Gesundes Pausenbrot für die Schule

Gute Leistungen in der Schule sind nicht nur eine Frage der Intelligenz. Immer mehr Kinder verlassen das Haus ohne Frühstück und leiden in der Schule an der mangelnden Energie, wie eine Forsa-Studie im Auftrag der Techniker Krankenkasse 2010 bestätigte. Kinder ohne kraftvollen Start in den Tag sind unkonzentrierter und schneller erschöpft. Dieser bedenkliche Trend wird verstärkt durch einen seit Jahren andauernden Fast-Food-Boom. Hinzu kommen nachweisliche Dickmacher, die aber als gesund angepriesen werden und oft Kinder als Zielgruppe ins Auge fassen und direkt ansprechen, weil sie von Natur aus gerne naschen.

In Folge der ungesunden Ernährung und aufgrund des Bewegungsmangels gibt es immer mehr übergewichtige Kinder. Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck und Gelenkprobleme sind mittlerweile auch bei Kindern zu diagnostizieren. Zusätzlich leiden die betroffenen Kinder unter psychosozialem Druck: Es fällt ihnen schwerer Freundschaften zu knüpfen und sie werden häufiger gemobbt.

Die Eltern stehen vor der Herausforderung dem vorzubeugen und ihre Kinder zu einer gesunden Ernährungsweise anzuleiten. Dazu gehören neben einer Vorbildrolle – die Eltern sollten selbst einen gesunden Lebensstil pflegen – ein paar Tricks, um Gemüse und Obst den Kleinen schmackhaft zu machen. Mit den folgenden Ideen sorgen Sie für eine gesunde Pause, die Ihrem Kind schmeckt.

Warum Frühstück und Pausenbrot so wichtig sind für Kinder

Gesundes Pausenbrot für die Schule

Vesperbrot und frische knackige Gemüsesticks für die Pause …das schmeckt Kindern

Kinder sind noch im Wachstum und haben dadurch einen erhöhten Energiebedarf. Sie benötigen aber nicht nur Energie in Form von komplexen Kohlenhydraten, Proteinen und gesunden Fetten, um den Schulalltag zu meistern, sondern auch Vitamine und Mineralstoffe dürfen für eine gesunde Entwicklung nicht zu kurz kommen. Genau wie das Frühstück zu Hause sollte auch das Pausenbrot in der Schule ausgewogen sein.

Meiden Sie Weizenprodukte – diese treiben den Blutzuckerspiegel kurzfristig in die Höhe. Die Folge ist ein rascher Energieabfall. Nahrhaftes Vollkornbrot sollte Toast und Weißbrot vorgezogen werden. Auch selbst Brot backen lohnt sich und ist mit einem Brotbackautomaten auch kein zusätzlicher Zeitaufwand. Ergänzen Sie das Brot durch Rohkostsnacks aus Obst und Gemüse. So geht Ihr Kind bestens gestärkt und voller Energie wieder in den Unterricht.

Eine gesunde Pause erhält die Leistungsfähigkeit am Vormittag und beugt so Heißhungergefühlen vor. Das mindert den Appetit auf Süßigkeiten zwischendurch. Vor allem ältere Kinder haben lange Schultage zu meistern und sollten Vollwertnahrung genießen, um nicht dem Heißhunger zu verfallen. Vergessen Sie außerdem nicht, Ihrem Kind genug zu trinken mitzugeben. Mineralwasser, Saftschorlen und ungesüßter Tee sind bestens geeignet.

Tipps für die kindgerechte, gesunde Pause

Oft nehmen Kinder Obst und Gemüse im Ganzen nur ungern an. Seien Sie daher bei der Gestaltung des Pausenbrots kreativ und probieren Sie immer mal etwas Neues. Vielfalt lautet die Devise. Möhren naschen sich als kleine Sticks viel einfacher. Aber auch Paprikastreifen, Gurkenscheiben und Apfelspalten eignen sich als grüne, kindgerechte Snacks. Diese Snacks können aber auch in ein „Sandwich kunterbunt“ integriert werden.

Ergänzen Sie das klassische Pausenbrot mit fettarmer Wurst wie Kochschinken oder Käse durch bunte Akzente. Auf dem Brot ist immer Platz für ein Salatblatt oder Gurken- und Tomatenscheiben. Leicht würzig sind zum Beispiel etwas Kresse, Schnittlauch oder Radieschenscheiben. Richten Sie das Pausenbrot stets liebevoll und appetitlich her. Für das kleine Extra an Protein sorgen hartgekochte Eier in Scheiben geschnitten. Als Untergrund muss übrigens nicht immer Butter oder Margarine zum Einsatz kommen. Probieren Sie einmal Frischkäse, Eiaufstrich oder auch Hummus für eine vegane Variante.

Als gesunde Süßigkeit sind vor allem Obstspieße aus Weintrauben, Banane, Erdbeeren, Kiwi & Co beliebt. Gehen Sie sparsam mit Müsliriegel, Milchschnitte, etc. um. Diese oft als gesund beworbenen Snacks sind heimliche Dickmacher und enthalten vor allem Zucker und Fett und in der Regel nur wenig Nährstoffe.

Größere Kinder helfen übrigens gerne bei der Brotauswahl bzw. dem Brotbacken und bei der Gestaltung des kunterbunten Sandwiches. Wenn Kinder beginnen Ihre Pause selbst herzurichten, werden sie nicht nur selbstständiger, sondern das Sandwich schmeckt auch gleich viel besser und wird garantiert mit Freude verspeist. Gehen Sie stets mit gutem Beispiel voran. Achten Sie auf ein ausgewogenes Frühstück und ein gesundes Pausenbrot für sich selbst, um Ihr Kind zu einem gesunden Lebensstil zu inspirieren.

 

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Find eure Seite super! Hab einen Sohn der seine Pausenbrote nie essen möchte, werds jetzt mal ausprobieren ob er sie vielleicht lieber mag, wenn er sie mit mir gemeinsam macht!

Sandra schrieb am 22. April 2010

Ich finde diese Seite toll. Als ich das Wort -Kinderdiät- googelte dachte ich das es nichts gibt aber das es so eine umfangreiche Website gibt?! Echt wunderschön gemacht. Vielleicht könnte man es ja so machen das man die Kinder direkt anspricht. Das ist dann anschaulicher. Für uns. ;D Ein großes Lob an http://www.vorname.com/ratgeber! Ich gehe gerne wieder auf diese Website und werde sie auch weiter empfehlen. Okay dann Tschüssi!

Ulrike
Liebe Grüße

Ulrike schrieb am 1. Februar 2010

Die Seite ist supper- für Eltern oder für Schüler für mich.(Jahrgang 8)
Ich bin auf Eure Seite gestosen und sie hilft mir supper bei einer Bio Hausaufgabe:“gesundes Pausenbrot“
Liebe Grüße & weiter so !!
Lischen>> ♥ <<

Lischen>> ♥ schrieb am 17. August 2009

Naja, ich bin auch ein Fan davon: Schnell essen,kleine Mittagspausen und das ist die Lösung-Pausenbrot + Apfel oder so was.Ist doch gesund…:)

Eva schrieb am 2. April 2009