Kinderzuschlag ist für Jedermann

Ein Kind ist für jedes Elternpaar was ganz besonderes, doch finanziell kann das Heranwachsen ihres Sprösslings auch eine große Herausforderung sein. Vor allem in den ersten Lebensjahren, wenn viele neue Anschaffungen getätigt werden müssen. Daher ist es schön zu wissen, das Eltern neben dem Elterngeld und dem Kindergeld auch noch Anspruch auf einen Kinderzuschlag haben.

Wann hat man Anspruch auf Kinderzuschlag?

Als Erstes ist gesagt, das jedes Elternpaar Anspruch auf einen Kinderzuschlag hat. Dieser kann pro Haushalt bis zum vollendeten 24. Lebensjahr beantragt werden. Eine Leistung, die also auch über Volljährigkeit des Kindes hinaus geht. Natürlich müssen gewisse Voraussetzungen geschafft werden, um einen Anspruch auf den Kinderzuschlag für sich geltend zu machen. Dabei spielt das Vermögen des gesamten Haushaltes eine wichtige Rolle.

Bei einer Beantragung müssen Eltern ihr Einkommen vorlegen, sowie Spareinlagen, Bausparguthaben und Bargeld. Auch Grund- und Hausbesitz zählen dazu. Das Einkommen des Kindes wird mit hinzugerechnet, wenn es sich in einer Ausbildung befindet oder einen Beruf ausübt. Der Anspruch auf Kinderzuschlag wird bis zu 140 € ausgezahlt. Nach einer erfolgreichen Beantragung von Kinderzuschlag steht den Eltern höchstens 36 Monate das Geld zu Verfügung.

Wo kann ich Kinderzuschlag Beantragen?

Eltern, die Kinderzuschlag für ihren Haushalt beantragen möchten, reichen den bei ihrer zuständigen Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit ein. Das benötigte Antragsformular kann der Beantragte direkt vor Ort bekommen, aber auch die zuständige Gemeinde hat meistens welche zur Verfügung stehen.

Mutter und KindFür Eltern, die die vier Wände nicht verlassen möchten, geht gibt es den Antrag auch schon im Internet zum Selbstausdrucken. Ist der Antrag mit den dafür benötigten weiteren Unterlagen eingereicht, sollte der Antragsteller Geduld haben, weil eine Entscheidung für einen Zuspruch für den Kinderzuschlag mehrere Wochen dauern kann.

Woher weiß ich, ob ich Anspruch auf Kinderzuschlag habe?

Da wie so oft das beantragen von Zuschlägen oft mit viel Aufwand für Eltern verbunden ist, bietet das Internet schon viele Möglichkeiten an, vorab zu prüfen, ob für sich selbst ein Anspruch besteht. Verschiedene Portale bieten den Eltern oft anschaulich an, was alles zu beachten ist, um einen Kinderzuschlag geltend zu machen.Oft steht ein Onlinerechner zur Verfügung, in dem Eltern ihre Daten eingeben können, um zu prüfen ob und wenn wie viel Geld ihnen zur Verfügung steht.

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Hallo. Ich warte nun schon 12 Wochen auf die Bearbeitung vom kinderzuschlag. hab auch schon mehrfach angerufen und wurde immer vertröstet. Was kann ich noch tun?

Petra schrieb am 22. September 2016

hallo ihr lieben muß auch kinderzuschlag von Dez.2014 bis August 2015 zuruckzahlen mal eben 1500 Euro. Habe immer alles gemeldet und rechtzeitig hingeschickt . Wer kann mir helfen

jule schrieb am 17. Oktober 2015

Ich habe 5 Kinder und arbeite, ich alleine zahle die miete 870.- € warm.

Kann ich auch kinderzuschlag bekommen?

mit freundlichen Grüssen

Genis Veysi schrieb am 24. September 2015

Leider funktioniert die 2014 gepostete Nummer einer Beschwerdestelle in Nürnberg nicht mehr.

Wir haben letztes Jahr KiZ beantragt und auch (unter Vorbehalt, wie üblich) bewilligt bekommen. Da ich im Vertrieb tätig bin und auch Provision bekomme, schwankt mein Einkommen sehr.

Ich habe aber brav immer wieder den Arbeitgeber diverse Bescheinigungen ausfüllen lassen. Ende Juli erhielten wir nun die Nachricht, dass uns KiZ zu Unrecht bewilligt wurde und wir insgesamt 580,00 Euro zurück zahlen sollten. Woher bitte? Das Geld wurde gebraucht und verwendet. Und nein, wir sind davon nicht in den Urlaub gefahren.

Nun haben wir Widerspruch eingelegt. Ich habe mir dann mal den KiZ Rechner auf www. biallo.de/kinderzuschlags-rechner/ zur Brust genommen, außerdem mein Einkommen der letzten Monate (Brutto und Netto) und davon den Durchschnitt. Bei der Berechnung komme ich am Ende auf einen zu genehmigenden KiZ in Höhe von 105,00 Euro.

Ich habe jetzt erst einmal Einspruch eingelegt und die detaillierte Berechnungsgrundlage angefordert. Eine Bestätigung des Einspruchs haben wir erhalten, so lange ruht die Rückzahlungsforderung. Mal sehen wann die Details der Berechnung bei uns eintrudeln.

So ein Ärger aber auch. Anwalt wollen wir nicht beauftragen. Meint Ihr das muss sein?

