstehen: er ist zur Vermittlung von Wissen und allgemeinen gesellschaftlichen Regeln da.

Gleichzeitig überwacht er das Miteinander der Schüler und stellt sicher, dass Kinder individuelle Angebote rechtzeitig erhalten, von denen sie profitieren können – ob für ihre Allgemeinbildung, persönliche Stärken oder Schwächen oder die Entwicklung zu mündigen Erwachsenen. Gleichzeitig sollten die Eltern darauf achten, dass ihre Kinder vom Lehrpersonal der Schule fair und so wie all

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also,mein sohn geht jetzt in die sekundarstufe und in seiner schule gibt es solche lernbüros wo die kinder selbstständig lernen müssen…….halloooooo sind die lehrer nur noch aufsicht oder was?
es ist ein hohn,dieses neue schulsystem…..noten erst ab der 9.klasse….wie in seiner grundschule,da gab noten ab der 5.

tina schrieb am 12. Dezember 2010