Therapien für Kinder

Der Zeitgeist bringt es mit sich, dass immer mehr Kinder und Jugendliche mit Problemen kämpfen, die sie ohne Hilfestellungen nicht lösen können. Wenn Eltern, Freunde und Verwandte machtlos sind, sollten die jungen Menschen eine Therapie durchmachen. Mittlerweile gibt es diverse Möglichkeiten, die zu einer geistigen und körperlichen Gesundung der heranwachsenden Patienten beitragen können.

Adipositas

Übergewicht ist oftmals einer unzureichenden Ernährung zuzuschreiben. Durch spezifische Kurse und Klinikaufenthalte wird den Kindern aufgezeigt, dass ein ausgewogener Speiseplan und Sport unumgänglich für ein glückliches und gesundes Leben sind.

Die Kids lernen, wie sie alte Gewohnheiten umgehen können, um nach der Therapie nicht rückfällig zu werden. Ärzte und Pädagogen beleuchten zudem die Psyche der Kinder, um mögliche Ursachen für die inadäquate Ernährung auszumachen.

ADHS

Logopdin beim Sprachtraining mit KleinkindViele Kinder können sich nur schwer – oder gar nicht – auf eine Thematik konzentrieren. Stattdessen springen sie von einem Sachverhalt zum nächsten, sie rutschen unruhig auf ihrem Stuhl herum und können zornig werden. Oftmals kann ADHS, eine hyperaktive Störung, die Ursache für dieses Verhalten sein. Wenn diese Erkrankung diagnostiziert wird, kann eine medikamentöse Behandlung Linderung verschaffen. Zudem empfiehlt sich eine Verhaltenstherapie.

Andernfalls kann sich die Problematik auf die ganze Familie auswirken. Eltern und Geschwister reagieren zumeist verständnislos und genervt auf die hyperaktive Art des betroffenen Kindes – auch im Kindergarten oder in der Schule kann es zu häufigen Konflikten kommen.

In diesen Fällen kann auch einen Mutter-Kind-Therapie Abhilfe schaffen, da die Kids hierbei für die Erlebnisse und Gefühle anderer Personen sensibilisiert werden. Sie lernen, sich zu reflektieren.

Motivation

Von großer Bedeutung ist es, dass die Kinder sich ernstgenommen fühlen. Wenn ihnen dargeboten wird, dass ihre Probleme erkannt und akzeptiert werden, sind sie zumeist dazu bereit, an der Lösung mitzuarbeiten. Wenn die Eltern an der Therapie teilnehmen, entwickelt das Kind ein vermehrtes Vertrauen.

Es fällt ihm leichter, sich zu öffnen. Zugleich werden die Eltern hier mit ihren eigenen Verhaltensweisen und erzieherischen Methoden konfrontiert. Psychologen und Pädagogen können hierbei wichtige Tipps geben.

Auch wenn der Gedanke einer Therapie zunächst befremdlich wirkt: Oftmals ist diese Option der Lichtblick am Ende des Tunnels. Für die Kinder werden hierbei die Weichen für ein glückliches Leben gestellt.

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von Vorname.com