Tom schrieb am 28. August 2015

Hallo Leute
Bekomme seit mehreren Jahren Kindergeldzuschlag und hatte immer Probleme damit. Jetzt will ich klagen gegen die FK . Die Berechnung ist nach Ermessen des Sachbearbeiter.
Wenn man alle Ausgaben hinterlegen muss, dann soll auch alles mitberechnet werden und nicht pauschaliert werden (z.b. Riesterrente kostet im Monat 50 €

Sascha schrieb am 25. August 2015

So werden Bürger verar…….!
Seit 4 Jahren erhalte ich Kindergeldzuschlag. Dieses Jahr wurde mein Antrag
abgelehnt. Ich habe weder mehr noch weniger Einkünfte.
Angeblich wäre mein Einkommen unter Hartz IV. Wenn ich die Höchstgrenze berechne liegt diese in meinem Fall bei 870,00 EUR. Wenn ich Hartz IV berechne kommt mehr heraus, da die Regierung wohl einen arglistigen Berechnungsfehler eingebaut hat. Aufgrund von 2 Kindern bin ich tatsächlich
unter Hartz IV. Das liegt daran, dass bei dem Kindergeldzuschlag nur das Mindesteinkommen Hartz IV von mir berücksichtigt wird und dort dazu gerechnet 2mal Kindergeldzuschlag von 140,00 EUR. also 280,00 EUR. Dieses
280,00 EUR sind definitiv weniger als der Hartz IV Satz für beide Kinder zusammen. Oder ist die Ablehnung einer reiner Racheakt, da ich letztes
Dienstaufsichtsbeschwerde eingereicht habe und prompt mein Antrag bearbeitet wurde.

Kindergeldzuschlag schrieb am 22. Juli 2015

Hallo habe erst kindergeldzuschlag bekommen jetzt heißt es ich muss einen Monat zurückzahlen weil mein Mann 50 Euro netto mehr Lohn hat (streick Verdi) obwohl das in der verdienstbescheinigung drin wahr jetzt reicht mein Anwalt klage ein und seit Dezember bekomme ich gar nichts wegen weihnachtsgeld soll im Mai nochmal einen Antrag stellen dann sollen die doch sofort schreiben falls weihnachtsgeld bekommen keine Geschenke kaufen sondern Geld bei Seite legen lächerlich sowas

andrea schrieb am 24. März 2015

Ich schon wieder. 🙂
Drei Tage nach meinem Anruf in Nürnberg hat uns unsere zuständige Sachbearbeiterin höchst selbst angerufen und uns mitgeteilt, man habe unseren Antrag bewilligt. Für ein ganzes Jahr!!! Sonst ging alle 6 Monate der Kampf von vorne los! Die Dame klang ein wenig unfreundlich, fast hätte man meinen können, e sie wäre irgendwie böse auf mich…
Mir soll es egal sein. Die Nachzahlung der letzten Monate war in der ersten Januar Woche auf unserem Konto! Vielen, vielen Dank an diejenige\ denjenigen der den heissen tipp und die Nürnberger Telefonnummer hier gepostet hat!!

Katharine schrieb am 16. Januar 2015

Hallo ihr,
Unser Antrag wird seit August(!) bearbeitet. Auf Anfrage wurde uns gestern mitgeteilt, wir hätten am 12.12 erneut unterlagen eingereicht und ausserdem bezögen wir wohl Hartz vier und hätten somit keinen Anspruch. Auf meine Frage, woher die denn diese Fehlinformation hätten hieß es: Das ist im Computer k leider nicht ersichtlich…
Die Wohngeldstelle bewilligt hier grundsätzlich erst dann, wenn KiZ für mindestens drei Monate bewilligt wurde. D.h im Klartext, dass mein Mann seit fast einem halben Jahr für etwas mehr als Hartz jeden Tag 10-12 Stunden aus dem Haus ist und wir jetzt, einige Tage vor Weihnachten, die Stromabrechnung im Nacken am Ende unserer Nerven sind.
Und es ist jedes Mal der gleiche Tanz… Die unterlagen, die angeblich nicht ankommen/nicht lesbar sind, variieren. Und wenn dann irgendwann die so ersehnte Nachzahlung kommt, kann man erst mal die aufgetürmten Rechnungen begleichen.
Ich habe mit besonderem Interesse den Thread gelesen in dem es um die Beschwerde stelle geht.
Ich hoffe, dass an Montag noch nicht alle im Urlaub sind und werde versuchen hier etwas zu erreichen. Ein hoch auf das Internet und die Möglichkeit aus den Erfahrungen anderer zu profitieren.

Katharine schrieb am 20. Dezember 2014

Hallo Kerstin,

schalte am Besten sofort einen Anwalt ein, je schneller desto besser. Man kann bei den Gerichten einen Beratungsschein bekommen und dann ist zumindest die Erstberatung umsonst.
Ich habe auch die Erfahrung machen müssen, dass der Kinderzuschlag eine Bauernfalle ist, da man jederzeit durch die undurchschaubare und bar jeder Logik aufgestellte Berechnung herausfallen kann.
Auch die böse Erfahrung mit dem angeblich nicht angekommenen Unterlagen kenne ich zur Genüge. Ich denke, das es sich hierbei um Schutzbehauptungen der Sachbearbeiter handelt. Dagegen kommt man nur mit anwaltlicher Hilfe an.
Schade, dass es so laufen muss, aber man kann eigentlich nur den Rat geben, mit möglichst harten Bandagen gegen die Arbeitsämter zu fahren – sonst ist man verloren und fühlt sich so wie Du hilflos und ruiniert seine Nerven.

Katrin schrieb am 17. Dezember 2014

Ich brauche bitte ganz dringend Hilfe.
Durch eine schwere Erkrankung beziehe ich seit 2008 EU Rente. Seit dem erhalte ich auch Wohngeld und Kinderzuschlag.
Im Juli dieses Jahres habe ich einen neuen Antrag gestellt. Monatelang erhielt ich trotz Nachfragen (Briefe, Telefonate) keine Rückmeldung. Erst auf eine Email Anfang Dezember bekam ich Post von der FK. Man teilte mir ein Antrag auf Kinderzuschlag wäre nie bei denen eingegangen. Nur ein Antrag auf Kindergeld für meine volljährige Tochter (beide Anträge wurden zeitgleich gestellt).
Jetzt befürchte ich das ich das vorläufig bewilligte Wohngeld über 199€ zurück zahlen muss (August bis Dezember).
Ich weiß nicht an wem ich mich wenden kann, um schnell Hilfe zu bekommen. Ich fühle mich hilflos und bin nervlich am Ende.
Der Einlieferungsschein von der Post nutzt mir auch nicht als Nachweis, den Antrag verschickt zu haben, da es da ja heißt, es wäre der Antrag auf Kindergeld gewesen.

