Giftige Pflanzen im Garten, die für Kinder gefährlich sind

Auch wenn manche Pflanzen und Sträucher noch so schön aussehen und herrlich blühen sollten Eltern, wenn sie ihren Garten bepflanzen oder den Balkon mit Zierblumen verschönern, auf giftige Gewächse verzichten. Denn spielen öfter kleine Kinder dort und kommen mit Giftpflanzen in Berührung oder nehmen sogar Teile von giftigen Pflanzen in den Mund, so können sie ganz schnell in Gefahr geraten, denn schon geringe Mengen können bei Kleinkindern zu einer Vergiftung führen. Um sicher zu gehen, sollten Eltern zu eher unbedenklichen Garten- und Balkonpflanzen greifen.

Giftige Pflanzen im Garten, die für Kinder gefährlich sind© Fotolia, drubig-photo

Den Garten kinderfreundlich bzw. kindersicher gestalten

Ob im Garten, auf der Terrasse, dem Balkon oder auch im Haus – giftige Pflanzen gehören nicht in die Nähe von Kindern!
Da kleine Kinder von Natur aus neugierig sind, alles anfassen und in den Mund nehmen, um es genauestens zu erforschen, passiert es leicht, dass ein Kind blitzschnell eine giftige Beere oder auch andere Pflanzenteile in den Mund nimmt, was schlimme Folgen haben kann. Daher sollten Eltern vorausblickend denken und keine Bäume, Sträucher und Blumen in den Garten pflanzen, die für Kinder gefährlich sein könnten. Auch auf dem Balkon, der Terrasse oder in der Wohnung haben giftige Pflanzen nichts zu suchen, zumindest solange die Kinder noch klein sind.

Kinder nicht unbeaufsichtigt lassen

Selbst wenn sich keine giftigen Gewächse im Garten befinden, sollten Eltern ihre Kinder nicht alleine bzw. unbeaufsichtigt im Garten lassen. Zudem sollten Eltern ihrem Kind so früh wie möglich lernen, dass es Pflanzenteile und auch Beeren nicht einfach essen darf.

Ganz verzichten sollten Eltern kleiner Kinder auf zum Teil hochgiftige Pflanzen wie:

  • Blauer und gelber Eisenhut
  • Bilsenkraut
  • Engelstrompete
  • Gemeine Eibe
  • Goldregen
  • Herbstzeitlose
  • Oleander / Rosenlorbeer
  • Rizinus / Wunderbaum
  • Stechapfel
  • Tollkirsche

Nicht geeignet für den Garten oder Balkon wo Kinder sich aufhalten sind ebenfalls giftige Bäume und Sträucher wie z. B.

  • Eberesche (Vogelbeerbaum)
  • Mahonie
  • Zwergmispel
  • Feuerdorn
  • Seidelbast
  • Rote und schwarze Heckenkirsche
  • Schneebeere (Knallerbse)
  • Lorbeerkirsche
  • Stechpalme
  • Pfaffenhütchen
  • Gemeiner und wolliger Schneeball
  • Rosskastanie
  • Lebensbaum
  • Sadebaum (Sevenstrauch)
  • Wunderbaum
  • Gemeiner Efeu
  • Robinie (Falsche Akazie)
  • Faulbaum
  • Besenginster

Giftig sind beispielsweise auch diese Pflanzen:

  • Maiglöckchen
  • Garten- und Feuerbohne
  • Bittersüßer Nachtschatten
  • Schwarzer Nachtschatten
  • Kartoffel
  • Gefleckter Aronstab
  • Wasserschierling
  • Gefleckter Schierling
  • Rotbeerige und Schwarzbeerige Zaunrübe
  • Gelbe und Blaue Lupine
  • Christrose
  • Riesen- und Wiesenbärenklau
  • Zypressen- und Gartenwolfsmilch
  • ScharferHahnenfuß (Butterblume)
  • Dieffenbachie
  • Korallenbäumchen
  • Weihnachtsstern
  • Alpenveilchen

Gut geeignet für einen kinderfreundlichen Garten sind z. B. Blumen wie:

  • Kornblume
  • Tränendes Herz
  • Cosmea
  • Kapuzinerkresse

Empfehlenswerte Gehölze sind:

  • Ahorn-, Linden- und Pappelarten
  • Felsenbirne
  • Schlehe

Achten Eltern kleiner Kinder explizit darauf, dass sich keine giftigen Pflanzen im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon befinden, können sie das Risiko einer Vergiftung bei ihren Kindern vorbeugen. Neben giftigen Pflanzen gibt es natürlich noch weitere Gefahrenquellen im Haushalt und Garten, vor denen Eltern ihre Kinder schützen sollten.

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