Was bei Geburtsschmerzen helfen kann und Linderung bringt
Mit ungewohnten und starken Schmerzen ist jede Geburt verbunden. Es kann vor allem der werdende Vater der schwangeren Frau helfen, dass sie damit besser klarkommt, indem er viel Geduld Zuversicht und Liebe aufbringt.
Doch wenn das alles nichts hilft, können bei Bedarf eine Reihe von schmerzstillenden Verfahren angewendet werden.
Mit den Geburtsschmerzen umgehen

Geburtsschmerzen vermeiden
Mit den Geburtsschmerzen geht jede schwangere Frau anders um. Gut durch die Entbindung kommen manche mit Entspannungshilfen, Massagen oder auch mit dem Veratmen der Wehen. Ab einem bestimmten Zeitpunkt wünschen sich werdende Mütter auch eine schmerzstillende Maßnahme. Gerade durch die Schmerzen ist die Geburt ein außerordentliches Naturereignis, doch ist es wichtig, auf die Wünsche der schwangeren Frau einzugehen, die ihr Entlastung und Entspannung bringen.
Vorbereitung für die Entbindung
Schon bei der Vorbereitung für die Entbindung besteht die Hauptaufgabe darin, der werdenden Mutter die Angst vor den Geburtsschmerzen zu nehmen und die Entspannung zwischen den Wehen durch entsprechende Übungen zu fördern. Es kann dadurch erreicht werden, dass die Frau sich weniger verkrampft, und die Dehnung des Muttermundes und die Austreibung leichter erfolgen können. Zur Linderung der Geburtsschmerzen werden auch Methoden eingesetzt wie Akupunktur, homöopathische Mittel, oder auch Aroma- und Bachblütentherapien, die zur Steigerung des Wohlbefindens auch oft schon in den letzten Wochen der Schwangerschaft eingesetzt werden können.
Werden medikamentöse Verfahren angewandt, so kommen meist Opiate zum Einsatz. Das dämpft zwar sehr den Schmerz bei den Wehen, aber auch das Bewusstsein der Mutter. Außerdem kann sich das Mittel negativ auf das Kind auswirken, genauso wie der Einsatz von Lachgas.
Gefahr für das Baby bei der Entbindung
Die Gefahr für das kleine Baby verringert sich dagegen, wenn lokale Medikamente zur Dämmung der Schmerzen bei den Wehen eingesetzt werden. Meistens wird die Periduralanästhesie (PDA) angewendet, aber auch der so genannte Pudendusblock oder auch die Spinalanästhesie. Über einen weichen Katheder werden beim Einsatz des PDA zwischen Rückenmarkskanal und Wirbel Schmerzmittel verabreicht. Der Rückenmarkskanal wird dabei umspült und vermindert dadurch die Empfindungen der Schmerzen bei den Wehen.
Direkt in den Rückenmarkskanal wird mit einer dünnen Kanüle das Schmerzmittel bei der Spinalanästhesie gespritzt. Sehr schnell tritt dabei die Wirkung ein und die Geburtsschmerzen werden gelindert. Wenn schnell ein Kaiserschnitt notwendig ist oder kein PDA angelegt wurde empfiehlt sich dieses Verfahren. Hierbei bleibt die schwangere Frau während der gesamten Geburt bei Bewusstsein.
Betäubungsmittel gegen Schmerzen bei der Entbindung
Das letzte Verfahren ist der Pudendusblock. Bei dieser Anwendung wird vom Arzt im Bereich des Sitzbeinhöckers ein Betäubungsmittel in das Gewebe gespritzt. Der Dehnungsschmerz der Scheide und des Dammes wird betäubt. Vor allem in der Spätphase der Geburt und wenn kein PDA angelegt wurde wird der Pudendusblock genutzt.
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