Kerstin schrieb am 14. Dezember 2014

Ja die Ämter denken man geht aus Spaß dahin um Antrage zu stellen. Wir haben zwei Kinder und da drehen wir auch jeden Cent um damit man über die Runden kommt,egal welche Antrage man bis jetzt ausfüllte wir wurden bis jetzt immer abgelehnt das einzige was wir zum Verdienst meines Mannes dazu bekommen ist Wohngeld . Wir kriegen nicht mal Kinderzuschlag

maria schrieb am 5. Dezember 2014

das kotzt mich so an. wenn man das geld nicht bräuchte würde man es ja nicht beantragen.aber mit 3 kleinen Kindern sind wir auf jeden euro angewiesen.ich hab auch erst von nov 13 bis april 14 bewilligt gekriegt und jetzt soll ich ab mai nichts mehr kriegen und das andere wollen die wieder haben. fast 1800 euro. und in den ablehnungsbescheid waren wie gesagt 5 Fehler. obwohl das die gute Frau nicht zum erstenmal bearbeitet. aber naja.Ämter.aber wehe man muss was zurück zahlen dann am besten vorgestern aber wenn die was überprüfen oder neu berechnen sollen lassen die sich zeit. Das ist zum Kotzen.

Sylvia schrieb am 1. August 2014

ich habe in nürnberg angerufen da haben die zu mir gesagt ich kann per email widerspruch einlegen und die haben es dann nach nordhausen weitergegeben und da dauert es jetzt 4 monate. ich frage mmich was an einer überprüfung von nem bescheid solange dauert. da dauert ja die antragstellung noch nicht mal solange. bis ich da ne antwort habe muss ich schon wieder nen neuern bescheid stellen und weis gar nicht ob sich das für mich lohnt. also wirklich weitergeholfen und die bei meiner ki geldstelle mal maas genommen haben sie nicht wirklich. aber ich sehe auch nicht ein den bescheid so hin zunehmen. da sind immerhin 5 Fehler drin. da fragt man sich wie so viele fehler in einem bescheid sein können.mal 1 ok aber nicht 5.

Sylvia schrieb am 1. August 2014

Der Autor hat das wohl mit Elterngeld verwechselt.
Wir bekommen umgerechnet 500 € Kindergelzuschlag für 3 Kinder.
Das sind in etwa 166 € pro Kind .Es kommt immer auf das Finanzielle am Ende an

CharlyNSR (Netsingleradio) schrieb am 10. Juli 2014

Der Kinderzuschlag wird längstens für 36 Monate bezahlt.
Das ist blödsinn. Schon im Merkblatt für den Kinderzuschlag steht unter Punkt 6. auf Seite 21
Der Kinderzuschlag wird, soweit die Anspruchsvoraussetzungen vorliegen, bis zum vollendeten 25. Lebensjahr gezahlt.
Wenn hier so ein Artikel eingestellt wird dann sollte der Autor sich um eine korrekte Recherche bemühen.

Uwe schrieb am 27. April 2014

@Carmen Super Tipp mit Nürnberg!!! Habe eben angerufen….die Dame war entsetzt.
Wird sich sofort mit die KIZ stelle AC in verbindung setzen.
Hoffe die kommen jetzt mal in die Hufe!!!

Sofine schrieb am 23. September 2013

Ich kann nur jedem den tipp geben wenn es über die hotline garnicht vorwärts geht, und da kann auch ich ein liedchen von singen! Bei folgeanträgen haben die uns immer mindestens 2 monate warten lassen doch dann bekam ich von einer bekannten den Tipp mich an die Beschwerdestell Nürnberg zuwenden! 09111791421!!!!!!!!!!!!!! Das habe ich dann auch getan und was soll ich sagen am nächsten tag hatte ich einen rückruf von der KGK und eine woche später mein geld auf dem konto! Seit dem warte ich nur noch die 6 wochen dann geht der anruf an die hotline worauf man den bearbeitern nochmal 2 wochen geben muß und danach direkt an die beschwerdestelle! Aber nachdem ich 3 mal die beschwerdestelle eingeschaltet habe und die KGK einen auf den sack gekriegt hat funktioniert es in 6 wochen !

Carmen schrieb am 30. Juli 2013

Hallo!!
Auch ich habe ständig ärger mit der Kindergeldkasse!!! Ich habe 4 kinder. Meine 2te tochter lebte 1 1/2 jahre in einer wohngruppe und desswegen bekam ich kein kindergeld für sie aber weiterhin zuschlag für die anderen 3. jetzt habe ich im juli einen neuen antrag stellen, meine tochter ist mittlerweile wieder zuhause, müssen und er ist prompt abgelehnt worden. ich könnte kotzen es heisst mein mann verdient zuviel. 1320 euro ist zuviel haha das ich nicht lache!!! ich zahle ja schon 630euro miete. ich hatte zuschlag bekommen als meine tochter noch zuhause war 270 euro waren es. ich werde montag zu meinem anwalt gehen!! das lasse ich mir nicht gefallen. laut zuschlagrechner hier im netz stehen uns 560 euro zuschlag zu.

Daniebo schrieb am 10. August 2012

Wenn wir nicht soviel bekommen würden und nicht darauf angewiesen wären, würde ich am liebsten mal dahin fahren, meinem Frust Raum geben und mir mal alles von der Seele reden!!!

Es kann nicht sein, dass die Politiker im TV stehen und das alles anpreisen, dass es doch soooooo toll ist und eine grosse Hilfe ist. Wenn es läuft und alles seine Richtigkeit hat, dann hilft es, aber meine Nerven sind so dünn wie Seidenfäden….

Und dann muss man sich auch noch beschimpfen lassen, wie den letzten Menschen, weil man wissen möchte, wie sich diese Berechnung zusammensetzt!

