Indianer Kindergeburtstag – Indianerparty

Geschichte der Indianer

Auch wenn die Entdeckung Amerikas durch Kolumbus, der den Seeweg nach Indien sucht, ein historischer Irrtum was, so folgt diesem Irrtum immerhin die Erschließung des Kontinents auf dem Fuß. Indianer KindergeburtstagAus dieser Zeit heraus begann die ausführliche Berichterstattung über die Indianer. Demgegenüber sind frühere Entdeckungen z. B. durch die Wikinger (um 900 – 1000 v. Chr.) und durch polynesische Seefahrer (um 1300 v. Chr.) was die Informationen anbelangt sehr unergiebig. Die Wikinger haben ganze zwei Sagen hinterlassen. Eine Saga erzählt die Lebensgeschichte von Leif Erikssons Bruder Thorvald, der eine Entdeckungsreise nach Amerika leitete, wo er von den Einheimischen getötet wurde. Niemand weiß genau wann und wo Leif Eriksson in Amerika war. Doch die Anwesenheit von Wikingern ist verbürgt, denn an der kanadischen Küste fand man Überreste einer typischen Siedlung. Leif Erikssson taufte das Land auf den Namen Vinland (Weinland). Allerdings wurde der Wein nicht aus Trauben gekeltert, sondern aus Heidelbeeren.

Geburtstag mit dem Motto: Indianer

Einen Kindergeburtstag zum Thema: „Indianer“ könnte mir folgendermaßen vorstellen: Man nehme die Einladungen mit dazugehörigen Mottotext und spricht die Gäste gleich in der Einladung mit den entsprechenden Namen als z. B. „Häuptling Lukas“, „Adlerauge Max“ , „Blutsbruder Tim“, „Kleiner Bär Paul“, „Häuptlingstochter Nathalie“, „Apache Clemens“ usw. an. Somit weiß gleich jedes Kind, was evtl. für ein Kostüm anziehen kann. Wenn nicht, kann man auch aus ganz einfachen Mitteln, wie Lederbändern oder Federn Schmuck basteln bzw. aus weit geschnittenen T-Shirts mit Gürteln auch Kostüme zaubern. Natürlich darf die entsprechende Kriegsbemalung nicht fehlen. Aber Faschingsschminke hat man meistens noch übrig.

Essen

Als Speisen gibt es evtl. Indianerkuchen oder wer die Möglichkeit hat, macht ein Lagerfeuer mit Wurstspießen oder ähnlichem der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Kinderspiele, Spiele

  • Man kann sich natürlich verschiedene Spiele ausdenken. Allem voran natürlich Pfeil-und-Bogen schießen (Entsprechend des Alters wahlweise mit richtigen Pfeilen oder Gummispitzen) …
  • Wettfädeln von Perlenketten in einer bestimmten Zeit. Wer die meisten Perlen aufgefädelt hat bekommt einen Preis. Anschließend kann jedes Kind seine Kette mit nach Hause nehmen.
  • Kriegstanz in Form von Stuhltanz oder in manchen Regionen auch „Reise nach Jerusalem genannt“ – allerdings abgewandelt als Indianerkriegstanz mit Decken statt Stühlen.
  • Oder wie wär´s mit einer „Indianerschnitzeljagd“?

Natürlich gibt es keine Indianer ohne Pferde. Jedes Kind kann sein eigene Pferd auf Karton malen und anschließend ausschneiden. Ganz zum Schluss, um die Kinder wieder etwas zu beruhigen, könnte man ihnen eine Geschichte vorlesen wie „Winnetou und Oldshatterhand“ oder jedes Kind erzählt eine Fantasiegeschichte.

Pferde

Hier noch etwas wissenswertes zum Thema Pferde. Zahlreiche Menschen meinen immer noch, dass die Indianer schon immer über das Pferd verfügten und es sich zu Nutzen machten. Dies ist nicht der Fall. Das amerikanische Pferd war bereits seit der Urzeit ausgestorben, erst mit den Eroberungszügen der Spanier im 17. und 18. Jahrhundert kam es wieder in die Prärie. Dort wurde es von den ansässigen Indianern mit Staunen empfangen. Das Wort Pferd besagt in einigen Sprachen “Großer Hund” oder “Heiliger Hund”. Später gelangte es erst zu Ruhm und führte die indianischen Familien zu Wohlstand und Reichtum. Das Pferd war Statussymbol und Zahlungsmittel.

Häuptling

Bei den Naturvölkern wird der anerkannte Anführer einer Gemeinschaft (Lokalgruppe, Dorf, Stamm) als Häuptling bezeichnet. Dieser musste klug, tapfer und z. B. redegewandt sein. Er musste bei Kriegen Taktiken festlegen und Verhandlungen führen.

Stämme

Eine genaue Zahl kann man nicht sagen, aber es werden ca. 250 und mehr geschätzt. Sicher ist, dass in Kanada zur Zeit noch rund 780 000 Indianer und etwa 50 000 Inuit leben. Dazu kommen noch die rund 200 000 so genannten Métis (Mischlinge: Kinder mit indianischer Mutter und europäischen Vater).

Indianerfrauen

Die Indianerfrau „Squaw“ wurde von den weißen Einwanderern geprägt. Sie war Eigentum des Ehemanns und musste Hausarbeit und sich um die Kinder kümmern.

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  1. vorname.com schrieb

    Schade. Bisher hat noch niemand ein Kommentar geschrieben. Aber sei Du doch der Erste. Nutze einfach das Formular etwas weiter unten.

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