Trinklernbecher – Mit oder ohne Schnabel?

Egal ob Still- oder Flaschenkind – spätestens, wenn das Baby im Hochstuhl sitzen kann, wollen Eltern ihrem Nachwuchs ein Getränk aus einem sogenannten Trinklernbecher anbieten. Oft soll dem Kind auf diese Weise Nuckelflasche oder Mutterbrust abgewöhnt werden – zudem soll es lernen, neben Milch auch Wasser, Tee oder Apfelschorle zu trinken. Außerdem ist das Trinken aus dem Trinklernbecher zahnfreundlicher, weil häufiges Nuckeln und Saugen auf Dauer schädlich für die Zähne sind, die zwischen drei und 12 Monaten nach und nach durchbrechen.

Trinklernbecher - Mit oder ohne Schnabel?

Kinder bevorzugen Trinklernbecher mit Schnabel

Die meisten Trinklernbecher sind bunt und mit fröhlichen Motiven bedruckt – dadurch soll der Anreiz zum Trinken erhöht und der Becher als unverzichtbarer Bestandteil des kindlichen Ess- und Trinkgeschirrs akzeptiert werden.

Trinklernbecher mit Schnabel bevorzugt

Manche Eltern bevorzugen Trinklernbecher mit Schnabel – diese haben den Vorteil, dass nur eine begrenzte Menge Flüssigkeit herausgetrunken werden kann. Die Kleidung bleibt sauber und das Kind muss beim Trinken nicht mit saugfähigen Lätzchen versorgt werden. Der Becher wird alleine vom Kind gehalten und somit auch seine Selbstständigkeit unterstützt.

Der praktische Schnabel erinnert manche Kleinen auch noch ein bisschen an den Sauger der geliebten Nuckelflasche aus vergangenen Babyzeiten. Daher mögen einige Kinder lieber aus einer Tasse mit Schnabel trinken.
Andere Mütter und Väter setzen dagegen konsequent auf Trinklernbecher ohne Schnabel, damit das Kind von Anfang an lernt, so wie die Großen aus einem Becher oder Glas zu trinken. Für Eltern ist der Trinklernbecher ohne Schnabel meist etwas mühseliger, weil manche Babys damit noch nicht so gut umgehen können und sich schnell mit dem Getränk bekleckern.

Oft bleibt Eltern nichts anderes übrig, als den Becher selbst zu halten, damit kein großes Malheur passiert. Oder sie sorgen vor und schützen die Kleidung mit dicken, saugstarken Lätzchen. Andere Babys und Kleinkinder sind wiederum schon erstaunlich geschickt und können schnell mühelos aus einem Trinklernbecher ohne Schnabel trinken.

Aufsatz ist eine hilfreiche Ergänzung

Letzten Endes kommt es auf die Geschicklichkeit des Kindes an, also inwieweit es gut mit einem Becher ohne Schnabel zurechtkommt. Oft ist der Aufsatz eine hilfreiche Ergänzung, wenn es am Anfang mit dem Trinken aus dem Becher noch nicht so gut klappt.

Wichtig ist, dass Eltern, die einen Schnabel verwenden, darauf achten, dass ihr Kind nicht ständig darauf herumkaut – das Nagen an Plastikbechern kann nämlich auch auf Dauer zu Zahnschäden führen. Bis zum Ende des zweiten Lebensjahres sollte ein Kind daher gelernt haben, auch ohne Schnabel aus einem Becher zu trinken – den Zähnen und der feinmotorischen Geschicklichkeit zuliebe!

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