DAS muss man sich doch nicht gefallen lassen. Man darf nicht alle Menschen über einen Kamm scheren…. Aber leider tun sie das…..

ichdasbin schrieb am 9. Februar 2012

@Steffi: Hi! Also ich würde Dir dringend empfehlen Widerspruch einzulegen, wenn Du noch kannst! Bei uns sollte eine Lohnsteuererstattung, die vorher – laut Bescheid – bei der Berechnung angeblich angemessen berücksichtigt wurde, zu einer nachträglichen Ablehnung von 4 Monaten führen. Mehr als 800 EUR sollten wir plötzlich zurückzahlen – innerhalb 14 Tage! Da wir das Geld der Erstattung im selben Monat verbraucht haben bzw. verwenden mussten, in dem es auch geflossen ist, hatten wir in den darauf folgenden Monaten nichts von der Summe. Genauso habe ich es in meinem Widerspruch geschildert und erklärt…und siehe da: Auf die Rückforderung wurde verzichtet und/bzw. es folgte ein positiver Kinderzuschlagbescheid! (Jetzt bin ich es – ehrlich gesagt – langsam leid und werde versuchen auf die Leistung zu verzichten…den Nervenkrieg halte ich nicht mehr lange aus. Würde die Leistung nachträglich bewilligt, wäre das etwas anderes. Momentan muss man jedoch spätestens alle 6 Monate mit der Angst leben, dass das Geld, welches längst verbraucht wurde in Form eines dicken Rückforderungsbescheids bevorsteht, der einen finanziell in Schwierigkeiten bringt…mit der Rückforderung sind die nämlich deutlich schneller, als mit Nachzahlungen! Wenn man von denen nichts bekommt, dann muss man auch nicht zittern…ich denke, dass ich keinen neuen Antrag stellen werde – solange es irgendwie ohne geht!)

Sabrina schrieb am 8. Februar 2012

Ach ja, es wurde bis 2008 so gehandhabt, dass es im Zuflussmonat und oder auch auf 6 Monate, bzw. 3 Monate angerechnet wurde.

Es soll, laut Gesetz, auf 6 Monate aufgeteilt werden (Einmalzahlungen wie Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld usw.)

Warum dann bei mir 3 Monate stehen… keine Ahnung….

ichdasbin schrieb am 7. Februar 2012

Kurzes Update…

Ich wollte nur wissen, wie sie es berechnen und habe eine Welle losgetreten…

Ich hatte beim Bundesministerium angerufen und das ging an die Leitung der Famka und von dort an den SB. Der rief mich eben an und machte seinem Unmut Luft, indem er mir sagte, dass mein Name da ein Begriff wäre, weil ich mich ja ständig beschweren würde, was ja so nicht stimmt, oder darf ich nach 13 wochen nicht mal nachfragen??? Oder darf man nicht wissen, wie es berechnet wird????

Ich finde doch und wenn die nicht zu Potte kommen, müssen sie es sich gefallen lassen. Der SB war sehr gereizt und meinte, er hätte es nochmal nachgerechnet und mir etwas erklärt, woraus ich aber nicht schlau geworden bin und nun bekommen wir etwas mehr und ich solle das nächste Mal direkt den SB anrufen… hab ich ja versucht… nach einer Woche immer kein Rückruf, da ruft man doch nochmal an, ging natürlich wieder an die Leitung… alle 6 Monate wieder!!!!

Schlimm genug, dass man darauf angewiesen ist, sich aber dann noch wie den letzten Dreck behandeln lassen zu müssen…. mir platz so langsam der Hals!

Ich habe gefragt, ob sie vielleicht eine Stelle frei hätten, könnte meine Bewerbung innerhalb von 5 Minuten per email schicken. Ich würde lieber arbeiten gehen, als zu „betteln“!!!!!!!

ichdasbin schrieb am 7. Februar 2012

Die Sache mit dem Weihnachtsgeld…. wir bekommen durchgehend seit Dezember 2008 den Kindergeldzuschlag, mal schneller, mal weniger schnell… aber immerhin!

Das Gehalt meines Mannes hat sich kaum geändert, alles wie immer. Ich habe bestimmt 10 mal bei dieser, zu bezahlenden, Hotline angerufen und wollte wissen, wie und ob das Weihnachtsgeld angerechnet wird, ist auch jedes Jahr gleich.

10 Anrufe, 10 Antworten, von „wird auf 12 Monate aufgeteilt, wird auf 3 Monate aufgeteilt, wird nur im Zuflussmonat angerechnet, liegt im Ermessen des SB, ob und wie er es anrechnet“, war alles dabei..

Bisher wohl nie angerechnet, dieses Mal steht der Satz drin:

Da Sie schwankendes Einkommen bzw. Einkommen aus selbständiger Tätigkeit beziehen, ist für die Berechnung der Höhe des zustehenden Kinderzuschlags zunächst das Durchschnitteinkommen der letzten drei Monate vor Antragsstellung oder das Durchschnittseinkommen des letzten Bewilligungsabschnites zugrunde gelegt worden.

Einmalige Einkommen (z. B. Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, Steuererstattung) wurden bei der Berechnung angemessen berücksichtig.

….

Ergibt die Überprüfung, dass Ihr durchschnittliches Einkommen tatsächlich höher oder niedriger ist als für den oben genannten Bewilligungsabschnitt zu Grunde gelegt wurde, kann dies zu einer teilweisen oder vollständigen Rückforderung des gezahlten Kiz führen. Bestand auf Grund des tatsächlich erziehlten Einkommens ein Anspruch auf höhreren Kiz, erhalten Sie den Ihnen zustehenden Differenzbetrag nachgezahlt. In beiden Fällen werden sie schriftlich informiert.“

Wir haben bis einschliesslich Januar 55 Euro mehr bekommen, als jetzt, ist eine ganze Menge!

Aber ich bin sehr, sehr positiv davon angetan, dass ich jetzt schon einen positiven Bescheid erhalten habe. Der Antrag ist am 12.01.2012 eingegangen und am 02.02. hatte ich dann schon Bescheid…

Da ich es aber nicht nachvollziehen kann, warum die Summe anders ist, als die von mir berechnete, habe ich mir jetzt die Berechnung zu schicken lassen. Ich denke, sie ist heute in der Post.

