Übelkeit in der Schwangerschaft

Schwangere Frauen klagen oft über Übelkeit, häufig wird das einst als „Morgenübelkeit“ bezeichnete Unwohlsein sogar als erstes und wichtigstes Schwangerschaftsindiz angesehen. Für die Übelkeit in der Schwangerschaft wird das Schwangerschaftshormon HCG verantwortlich gemacht.

Pregnant woman with strong pain of stomachEs wird vom Körper in den ersten Wochen der Schwangerschaft in sehr großen Mengen produziert. Bis zur 12. oder 14. Schwangerschaftswoche, wenn die Plazenta die Versorgung des Kindes übernimmt, ist es in besonders hoher Konzentration zu finden.

Dennoch hält die Übelkeit in der Schwangerschaft bei einigen Frauen auch länger an, in seltenen Fällen sogar bis zur Entbindung. Die Ausprägung der Übelkeit ist ebenfalls von Frau zu Frau sehr verschieden.

Einige Frauen kämpfen fast gar nicht damit, anderen ist von morgens bis abends ununterbrochen speiübel. Hier kann ein Gespräch mit Hebamme oder Frauenarzt helfen, um geeignete Behandlungsmöglichkeiten zu finden.

Generell sollte die Übelkeit in der Schwangerschaft aber nicht verteufelt werden, da sie auch eine wichtige Schutzfunktion für das ungeborene Baby mit sich bringt.

Was tun gegen Übelkeit in der Schwangerschaft?

In der Regel können Schwangere bestimmte Gerüche nicht mehr ertragen oder verabscheuen bestimmte Lebensmittel. Diese sollten sie dann auch auf jeden Fall meiden. Häufig hilft es, die eigene Ernährung umzustellen. Setzen Sie auf Lebensmittel, die Ihnen schmecken. Selbst wenn das dann keine mustergültig ausgewogene Ernährung ist, sollten Sie sich nicht zu sehr sorgen. Den Mineralstoff- und Vitaminhaushalt können Sie auch später in der Schwangerschaft wieder ausbalancieren.

Versuchen Sie, viele kleine Mahlzeiten zu sich zu nehmen. So hat Ihr Magen immer etwas zu tun, denn bei leerem Magen steigt die Gefahr für Übelkeit.

Erfolge konnten Schwangere auch schon mit der Aromatherapie feiern. Insbesondere Zitrusdüfte sollen einigen Frauen schon geholfen haben, die Übelkeit einzudämmen. Wichtig ist außerdem, dass Sie ausreichend trinken. Können Sie keine Flüssigkeiten bei sich behalten, lutschen Sie Eiswürfel.

Auch Akupressur-Bänder, die um das Handgelenk getragen werden, konnten einigen Frauen gegen die Übelkeit in der Schwangerschaft helfen. Die wurden zwar einst gegen die Seekrankheit entwickelt, haben sich aber ebenfalls in anderen Bereichen bewährt.

Sie sollten so getragen werden, dass die Plastikknöpfe auf die Akupressur-Punkte am Handgelenk drücken.

Vitamine, wie das Vitamin B6, können ebenfalls hilfreich sein. Hierzu sollten Sie sich aber unbedingt mit Ihrem Arzt besprechen. Auch Eisenpräparate sollten Sie erst nach ärztlicher Rücksprache einnehmen und wenn mittels Bluttest ein Eisenmangel diagnostiziert wurde.

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von Vorname.com