Allergien bei Kindern – Pollenallergie, Heuschnupfen, allergisches Asthma,…

Kinder freuen sich immer, wenn es Frühling wird und sie wieder im Freien spielen und im Garten mithelfen können, doch viele Kinder werden von Pollenallergien bzw. Heuschnupfen geplagt, was bis zu allergischem Asthma führen kann. Um der Pollen – Allergie beim Kind entgegenzuwirken und die Heuschnupfen – Beschwerden zu mildern, sollten Eltern frühzeitig eine Hyposensibilisierung bei ihrem Kind in Erwägung ziehen.

Frühling und Sommer sind die Leidenszeit für Pollenallergiker. Die Augen tränen, die Nase läuft, die Atemwege sind entzündet, der Rachen ist verschleimt. Rund neun Prozent aller Kinder und Jugendlichen reagieren allergisch auf Pflanzen, Gräser, Kräuter oder Blumen. Atmen Allergiker die Pollen ein, so produziert der Körper viele Antikörper. Das sind Immunstoffe, die ihr Organismus gebildet hat, als er zum ersten Mal mit den Pollen in Berührung kam. Bei einem weiteren Kontakt lösen die Antikörper die typischen Beschwerden aus.

Pollenallergie, Heuschnupfen, allergisches Asthma bei Kindern

Allergien bei Kindern - Pollenallergie, Heuschnupfen, allergisches Asthma,…

Viele Kinder leiden unter Allergien

Die Erkrankung beginnt meistens im frühen Kindesalter und führt über Jahrzehnte zu einer Beeinträchtigung der Lebensqualität. Es ist sehr wichtig, eine Pollenallergie rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln. Wer einen Besuch mit dem Kind beim Allergologen zu lange aufschiebt riskiert, dass sich aus der Allergie ein allergisches Asthma entwickelt.

Eltern wird geraten mit ihren Kindern zum Arzt zu gehen, sobald sie den Verdacht haben, dass die Kleinen an einer Pollenallergie leiden könnten. Ein einfacher Hauttest bzw. Allergietest gibt Aufschluss darüber, welche Art von Pollen bzw. Blütenstaub die Beschwerden verursacht. Um die Beschwerden zu lindern verschreiben die Ärzte meistens Medikamente wie Nasenspray, Augentropfen, Saft oder Tabletten mit antiallergischen Wirkstoffen.

Tipps zur Erleichterung der Allergie Beschwerden im Alltag

  • Da mittags die Pollenbelastung draußen am größten ist sollten Betroffene, sofern möglich, zu pollenarmen Zeiten, d. h. morgens und abends an die frische Luft gehen, weil da weniger Blütenstaub fliegt.
  • Achten Sie darauf, dass das Kinderzimmer möglichst pollenfrei bleibt. Die Kinder sollten sich nicht im Kinderzimmer ausziehen und auch ihre Straßenkleidung nicht ins Kinderzimmer legen. Des Weiteren sollten die Kleinen vor dem Zubettgehen die Haare waschen, damit die Pollen nicht ins Bett gelangen.
  • Eine besonders gute Lösung wäre natürlich, wenn Sie während der Zeit des heimischen Pollenflugs, mit Ihrem von Heuschnupfen geplagten Kind, in Urlaub fahren. Im Hochgebirge oder am Meer ist die Luft meist pollenarm.
  • Für Allergiker ab drei Jahren besteht auch die Möglichkeit eine Nasendusche zu benutzen, sie können diese während der Pollensaison mehrmals täglich anwenden. Dabei wird die Nasenscheidewand mit einer koch- oder meersalzhaltigen Lösung umspült, sie reinigt die Nasenschleimhaut von Pollen, Staub und Erregern. Viele Pollenallergiker verspüren durch die Anwendung der Nasendusche eine Linderung der Beschwerden.

Können Kinder mit Pollenallergie ihren Heuschnupfen auch wieder loswerden?

Lt. Aussage eines Experten werden Menschen, die schon als Kind allergisch auf  Pollen reagieren meist auch als Erwachsener von der Pollenallergie geplagt. Durch eine Hyposensibilisierung kann man die Beschwerden deutlich abmildern und Heuschnupfen dauerhaft in Griff bekommen. Eine Hyposensibilisierung bei Kindern kann verhindern, dass sich aus der Allergie ein Asthma entwickelt. Da der Herbst der beste Zeitpunkt ist mit einer solchen Therapie zu beginnen sollten Sie frühzeitig einen Termin bei Ihrem Arzt vereinbaren.

Was passiert genau bei einer Hyposensibilisierung?

Über etwa drei Jahre hinweg werden regelmäßig Allergenextrakte in langsam steigenden Dosen unter die Haut gespritzt. Dadurch entwickelt das Immunsystem den Pollen gegenüber eine gewisse Toleranz. Für Menschen, die an einer Gräser-Pollen-Allergie leiden gibt es die Allergenextrakte auch als Tabletten.

Anhand einer Studie wurde festgestellt, dass ein hoher Konsum an Fast Food das Risiko für Allergien und Asthma bei Kindern erhöhen kann. Ein weiterer triftiger Grund, auf eine gesunde Ernährung für Kinder zu achten!

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Asthmaheilung: lautes Einatmen durch die Nase

Heilatmung – der Kniff der begleitenden Bewegung. Bei der Heilatmung nach Frau A.N.Strelnikova ist die laute und scharfe Einatmung durch die Nase oberstes Gebot. Das ist wohl sinnvoll, da im Asthmaanfall man fast in Panik schicksalhaft durch den weit offenen Mund statt richtig und gesund durch die Nase einatmet. Siehe http://vocteacher.mazaycom.ru/de/ind…&view=1_2_add3 Videos der Heilarmung sind (nur als Beispiele) https://www.youtube.com/watch?v=jEMJU17jxQs und https://www.youtube.com/watch?v=QZYsmPE9dHc
Die gleichzeitigen Bewegungen der Hände oder anderer Körperteile sind eine fast unerlässliche Hilfe beim Umschalten vom schädlichen Mund- auf Nasenatmung. Im ersten Hypertextlink finde ich „Die Pumpe“ („Die Reifenfüllung“) als Übung sehr gut zu gebrauchen.
Für eine weitere Heilatmung siehe „Vitalic Breathing“ von Thomas Gaines (mit Besprechungen) nach „Vitalic Breathing: The Miracle Air Discovery google books“ googlen. Diese Atemtherapie wird für Asthma empfohlen. Siehe Besprechung von dem früheren General Traub (Alter 81).
Siehe Seite 21 im Buch, wonach mit einer schniefenden Einatmung (sniff) die Hände schnell gedreht werden. Das ist wie bei Strelnikova (Video), wo sie geballt werden.
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Es scheint, dass Gewöhnung an Asthmamedikamente eine Behinderung sein kann.
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Richard Friedel schrieb am 17. August 2016

Einfacher Fingertest zeigt den Weg zum richtigen Asthmaverständnis
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Die Medizin macht sich völlig andere Überlegungen bei Asthma Ihr Aktionismus hat bisher nur zum Schluss geführt das Asthma unheilbar ist..Vielleicht kein Zufall.
Für ein Video zum Thema siehe http://tinyurl.com/kkyelfb Für die Unbedenklichkeit siehe http://tinyurl.com/nd8k2t7. Für die Fachliteratur siehe http://tinyurl.com/opeqp4g

Richard Friedel schrieb am 27. Januar 2015