Mir wurde ja gesagt, dass der Kiz im laufenden „Verkehr“ von den SB der Familienkassen mit bearbeitet wird. Soll wohl heissen, mal eben zwischendurch….

Dafür habe ich bei den Bewilligungen der Bildung und Teilhabe Anträge eine sehr, sehr nette und kompetente Sachbearbeiterin, da läuft alles reibungslos!!!

Ich freu mich schon auf August, wenn wir wieder neu beantragen müssen….

ichdasbin schrieb am 7. Februar 2012

Hallo,ich habe da mal eine Frage vielleicht kann mir ja jemand weiter helfen.
Also: wir haben bis November Kindergeldzuschlag bezogen 280€.Im Dezember musste ich einen neuen Antrag stellen (war mir aber nicht ganz sicher ob er bewilligt wird,da wir umgezogen sind) Naja jedenfalls haben wir heute,am 2.2. Bescheid bekommen:ABGELEHNT!Mit der Begründung das mein Mann Weihnachtsgeld erhalten hat und das auf 6 monate aufgeteilt wird und wir damit über der Bemessungsgrenze sind.

Nun meine Frage: Dürfen die das Weihnachtsgeld anrechnen, obwohl wir zu diesem Zeitpunkt garkeinen Kindergeldzuschlag bekommen haben?

Wäre nett wenn mir jemand darauf antworten könnte und mir sagen könnte ob ein Widerspruch Sinn macht!?

Steffi schrieb am 2. Februar 2012

@Nina: Hallo! Soweit ich weiß, ist das kein Problem…wichtig ist nur, dass Du die Person – mit der Du zusammen bist bzw. lebst – im Antrag auch angibst! Ich würde es auf jeden Fall versuchen…Du hast doch nichts zu verlieren! Viel Glück…Gruß

Sabrina schrieb am 21. Januar 2012

Hallo ihr lieben,
ich hab da mal eine frage.
Ich hab noch nie Kindergeldzuschlag beantragt, kann ich das auch beantragen wenn ich nicht mehr mit dem vater meines kindes zusammen lebe sondern mit mein Partner????

Lg Nina

Nina schrieb am 12. Januar 2012

Nach knapp 5 Monaten Wartezeit habe ich nun Anfang diesen Monats endlich den Bescheid zum Widerspruch bekommen! Gott sei Dank ist die Sache für mich positiv ausgegangen, weil der Rückforderungsbescheid auf einen Berechnungsfehler basierte – wie ich vermutet hatte! Ich kann endlich wieder aufatmen und mich auf das bevorstehende Fest freuen…der Kampf hat sich gelohnt! 😉

Sabrina schrieb am 15. Dezember 2011

Wir habe bis Mai den vollen Zuschlag für alle 3 Kinder erhalten. Durch einen Jobwechsel meines Mannes bekamen wir dann bis Oktober geminderten Zuschlag. Plötzlich im November heißt es wir haben keinen Anspruch mehr der Bedarf ist gedeckt! Ich bin völlig fertig. Wiederspruch eingelegt, wird abgewiesen. Ich war heute persönlich dort. Alle Berechnungen nach den Beispielen im Merkblatt für Kinderzuschlag und auch die Online Rechner ergeben das wir Anspruch haben. Aber der Mann von der Familienkasse sagte mir, nach diesesn Berechnungsbeispielen in dem Merkblatt darf ich nicht gehen, sondern das wäre alles viel komplizierter! Ja nach was soll ich mich denn als Laie denn sonst halten? Wie soll ich als normalbürger nachvollziehen können ob ich Anspruch habe oder nicht, und wozu wird dann ein Merkblatt herausgegeben mit dem ich dann nichts anfangen darf? Ich werde meinen Widerspruch nicht zurückziehen, aber es wird mir wohl nichts nützen.Natascha S.

Natascha schrieb am 28. November 2011

Und jetzt geht das ganze wieder los. Und auch im November: Kinderzuschlg wurde wieder nicht gezahlt. Jeden Monat laufe ich hinterher mit dem Endeffekt, daß der Kinderzuschlag im Folgemonat ausgezahlt wird.

Hei schrieb am 22. November 2011

@Ichdasbin: Schön wär´s…habe relativ zeitnah bei der Familienkasse angerufen und mich erkundigt. Mir wurde bestätigt, dass mein Widerspruch eingegangen ist und ich mit etwa 4-6 Monaten Bearbeitungszeit rechnen müsse. Habe sogar die Telefonnummer von der Widerspruchstelle bekommen, aber da der Anschluß interessanterweise chronisch besetzt ist, bringt mir das nichts! 😉 Seitdem frage ich spätestens alle 2 Wochen per E-Mail an und bekomme einfach keine Antwort…als würde man ins Leere schreiben! Während die sich schön Zeit lassen, zahle ich den dritten Monat eine Leistung zurück, die mir vermutlich durch einen Berechnungsfehler aberkannt wurde, obwohl sie mir wahrscheinlich zugestanden hätte. Warum einfach, wenn´s auch kompliziert geht…ich dreh´ noch durch! 🙁

Sabrina schrieb am 6. November 2011

Hallo Sabrina,

Da würde ich aber mal nachhaken!!! 6 Wochen Bearbeitungszeit!!! Das wurde mir gesagt. Ich habe mich dann mit dem Behördenleiter in Verbindung gesetzt. Siehe da, es fluppte!!!

