die Angst vor dem Kinderarzt

Es gibt äußerst wenige Kinder, die gerne zum Kinderarzt gehen. Oft haben Sie Angst vor den Untersuchungen und dies äußert sich natürlich entsprechend in Brüllen und Schreien beim Kind. In diesem Fall ist es für Eltern besonders wichtig, entsprechend zu reagieren, denn ein Abbruch des Arztbesuchs ist für beide Seiten unangenehm. Versuchen sollten Eltern vor allem, dem Kind die Angst zu nehmen – und das klappt am besten mit viel Verständnis.

Angst vor dem Kinderarzt – woher kommt sie?

 Der Kinderarzt und die Angst

Kinderarzt und Eltern können dem Kind die Angst nehmen

Bei Kindern sind Arztbesuche besonders wichtig, wirken häufig jedoch verstörend auf sie. Da ist jemand, der sie anfasst und untersucht – und das auch noch gegen ihren Willen.

Die Folge: Kinder entwickeln schnell eine Abneigung dagegen und verknüpfen allein das Wort „Kinderarzt“ schon mit negativen Erlebnissen. Eltern sollten hier nicht gestresst oder gereizt reagieren, da dies in den seltensten Fällen zum Erfolg führt. Viel besser ist es, dem Kind gezielt die Angst zu nehmen und ihm zu zeigen, dass ein Arztbesuch nichts Schlimmes ist.

Mit dem Kind zum Arzt – wie nehme ich ihm die Angst?

Grundsätzlich sollten Eltern ruhig und entspannt bleiben, wenn es zum Kinderarzt geht. Gerade wenn Mütter oder Väter sehr gestresst sind, überträgt sich dies schnell auf das Kind und es reagiert nörgelig, weinerlich und mit schlechter Laune. Auch langwierige Erklärung, was der Kinderarzt durchführen muss und wofür es nötig ist, verstärken oft die Ängste. Am besten ist daher die Strategie, dem Kind gar nicht so deutlich zu sagen, wie der Doktor vorgeht, sondern den Arztbesuch als etwas ganz Alltägliches wirken zu lassen.

So zeigt man dem Kind: Der Besuch ist nichts Besonderes, wir gehen dort einfach hin und dann fahren wir wieder nach Hause. Vermeiden sollten Sie die Besuche in keinem Fall, da eine entsprechende gesundheitliche Vorsorge sehr wichtig für Ihr Kind ist – ganz egal, wie ungern es die Praxis besucht.

Eine andere Möglichkeit ist, den Arztbesuch zu Hause zu üben. Jedes Kind freut sich über einen Arztkoffer zu Weihnachten oder zum Geburtstag. So kann es selbst Doktor spielen und lernt gleichzeitig, wie Behandlungen durchgeführt werden – und dass dabei nichts Schlimmes passiert. Steht dann der nächste Arztbesuch an, ist das Kind oft schon viel ruhiger und möchte sogar beim Arzt erklären, wie gut es sich auskennt. Wichtig: Belohnen Sie Ihr Kind, wenn es einen Arztbesuch gut überstanden hat und tapfer war.

So lernt es, dass sein Mut belohnt und seine Ängste ernst genommen werden.

 

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