Tagesmutter anstatt Kindergarten

Viele Eltern wollen spätestens ein Jahr oder zwei Jahre nach der Geburt ihres Kindes wieder ihre Berufstätigkeit aufnehmen. Doch in vielen Regionen Deutschlands mangelt es an Plätzen in Kindergrippen. Tagesmütter stellen eine willkommene Alternative dar.

Diese kümmern sich in der Regel um den Nachwuchs bis zum Alter von drei Jahren.

Die Vorteile der Kindertagespflege

Tagesmutter anstatt Kindergarten

Betreuung durch Tagesmutter anstatt Kindergarten

Der wichtigste Vorzug besteht im flächendeckenden Vorhandensein von Tagesmüttern. In ländlichen Regionen findet sich häufig weit und breit keine Kinderkrippe, nur mit einer Kindertagespflege lässt sich eine wohnortnahe Betreuung realisieren.

In Großstädten gibt es dagegen auch in der Nähe Betreuungseinrichtungen, aber diese führen vielfach lange Wartelisten. Auch hier schaffen Tagesmütter Abhilfe. Darüber hinaus erweist sich die große Flexibilität von Betreuungskräften als vorteilhaft:

  • räumlich: Die einen Tagesmütter betreuen in ihrer eigenen Wohnung oder in angemieteten Räumlichkeiten. Die anderen übernehmen die Betreuung bei den Eltern zu Hause. Somit kann jeder die individuell passende Lösung wählen.
  • Kinderkrippen und Kindergärten haben feste Öffnungszeiten, die oftmals mit den Arbeitszeiten der Eltern kollidieren. Tagesmütter bieten weitaus flexiblere Betreuungszeiten an.

Erwähnung verdient zudem, dass Tagesmütter gewöhnlich ein bis fünf Kinder betreuen. Sie können sich jedem einzelnen Kind intensiv widmen, es entsteht in der Gruppe eine familiäre Atmosphäre.

Deutliche Professionalisierung in den letzten Jahren

Lange Zeit fungierten Tagesmütter als Aufpasserinnen, die wenig bis keine pädagogische Qualifikation vorweisen konnten. Das hat sich gründlich geändert: Heute absolvieren Betreuerinnen eine Schulung, bevor sie ihre Arbeit aufnehmen. Die Qualität der Kindertagespflege hat sich damit deutlich verbessert. Tagesmütter geben nicht nur auf den Nachwuchs Obacht, sie fördern ihn auch gezielt.

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Ich bevorzuge bei meinen Kindern eine Tagesmutter,da die Gruppe und Betreuungsschlüssel(1 zu 5) optimaler für die Kleinen ist.In Hamburg bekomme ich ab den 1.8.14 die Betreuung bei 30 Wochenstunden kostenlos ! In der Kita neben an bekommen ich nur 25 Std.kostenlos und muss dazu zahlen.Die Tagesmutter hat ebenfalls einen pädagogischen Hintergrund und ist selbstständig,was bedeutet es ist ihr viel daran gelegen dass alles mit den Kindern und auch mit uns gut läuft.Wir fühlen uns sehr gut aufgehoben !!! L.G Mascha

Mascha schrieb am 4. Mai 2014

Hallo Ihr Lieben,
Kann denn die Arbeit von Erziehern wirklich zufriedendstellend oder mehr als von einer Tagesmutter überwacht werden??? Meiner Meinung nach nicht. Denn eine „gute“ Tagesmutter berichtet jeden Tag kurz über den Tagesablauf, Neuigkeiten und Beobachtungen des Kindes. Außerdem finden in regelmäßigen Abständen Elterngespräche statt. Ich halte z.B. den Tagesablauf und besondere Aktivitäten auf einem Foto fest und händige diese den Eltern aus. Wenn ich meine Kinder aus der Kita abhole habe ich sehr selten mit den Erziehern direkten Kontakt. Wenn ich direkten Kontakt wünsche, muss ich diesen einfordern oder ich habe an Elternsprechtagen die Möglichkeit, die 1-2mal im Jahr stattfinden. Ich wäre mit dieser Aussage sehr vorsichtig, dass die Arbeit von Tagesmütter nicht direkt überwacht werden können.

Lieben Gruß Katja

Metzlaff, Katja schrieb am 26. November 2009

Hallo ihr Lieben.
Kinder unter 3 Jahren werden in einem Regelkindergarten in einer Gruppengröße von 15 Kinder mit 3 Mitarbeitern betreut. In Elterninitiativen ist Gruppengröße oft noch kleiner. Unsere Tochter war in einer Krabbelgruppe und ich würde es immer wieder machen. Einen großen Nachteil an einer Tagesmutter finde ich, das niemand ihre Arbeit direkt überwachen kann, und man deshalb auf Empfehlungen angewiesen ist.
Viele Grüße Daniela

Daniela Hengstmann schrieb am 17. November 2009

Hallo alle zusammen !
Ich bin der Meinung, Kinder unter 3 Jahren sollten von einer qualifizierten Tagesmutter in einer Gruppe von 3-5 Kindern betreut werden. Danach gehören sie in den Kindergarten ! Unter 3jährige brauchen eine individuelle Förderung die man in einer Gruppe von 24 Kindern einfach nicht leisten kann.
Mit freundlichen Grüßen
Sabine

Sabine schrieb am 9. November 2009

Hallo,
ich schließe mich dem Kommentar von Bettibna Floetotto an. Kinder im Alter von 3 und vier Jahren gehören in den Kindergarten.
Tagesmütter betreuen oftmals die Kleinsten von 0-3 Jahre. Am Nachmittag die Kindergarten- sowie auch die Schulkinder (Hausaufgabenbetreuung, etc.).
Mit freundlichen Grüßen
Katja

Katja Metzlaff schrieb am 10. August 2009

Hallo,
ein Kind das 3 oder 4 Jahre alt ist, sollte in den Kindergarten gehen dürfen. Sozialverhalten, d.h. Gemeinschaft, teilen können, Rücksicht nehmen, Verantwortung für die Kleineren Kinder lernen die Kinder dort am besten. Eine „Gruppe“ die aus 2 oder 3 Kindern besteht kommt da nicht mit. Wenn ich in unserem Kindergarten 60 – 70 Kinder spielen sehe und vor allen Dingen höre, dann ist das pure Lebensfreude und das sollte man keinem Kind vorenthalten.
Mit freundlichen Grüßen
Bettína

Bettina Floetotte schrieb am 1. Juli 2009

Hallo,
ich bin nicht der Meinung, daß ein Kindergarten mehr unternehmen kann. Pädagogischer Seits kann das schon möglich sein. Ich finde, es kommt auf das Alter des Kindes an und auf die Größe des Kindergartens. Qualifizierte Tagesmütter sind gut genug geschult um außreichend individuelle Förderung und Betreuung dem Kind zu gewähren. Außerdem ist die Zusammenarbeit mit den Eltern viel intensiever und somit können auch im Alltag die wichtigsten Rituale eingehalten werden. Das Kind kann in einer kleinen Gruppe viel mehr lernen und wird nicht so schnell überfordert, es ist halt alles familiärer.
Mit freundlichem Gruß
Katja

Metzlaff, Katja schrieb am 23. Juni 2009

Hallo!
Ich bin mir nicht sicher, ob ich meinen Sohn Colin in den Kindergarten oder zu einer Tagesmutter im Nachbarort geben soll. Viele sagen, dass allein vom pädagogischen her ein Kindergarten besser sei und der Kindergarten auch mehr mit den Kindern unternehmen kann.

Oliver Wüstenhagen schrieb am 22. März 2009