Ichdasbin schrieb am 2. November 2011

…und wenn ich nicht gestorben bin, dann warte ich noch heute! Widerspruch mitte Juli eingelegt und immernoch keinen Bescheid bekommen…aber es ist ja auch erst ende Oktober! ;(

Sabrina schrieb am 30. Oktober 2011

Hallo
Ist nicht direkt zum Thema,aber trotzdem :
Bin alleinerziehend ,mein Sohn ist kurz vor dem Abi – war vorgestern das erste mal in meinem Leben bei der Arge ,weil 580,00 € (mei Verdienst ) einfach zu wenig ist .Kriege kein Wohngeld (unter 600,00€) Kinderzuschlag auch nur wenn ich mehr als 600,00€ verdiene.Nicht nur ,das ich geschockt bin,weil der Berater so abfällig reagierte,sondern ,weil er allen ernstes sagte ,mein Sohn müsse arbeiten gehen,da wir eine Bedarfsgemeinschaft sind.Bin ich im falschen Film ? Ist das rechtens ?
Weiß jemand was ? Liebe Grüße an Alle

freude schrieb am 27. Oktober 2011

Wir bekommen den Zuschlag weiterhin. Ich habe nochmal angerufen und siehe da, die Dame war sehr nett und meinte, dass sie es nun an den Abteilungsleiter weitergibt und dann an den Behördenleiter. Eigentlich sollte ich zurückgerufen werden. Nach einem weiteren Anruf und Nachfragen hiess es, es wird weiterbewilligt, am nächsten Tag war auch der Bescheid da.

Mir graut es jetzt schon davor, den nächsten Antrag fertig zu machen und wieder zu warten, warten, warten…..

Bei uns ändert sich ja nichts, mein Mann bekommt jeden Monat das gleich…

Ich werde mich weiterhin bewerben, um hoffentlich bald nicht mehr „betteln“ zu müssen.

Bin schon froh, dass hier bisher niemand seinen unqualifizierten Mist hinterlassen hat, von wegen man soll micht soviele Kinder in die Welt setzen oder so ein Sch….

Ichdasbin schrieb am 4. Oktober 2011

Hi,ich habe auch seit bald einem Jahr Probleme mit dem Kinderzuschlag. Wir sind eine Patchworkfamilie mit 6 Kindern und einem Lohn von um die 1600 Euro. Im Winter kommt schlecht Wetter bei meinem Mann hinzu am Bau was noch weniger Lohn bedeutet. Schikane ohne Ende haben wir wie z.B.: monatliche Vorlage des Lohnzettels meines Mannes. Aber erst aufgrund dessen das es bei der Geburt meiner Tochter auch hieß „Ja Elterngeld 375 Euro dann steht kein Zuschlag mehr zu!“ Mein Vater hatte mir geraten vor’s Sozialgericht zu gehen und eine einstweilige Verfügung gegenüber der Familienkasse zur Zahlung erwirken. Und sehe da ich bekam mein Geld. Jetzt steht wieder eine neue Bewilligung an und ich warte seit 6 Wochen auf meinen Bescheid in dem seit Juli mir Zahlung wieder zu steht und auch bin ich gespannt wie die Berechnung ab jetzt aussieht da nun mein Elterngeld ja weg fällt.
Würde mich freuen von vielen zu hören.
Liebe Grüße

Hossa schrieb am 28. September 2011

Hallo!
Auch wir haben ständig Ärger mit der Familienkasse. Wir haben 5 Kinder, mein Mann ist Kraftfahrer und hat jeden Monat unterschiedlichen Lohn. Den Kinderzuschlag haben wir bewilligt bekommen, heißt aber nicht, daß er auch gezahlt wird ! Im Juni wurde er nicht ausgezahlt und wir konnten erstmal bis Mitte August hinterherlaufen, um ihn nachgezahlt zu kriegen. Und jetzt für September das gleiche, noch keine Auszahlung! Die Dame am Telefon meinte nur, es wäre in Bearbeitung und könnte noch bis Oktober dauern, würde ja nachgezahlt werden. So habe ich für diese Woche für 7 Personen noch genau 10,00 € zum leben und bis Mitte Oktober vielleicht noch mal 50,00 €, die vom Kindergeld überbleiben. Soviel zum Thema : Deutschland braucht Kinder und Familien werden unterstützt! Haha!

Hei schrieb am 26. September 2011

Und ich warte immernoch und durfte mir bei dieser Hotline, die übrigens kostenpflichtig ist, anhören, dass ich doch noch im Juli bekommen hätte und ich doch gefälligst bis Ende August warten soll und froh sein soll, wenn es im September weitergeht. Schliesslich würde das Geld für August doch nachgezahlt.

Ich habe die Dame gefragt, wenn ihr Chef sagen würde „Frau XY, die Rechnungsstelle ist nicht besetzt, sie bekommen für den Monat August nur einen kleinen Abschlag und im September wieder ihr volles Gehalt plus einer eventuellen Nachzahlung für August“, was sie davon halten würde!!!

Schlimm genug, dass man darauf angewiesen ist, aber sich auch noch wie den letzten …. behandeln zu lassen…Das geht gar nicht!!!

Und so einen Frau von der Leyen steht im TV und erzählt, dass Eltern schliesslich eine „Holschuld“ hätten… mehr als sich darum kümmern kann man nicht!

Angeblich haben sie zu wenig Personal. Ich habe mich sofort angeboten, schliesslich bin ich immer noch auf der Suche, weil ich lieber mein Geld verdienen möchte, als ständig darum zu „betteln“!!!

In Deutschland wird sooooviel Geld für Mist ausgegeben, aber für uns selber (Planstellen) sieht es weniger rosig aus.

Also müssen wir wohl weiterhin betteln und zittern und uns teilweise wie den letzten Menschen behandeln lassen!

Obwohl, es gibt auch sehr nette Hotlinemitarbeiter!

Ichdasbin schrieb am 13. August 2011

Wenn man dies hier alles liest, traue ich mich gar nicht den Antrag auf Kinderzuschlag zustellen.
Kann mir einer sagen, bis zu welcher Verdiensthöhe (inkl. Unterhalt des Vaters) ich gar nicht erst den Antrag stellen brauche? Im Netz finde ich nicht wirklich etwas darüber.

