Schwimmen lernen – Ratschläge zu Schwimmkurse
So lernen Kinder schwimmen – Leider können viele Grundschüler oft am Ende der vierten Klasse noch nicht richtig schwimmen.
Das betrifft leider noch 45 Prozent der Kinder laut einer Studie der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft. Gerade Sie als Eltern können dazu beitragen, dass Ihr Nachwuchs sicher wird im Wasser.
Hinweise und Ratschläge zum schwimmen lernen

Schwimmen lernen - Wichtige Ratschläge
Folgende Ratschläge werden vom Deutschen Schwimmverband an die Eltern gegeben, damit die Kinder schwimmen lernen. Zuerst brauchen die Kleinen die Sicherheit, dass sie noch stehen können, deshalb ist es sinnvoll, im Nichtschwimmerbecken anzufangen. Dabei sind als Hilfsmittel die Schwimmflügel eher ungeeignet, da mit diesen das Schwimmen mehr eingeschränkt wird als erleichtert. Ein Schwimmgürtel ist dafür besser geeignet. Auch kann ein Schwimmkurs mit einem Schwimmlehrer sehr sinnvoll sein, denn dieser kann leichter auf die Schwächen der Kinder eingehen als die Eltern.
Es spricht nichts dagegen, dass die Eltern schon vorher Ihrem Nachwuchs ein paar Dinge beibringen. Doch könnten die Kleinen dabei einen eigenen nicht fehlerfreien Schwimmstil entwickeln. Ein Schwimmlehrer kann auch besser lernen was zu tun ist, wenn der Nachwuchs müde wird und Krämpfe bekommt. Wichtig ist es auch, regelmäßig zu üben, um die erlernten Grundkenntnisse zu festigen. Dazu sollten die Bewegungen ein- bis zweimal pro Woche mit den Eltern trainiert werden.
Vor allem sollten sie als Eltern nicht den Schwimmkurs mit einem Schwimmlehrer buchen und dann sofort ans Meer fahren. Ein hoher Wellengang, der oft mit trüber Sicht verbunden ist, überfordert in der Regel die Kleinen.
Schwimmkurse in Gruppen
Auch ist für die Kleinen ein Schwimmkurs in der Gruppe sehr wichtig und bringt viele Vorteile. Es macht den Kindern nicht nur Spaß, zusammen zu üben, sondern wird ein Kind gerne vom anderen angespornt. Auch üben die Kleinen dabei soziales Verhalten. Nicht nur die richtige Technik bringt ihnen der Schwimmlehrer bei, sondern auch wie sie sich in der Gruppe richtig verhalten sollen.
Das bringt für später Vorteile, denn die Kleinen sind ja dann auch nicht alleine und müssen wissen, wie sie umsichtig schwimmen und dass andere nicht nassgespritzt werden. Eine ideale Gruppengröße für einen Schwimmkurs liegt zwischen zwölf und 20 Kindern. Ist die Gruppe kleiner, können sich die Schwimmlehrer intensiver um jedes einzelne Kind kümmern, doch ist die gegenseitige Motivation nicht ganz so ausgeprägt wie in einer größeren Gruppe.
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