Kinderzimmer richtig und sicher einrichten

Wer ein Kind erwartet, richtet natürlich früher oder später auch das Kinderzimmer ein. Viele Möbelstücke wie ein Kinderbett oder ein Wickeltisch müssen gekauft werden, auch benötigt ein Kind Kleidung, Spielzeug und vieles mehr. Von grosser Bedeutung ist jedoch auch, dass das Kinderzimmer nicht nur gut ausgestattet, sondern auch sicher eingerichtet wird. Hier müssen Eltern einiges beachten.

Das Kinderzimmer sicher einrichten – worauf muss geachtet werden?

KinderzimmerGerade wenn man das erste Mal in seinem Leben ein Kinderzimmer einrichten muss, fragen sich viele Eltern ganz banale Dinge:

  • Welche Wandfarbe ist die richtige?
  • Wie werden die Möbel richtig platziert
  • und wie viel Platz benötigt das Baby überhaupt?

Grundsätzlich ist es am wichtigsten, dass das Kinderzimmer die Bedürfnisse des Kindes erfüllt. Es soll kindgerecht eingerichtet sein, so dass sich der Sprössling darin rundum wohl fühlt und gerne Zeit darin verbringt, wenn er älter ist.

Etwas, worauf Eltern besonders Wert legen müssen, ist die Sicherheit ihrer Kinder. Ein Kinderzimmer muss so ausgestattet sein, dass das Kind sich nirgends verletzen kann. Das muss schon beim Kauf der Möbel beachtet werden:

  • Gibt es spitze Ecken, die eine Gefahr sein können?
  • Bietet das Kinderbett genügend Sicherheit?

Ein ganz wichtiger Aspekt ist ausserdem, die Steckdosen zu schützen, wenn das Kind noch sehr klein ist. Gerade Babys probieren gerne alles aus, sobald sie krabbeln können – und so besteht natürlich auch das Risiko, dass das Kind einfach hinein fasst. Eine spezielle Kindersicherung für Steckdosen ist daher unumgänglich.

Schränke, Wickeltisch und Fenster – was dabei beachtet werden muss

Kindersichere Wohnung - Kind an gesicherter Steckdose © Nicole Effinger - Fotolia.com

Kindersichere Wohnung – Kind an gesicherter Steckdose © Nicole Effinger – Fotolia.com

Ein Kinderbett muss so konzipiert sein, dass das Kind unter keinen Umständen aus ihm herausfallen kann. Auch bei den Gitterstäben von Babybetten muss genauer hingesehen werden: Sind die Abstände zwischen den Stäben zu gross, kann es sein, dass das Kind versucht, den Kopf hindurchzuschieben und dann steckenbleibt – sind sie allerdings zu schmal, kann es seine Beine oder Arme darin einklemmen. Ideal ist ein Abstand von rund 20 cm.

Prüfen Sie beim Kauf eines Kinderbetts ausserdem, ob zwischen der Matratze und dem Bettrahmen Lücken vorhanden sind – auch hier droht Verletzungsgefahr.

Auch für Wickeltische gibt es entscheidende Kaufkriterien. So sollte dieser in jedem Fall soweit gesichert sein, dass das Kind nicht einfach herunterfallen kann. Hierfür gibt es spezielle Vorrichtungen und Modelle mit einer Erhöhung an den Rändern. Auf diese Weise ist das Risiko, dass sich das Kleine verletzt, deutlich geringer.

Sobald ein Kind beginnt zu krabbeln oder gar zu laufen, ist es unabdingbar, die Fenstern und Türen nach aussen mit einer speziellen Kindersicherung auszustatten. Denn auch hier kann es sein, dass beim Krabbeln auf der Fensterbank schnell etwas passiert. Selbst Kleinkinder sind häufig so gewitzt, dass sie sich selbst einen Stuhl holen, um sich am Fenster bedienen zu können. Am sichersten sind daher Fenster, die man einfach abschliessen kann, so hat das Kind gar keine Möglichkeit, von alleine nach aussen zu gelangen.

Nicht nur das Kinderzimmer sichern

Ein sicheres Kinderzimmer ist sehr wichtig, allerdings sollte dabei auch nicht der Rest des Hauses ausser Acht gelassen werden. Wenn sich im Haus Treppen befinden, sollten diese unbedingt mit einem Gitter ausgestattet werden. Achten Sie ausserdem darauf, dass das Kind keinen Zugang zu potenziellen Gefahrenquellen wie Kaminöfen oder heissen, brennbaren Gegenständen hat. Es sollte sich frei im Haus bewegen können, ohne dass etwas Gravierendes passieren kann – Eltern müssen dennoch immer ein Auge auf ihren Sprössling haben.

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