Ich habe bereits versucht für mich und meine Tochter (14Jahre) Wohngeld zu beantragen – ABGELEHNT… Verdiene zu viel. Habe genau 1.030,- €/netto für eine Auswärtstätigkeit. Einfach nur lächerlich

Christine schrieb am 9. August 2011

Hallo! Davon kann auch ich ein Liedchen singen…mir wurde der Zuschlag im November 2010 von Okt. 2010 bis Mai 2011 bewilligt! (Zu erwartende Einmalzahlungen z.B. Weihnachtsgeld/Urlaubsgeld/Steuererstattung/etc. wurde bei der Berechnung angemessen berücksichtigt – hieß es!) Habe im Mai 2011 einen Folgeantrag gestellt und nun einen Rückforderungsbescheid über 820 Euro erhalten – aufgrund der Steuererstattung, die ja angeblich im Vorfeld angemessen berücksichtigt wurde. Ich bin am Verweifeln! Keine Ahnung, wie ich das rückfinanzieren soll! Habe jetzt Widerspruch eingelegt und kann nur hoffen, dass sich alles zum Guten wendet. Warum bewilligen die eigentlich nicht nachträglich oder Monat für Monat? Soll man sich das Geld 8 Monate an die Seite legen und darauf hoffen, dass es bewilligt wird und man es anschließend auch benutzen darf?

Sabrina schrieb am 15. Juli 2011

Ich kann nur sagen, dranbleiben, sich die Berechnungen immer zuschicken lassen und genau nachgucken!!!!!

Mir wollte man den Widerspruch ausreden, nach einem einstündigen Telefonat war ich fertig, aber erst Recht dazu bereit den Widerspruch aufrecht zu erhalten.

Ich habe die übergeordnete Behörde eingeschaltet, alles nochmal eingetütet und übersandt und siehe da, auf dem Postweg sind Dokumente abhanden gekommen, die bei der Berechung dann nicht berücksichtig werden konnten.

Guck an. Es gab zwar keine Entschuldigung, aber immerhin ging es weiter.

Seitdem übersende ich alle Unterlagen mit einem Anschreiben, wo genau ALLE übersandten Dokumente und Kopien aufgelistet sind. Es wird getackert und geheftet!!!

Im Moment warte ich wieder auf Nachricht und kann euch sagen, dass mich diese Warterei wieder fertig macht und ich immer wieder Angst davor habe, was noch so kommt!! Wenn man im Net so liest, was manch einer wieder zurückzahlen musste…..

Ich komme mir immer wieder wie ein Bittsteller vor, ich würde viel lieber für das Geld arbeiten gehen. Leider hat es bisher nicht geklappt, aber ich bleibe dran, damit ich mir diese Erniedrigung ersparen kann.

Ichdasbin schrieb am 14. Juli 2011

Hallo Gabi und alle anderen,
die Ämter freuen sich , wenn die Leute so eingeschüchtert werden,dass sie sich nichts getrauen. Ich bin auch geschockt,was ich hier gelesen habe. Versucht mal,euch von der Arbeitsagentur, Rathaus,… einen Beratungschein für einen Anwalt ausstellen zu lassen. Wenigverdienende haben Anspruch drauf. (habe auch damals sowas bekommen und wurde von einem Anwalt betreut – für mich kostenlos – beim Anwalt dann Prozesskostenhilfe) Lass dich nicht einschüchtern, kämpft um eure Rechte! OHNE ANWALT GEHTS LEIDER MEISTENS NICHT MEHR! Was ich eigentlich schade finde. Deutschland wollte ja so ein soziales/demokratisches Land sein 🙁 Davon spürt man leider immer weniger. Man wird von den Ämtern nur verarscht und muss wegen jeder Sache selber hinterherlaufen und sich selber informieren über seine RECHTE,weil in den Ämtern sagt keiner was. Die wollen ja Geld sparen, und nicht für hilfebedürtige ausgeben… An alle da drausen,die Probleme haben, wendet euch an einen Anwalt. Meistens geht es für euch gut aus,wenn ihr im Recht seid. Und Anwälte sind dafür da,um Leuten zu helfen. Zumindest hab ich gute Erfahrung mit Anwälten gemacht. Grüße

Sandra schrieb am 30. Juni 2011

Hallo zusammen 🙂
Wie ich hier lese, scheint ja kaum jemand mit dem Kinderzuschlag zufrieden zu sein. Ich kann auch nichts besseres berichten :-(. Vor ein paar Wochen ist mein Sohn von seinem Vater zu uns gezogen. Im Haushalt selbst leben noch 2 Kinder im Alter von 9 und 13 Jahren. Er ist 19. Das AA hat ihm eine 3monatige Sperre reingedrückt. Mein Mann selbst ist in einer Umschulung. Haben gerade mal 200,-€ mehr wie der Grundregelsatz ohne Mietanteil einzurechnen. Laut Recherchen im Internet steht er uns zu. Nun streiken die Behörden. Wir sind als Eltern verpflichtet, unsere Kinder bis zum 25. Lebensjahr zu versorgen, aber dabei gibt es keine Unterstützung? Wir stehen vor dem finanziellen Ruin.

Anke Holz schrieb am 29. Juni 2011

mein Gott, ich bin geschockt was ich hier lese! Man fragt sich ernsthaft, ob uns armen Würstchen der Kinderzuschlag nur medienwirksam großzügig angeboten wird, damit unsere Politiker sich sozial nennen dürfen. Schade, dass dann solche Schikanen völlig unbekannt bleiben, denn so eine Sauerei gehört publik gemacht!!!
Eigentlich wollte ich mich auf dieser Seite nur informieren, ob wir vielleicht ein wenig Unterstützung bekommen können, denn auch wir haben 3 teure, weil Schulkinder und nur ein mickriges Einkommen von 1300 Euro. Wir müssen an allem sparen, am Essen, an den Kleidern und leider auch an den Freizeitaktivitäten.
Auch die Busfahrkarten für die Kids tun uns ganz schön weh im Geldbeutel.
Nach allem was ich nun gelesen habe, verzichte ich darauf den Antrag zu stellen, denn zurückzahlen könnten wir nicht und einen Rechtsschutz können wir uns auch nicht leisten. Da heißt es für meine Kids in Zukunft wohl weiter: verzichten auf Klassenfahrten, Schulessen, Kino, Freibad, Sportverein….

