Kinderinvalidität – Von Körperbehinderung bis zu lebenslanger Erwerbsunfähigkeit

Invalidität ist ein Sammelbegriff für Handicaps wie die dauerhafte und erhebliche Beeinträchtigung der Arbeits- und der Erwerbsunfähigkeit, aber auch wie eine Körperbehinderung ganz allgemein. Das lateinische Wort invalidus heißt zu Deutsch sowohl schwach als auch hinfällig oder kraftlos. Invalidität wird in den meisten Fällen mit älteren Erwachsenen in Verbindung gebracht, die nach einem langen und körperlich schweren Berufsleben arbeitsunfähig sind.

Sie haben sich „kaputt geschuftet“, sind als Invalide berufs- oder erwerbsunfähig und beziehen jetzt eine Invalidenrente. Doch noch viel schlimmer ist die Kinderinvalidität. Das Kind erleidet schon im kleinen oder jungen Alter ein schweres Handicap. Das macht ein kindergerechtes Leben unmöglich, ebenso wie ein sich daran anschließendes Berufsleben.

Da das invalide Kind mangels Berufstätigkeit weder Rentenbeiträge zahlt noch Rentenansprüche „sammelt“, hat es zeit seines Lebens kein eigenes Einkommen.

Kinderinvaliditätsversicherung unabdingbar notwendig

Das erste MalEine solche finanzielle Notsituation kann durch Krankheit oder durch Unfall in buchstäblich jedem Kindesalter eintreten. Die damit verbundenen finanziellen Folgen sind für die Erzieher gravierend und unüberschaubar. Sie lassen sich ausschließlich mit einer Kinderinvaliditätsversicherung im schon ganz frühen Alter mildern beziehungsweise abfangen. Ziel sollte eine monatliche Rentenzahlung in einer solchen Höhe sein, dass das gehandicapte Kind auch im späteren Alter nicht auf Transferleistungen angewiesen ist.

Das klingt problematischer als es in der Praxis ist. Der Monatsbeitrag zu einer Kinderinvaliditätsversicherung richtet sich weitgehend nach dem Eintrittsalter sowie nach der Gesundheit des Kindes. Für das gesunde Kleinkind kostet er nur wenige Euro pro Monat. Der einmal geringe Versicherungsbeitrag bleibt auch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten denkbar niedrig.

Unfallfolgen sind über Kinderinvaliditätsversicherung gedeckt

Während bei Erwachsenen die Berufsinvalidität überwiegt, sind es bei Kindern private Unfälle im Alltag, die zu einer Invalidität führen können. Ob Spielunfall, ob Verkehrsunfall oder ein Unfall aus anderem Anlass; die Kinderinvaliditätsversicherung leistet ohne Ausnahme auch bei einem Unfall des Kindes. Während eine Krankenversicherung die Kosten der medizinisch notwendigen Behandlung bezahlt, geht die Invaliditätsversicherung deutlich weiter.

Das invalide, chronisch gehandicapte Kind wird vom Krankheits- zum Dauerpflegefall. Ob damit die Anerkennung einer Pflegestufe im Rahmen der gesetzlichen Pflegeversicherung verbunden ist, kann sein, muss aber nicht sein. Unabhängig davon entstehen dauerhafte Mehrkosten, die nur über eine Kinderinvaliditätsversicherung als Rentenzahlung finanzierbar werden.

Versicherungen, und somit auch die Kinderinvaliditätsversicherung, müssen zu einem Zeitpunkt abgeschlossen werden, zu dem noch keine Leistungspflicht des Versicherers besteht. Wie es heißt, muss noch alles stimmen. Insofern ist jede Versicherung eine Risikoabsicherung in die Zukunft hinein; in der großen Hoffnung, dass der Leistungsfall für die Kinderinvaliditätsversicherung nie eintritt.

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