Mehr Sicherheit für Kinder zu Hause!

Sicherheitsmaßnahmen im Haus – Unfallvermeidung bei Kleinkindern: Die Zahl von Unfällen zuhause ist alarmierend, vor allem die von Kindern. Häufig liegt es daran, dass Eltern keine geeigneten Schutzmaßnahmen treffen. Das geschieht nicht in böser Absicht, sie denken einfach nicht daran, dass diese sinnvoll wären.

Ein fataler Fehler. Jedes Jahr verunglückten in deutschen Haushalten fast 1,7 Millionen Kinder. Schon mit wenigen, häufig sehr kostengünstigen Maßnahmen, lässt sich das häusliche Umfeld so gestalten, dass für Kinder nur geringe Risiken bestehen.

Ertrinken und Ersticken – die häufigsten Todesursachen bei Kleinkindern

Mehr Sicherheit für Kinder! Oftmals leben Kinder gefährlicher zu Hause

Mehr Sicherheit für Kinder! Oftmals leben Kinder gefährlicher zu Hause

Eltern von Kleinkindern müssen ihre Augen überall haben. Das ist anstrengend, denn das Kleinkind hat einen ausgeprägten Entdeckerdrang und möchte einfach alles erobern. Der Topf auf dem Herd ist ebenso reizvoll wie der Tisch, auf den man klettern kann, um die Welt von oben zu betrachten.

Somit stellt fast jeder Gegenstand im Haushalt eine potentielle Gefahrenquelle dar. Auch vor dem Gesetzgeber haben Eltern eine Aufsichtspflicht, was ihnen oft gar nicht bewusst ist. Sie gehen außerdem davon aus, dass ihr Kind zuhause manches genauso erlebt wie die Erwachsenen. So entstehen aus reinem Leichtsinn Unfälle, die durchaus hätten vermieden werden können.

Auf der anderen Seite sollten sich Eltern nicht überfordern und sich klarmachen, dass nicht jedes Risiko zu 100 % vermeidbar ist. Sein Kind zu schützen darf nicht zwangsläufig bedeuten, es in Watte zu packen und den ganzen Tag vor lauter Sorge im Laufstall zu lassen.

Viele Maßnahmen sind jedoch perfekt geeignet, das Unfallrisiko auf ein Minimum zu reduzieren. Sie machen das Kinderleben sicherer und verschaffen Eltern Freiräume und weniger Stress.

Unentbehrliche Sicherheitsmaßnahmen im Haushalt mit Kleinkindern

Mehr Sicherheit für Kinder! Oftmals leben Kinder gefährlicher zu Hause

Putzmittel sind sehr gefährlich für Kinder

Die Treppe lässt sich mit einem Treppengitter absichern. Auch vor dem Herd kann man ein Schutzgitter anbringen, sodass das Kind keinen heißen Kochtopf herunterziehen kann. Für Schubladen gibt es spezielle Schubladensicherungen aus Kunststoff, die das komplette Herausziehen verhindern.

An Fenstern in oberen Stockwerken sollte man abschließbare Griffe anbringen und weder Feuerzeuge noch Streichhölzer herumliegen lassen. Mit diesen Maßnahmen sind wesentliche Gefahrenquellen schon einmal beseitigt. Auf viele andere Gefahren können Eltern selbst achten, wenn sie ihr Kind beaufsichtigen. Es sollte sich von selbst verstehen, dass ein Kleinkind nicht stundenlang alleine in einem Raum spielt.

Kleinteile, Plastiktüten und Wasser haben hohes Gefahrenpotenzial

Wasser übt auf Kinder eine magische Anziehungskraft. Viel zu oft ertrinken Kinder, weil sie unbeaufsichtigt im Planschbecken im Garten spielen oder alleine in der Badewanne sitzen. Auch die Babybadewanne ist ein gefährlicher Ort, der schon zum Ertrinken geführt hat.

Weitere Gefahren gehen von Kleinteilen und Plastiktüten aus, durch die Kinder ersticken können. Allzu gerne stülpen sich Kinder Plastiktüten über den Kopf. Nicht umsonst sind Plastikverpackungen per Gesetz mit Warnhinweisen bedruckt. Das hat zwar die Zahl der Todesfälle durch Ersticken gemindert, doch es sind immer noch zu viele. Auch beim Spielen mit Bauklötzen, Lego, Murmeln und anderen Kleinteilen müssen Kinder stets beaufsichtigt werden.

In ihrer oralen Phase nehmen Kleinkinder alles in den Mund, denn sie brauchen diese Erfahrung, um ihre Umwelt richtig einordnen zu können. Die Gefahr ist groß, dass sie Kleinteilen verschlucken und daran ersticken.

Auch der Wickeltisch, für viele Eltern ein scheinbar sicherer Ort, hat sich schon als Todesfalle herausgestellt. Das auf dem Rücken liegende Baby sollte man niemals, auch nicht für eine Minute, alleine lassen. Es kann sich drehen und fällt herunter. Durch richtige Aufsicht könnten viele Stürze mit schweren Schädelverletzungen vermieden werden.

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