Gabi schrieb am 16. Mai 2011

hallo ich habe auch sowas mit der Familienkasse durch.Erst bewilligen sie das und dann fordern sie es wieder.Da mein Mann als Fernfahrer die ganze Woche unterwegs ist bekommt er dadurch steuerfreie Spesen ausgezahlt die natürlich als einkommen bewertet werden.Bin sogar bis vors Gericht gezogen um mir anhören zu können das das sogar rechtens ist solang wir nichts belegen können.Zum Schluss brauch ich nichts zurückzuzahlen mit der Auflage die Klagen zurückzuziehen und KEINEN Antrag mehr zu stellen,solang sich keine Verschlechterung des Einkommens einstellt…

Soviel zur Gerechtigkeit.Da wird ein arbeitender noch bestraft das er arbeitet…

dani schrieb am 9. Mai 2011

hallo
wir haben 9 kinder mein mann bekommt 1600 netto uns wurde erst kinderzuschlag von 985 bewilligt als dann der sohnemann im januar kam wurde uns der kinderzuschlag komplett gekürzt.ich bekäme ja schließlich 375 € elterngeld wir kommen jetzt gar nicht mehr mit dem geld aus schuhe und kleidung müssen halt warten einerseits will der staat familien fördern und dann wird alles abgelehnt nur weil ich 75€ mehr elterngelt bekomme. ich verstehe die welt nicht mehr

gesa schrieb am 6. Mai 2011

alo Ihr, habe vier Kinder! Bekomme auch Kinderzuschlag in Höhe von 350€.
Habe nicht so ein hohes Einkommen, kommen fast nicht über die Runden.
Meine Frau hat auf 400€ gearbeitet, haben Elterngeld bekommen und waren beim Zuschlag auf 380€. jetzt habe ich eine Lohnerhöhung von ca. 30€ bekommen, meine Frau hat ihren Job durch die Schwangerschaft und die anschließende Betreuung des Kindes verloren, es wird aber von der Behörde nur ein Verdienstbescheid von mir verlangt, obwohl wir angegeben haben, das wir 400€ weniger haben, wird aber seltsamerweise nicht angerechnet!

Ralf schrieb am 16. April 2011

Von uns will das Amt nun € 600,– zurück, da mein Verdienst über der Bemessungsgrenze liegt. Da ich auf Stundenbasis arbeite variert mein Einkommen. Von einem Arbeitskollegen will das gleiche Amt € 1.000,– wiederhaben.
Es kann doch nicht sein das man ein bereits ausgezahltes Kindergeld(Zuschlag) rückwirkend zahlen soll, auf wessen Kosten geht den das? Natürlich wird jetzt bei z.B. an der Kleidung bei allen gespart.
Die Fortzahlung aussetzen, gut, Rückzahlung unmöglich. Aber wer vorher schon einmal mit der ARGE zu tun hatte, weiss wie selbstherrlich und selbstgerecht die Mitarbeiter dort sind.
Jetzt werde ich zum ersten mal in meinem Leben meine Rechtschutzverssicherung in Anspruch nehmen.
Ich möchte jedem Betroffenen raten das selbe zu machen, nur so könnte sich etwas ändern.
Achso, bei uns sind am SonntagWahlen, egal ob rot, grün, gelb, schwarz, gepunktet oder kariert an die macht kommt, die Kleinen werden immer verar…..

Sören schrieb am 25. März 2011

ja ohne worte
bei uns war es etwas komppliziert.
mein mann hat meinen nebenjob in der zeit meines mutterschutzes übernommen,also dann ein jahr elternzeit rum war übernahm ich den job wieder.
wir riefen an ,uns wurde gesagt am einkommen würde sich nichts ändern ,schicken sie einen 3zeiler das sie ihren job übernommen und ihr abgegeben hat.
japp,gesagt getan , dann 5 monate später bekam ich die kündigung ,ich angerufen wies weitergeht-antwort:abrechnungen der letzten 6 monate von mann und mir plus kündigung für neu berechnung.
haben wa auch erledigt!vor 3 tagen der brief,wir sollen von den letzten monaten seid ich den job wieder habe alles zurückzahlen da wir unsere meldepflicht nicht nachgekommen sind, wir hätten mein lohn unterm tisch fallen lassen .
uff. heute das nette telefonat mit bösen worten bis hin zu ,ihren wiederspruch werden wir ablehnen und dann bums aufgelegt.
mmmh,das war weniger gut gelaufen als gehofft.
nun 160 euro weniger und sollen alles zurückzahlen.

anwalt ist eingeschaltet und mal sehn wie es ausgeht,laut anwalt gute chancen da wir das meiste schriftlich haben .
also leute schakka lasst euch nichts gefallen auch wir haben rechte!!!!

Melanie schrieb am 11. Februar 2011

hallo,
das scheint ja ein allgemeines problem zusein!denn uns geht es gerade genauso…ich habe mich aber von einem anwalt beraten lassen….und komme evt aus der sache wieder heraus!
wir haben 4kinder und mein mann ist alleinverdiener und bei den 2antrag hiess es auch wir hätten 1500,- zur verfügung,nur soll mir einer das mal vor machen,weitere unkosten und dann 6 leute zuernähren..das ist doch paradox….

daniela schrieb am 26. April 2010

Wir haben drei Kinder und eins davon hat eine 20%ige Behinderung am Fuß. wir haben 2008 einen Antrag auf Kinderzuschlag gestellt und irgendwann nach sehr langer Zeit dann sogar bewilligt bekommen. Als wir dann den weiterbewilligungsantrag nach drei Monaten ausfüllten, wurde die ganze Summe von der Familienkasse zurückgefordert, obwohl sich bei unserem Einkommen nichts geändert hat. Als wir mit jemandem vom Arbeitsamt telefoniert haben, hieß es: Sie brauchen laut unseren B erechnungen im Monat nur 480 Euro und haben dann bei einem Verdienst von 1800 Euro noch 1320 Euro zur freien Verfügung… und seit dem zahlt mein Mann schön brav monatlich 20 Euro ab…

Sylvi schrieb am 13. April 2010