Für viele Kinder ist Papa der Beste

Zu Mama laufen die Kleinen, wenn die Windel voll ist, sie hungrig sind, sich schmutzig gemacht haben… eigentlich fast immer. Doch wenn der Papa nach Hause kommt, lassen sie Mama links liegen und er ist der Held der Stunde. Das geht so weit, dass der Vater offen als Lieblings-Elternteil vom Kind hingestellt wird.

Natürlich finden Mütter das ungerecht! Aber warum ist Papa überhaupt der große Held, wo er doch in den meisten Familien häufig außer Haus ist?

Papa da – Mama abgeschrieben

Papa ist der Beste!

Papa ist der Beste! © detailblick – Fotolia.com

Die Mutter ist die meiste Zeit für die Kinder da. Sie verbringt mit ihnen den Großteil des Tages und kümmert sich um die kleinen Bedürfnisse, die währenddessen auftreten. Wenn die Kleinen mal erwachsen sind, werden sie das unendlich zu schätzen wissen – doch jetzt kann man das von ihnen natürlich noch nicht erwarten.

Es gehört für sie zum ganz normalen Alltag, dass Mama immer da ist. Das brauchen sie auch! Der Vater verbringt meist weniger Freizeit mit den Kleinen, un er verbringt sie anders. Auch das brauchen sie. Väter erledigen die Kleinigkeiten rauer und wilder als die Mutter, sie spielen anders mit ihnen.

Wenn Kinder das brauchen, halten sie sich selbstverständlich eher an den Vater als die Mutter – erst recht, wenn dieser seltener da ist. Genauso würden sie, wenn sie Hunger haben, eher zur Mutter gehen, da sie wissen, dass sie von ihr genau das bekommen, was sie dann brauchen.

Gemeinsame Unternehmungen mit Papa

Ein Vater kann seinen Kindern etwas anderes geben als die Mutter, aber beide Beiträge sind gleichermaßen wichtig. Viele Mütter kommen sich verständlicherweise abgeschrieben und unwichtig vor, wenn die Kinder sie einfach stehen lassen und zum Vater rennen, kaum dass er das Haus betritt.

Da es meist die Väter sind, die häufiger abwesend sind als die Frauen, fordern die Kinder diese gemeinsame Zeit so sehr ein, was sie bei der Mutter eher weniger tun. Sie ist schließlich da und das wissen die Kinder. Väter sollten deswegen versuchen, „echte“ Freizeit mit ihrem Nachwuchs zu verbringen, etwa auf dem Spielplatz, bei einem Brettspiel, aber weniger vor dem Fernseher oder der Spielekonsole. Dadurch merken die Kinder, dass sie auch vom männlichen Teil der Familie bekommen werden, was sie brauchen.

Sie müssen wissen, dass sie sich nur dem einen oder dem anderen Elternteil zuwenden brauchen und bekommen werden, wonach sie suchen.

Was können Mütter tun?

Ein Vater, der gerne Qualitätszeit mit seinen Kindern verbringt, wird natürlich immer der weltbeste Papa bleiben. Die Kinder werden sich immer freuen, wenn er nach Hause kommt, denn sie wissen, dass jetzt „ihr“ Zeitfenster mit ihm gekommen ist.

Deswegen stehen gelassen ist nicht toll – aber es gibt genauso viele Situationen, in denen die Kleinen wissen, dass sie ihre Mutter brauchen. Auch darauf sollten Mütter verstärkt achten. In diesen Momenten zeigen sie, dass sie wissen, dass nur die Mama das kann, was sie jetzt brauchen und wollen – in diesen Momenten ist Mama die Beste.

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