Kindergeburtstag Motto-Party Cowboy & Indianer

Motto-Partys sind nicht nur für Erwachsene ein Riesenspaß. Auch Kinder verkleiden sich gerne. Sie üben sich in Rollenspielen, um ihren Idolen nachzueifern.

Mottoparty im wilden, wilden Westen

Ein stimmiges Ambiente – bis hin zu dem, was man auftischt – ist eine Grundvoraussetzung für eine gelungene Mottoparty. Auch wenn die Film-Idole sich heute in Richtung auf Science Fiction und Computergames gewandelt haben, spielen Kinder noch immer gerne Cowboy und Indianer. Schon die Gestaltung der Einladungskarten sollte als Steckbrief aufgemacht werden oder in anderer Weise an das Thema heranführen.

Ob ein Kind als Cowboy oder Indianer kommen möchte, sollte dabei freigestellt sein. Alternativ oder ergänzend zum fertig eingekleidet eintreffenden Kind könnte man die Mottoparty dazu nutzen, die Kinder ihren Federschmuck, ihre Pfeile oder einen Patronengurt selbst herstellen zu lassen. Kinder sollten nie nur zum Konsum, sondern auch zur Kreativität und zum gemeinsamen Miteinander angeregt werden. Anregungen für kindgerechte Basteleien im Themengebiet finden sich reichlich im Internet.

Etwas Pädagogik schadet nie

Begleitend zur Bastelstunde könnte ein Erwachsener kindgerechte Erklärungen zur Geschichte der Indianer und der Cowboys abgeben. Mit Frage-Antwort-Spielen – beispielsweise als Quiz mit passenden Gewinnmöglichkeiten gestaltet – kann man das lebhaft gestalten. Als Preise können beispielsweise blecherne Sherriff-Sterne, bemalte Federn, Indianerpfeile oder Ähnliches vergeben werden. Sind Mädchen auf der Mottoparty anwesend, sollte man die gleichberechtigte Rolle der Frau bei den Indianern hervorheben. Das animiert die Jungen, sich nicht als die Überlegenen aufzuspielen.
Die Party-Aufgabe lautet, sich als Teamplayer zu engagieren.

Kindergeburtstage fordern Eltern heraus, die Kids sinnvoll zu beschäftigen. Außerdem sollen Fantasien angeregt und Spielspaß vermittelt werden. Eine Schnitzeljagd, bei der die Indianer gegen die Cowboys antreten müssen, sorgt für Letzteres.

Outdoorparty mit Schnitzeljagd und Lagerfeuer

Man bricht zur Schnitzeljagd vom Ort des Kindergeburtstags aus auf. Bereits hier ist alles auf das Thema eingestellt. Im Garten steht vielleicht ein größes Tipi aus Decken und Bambusstäben aus dem Gartencenter. Die Bastelstunde könnte hier stattfinden. So vermeidet man Kleberflecken auf dem Wohnzimmerteppich. Auch das Tipi könnte von der Truppe selbst aufgestellt werden. In einem nahen Wald würde man Äste statt Bambusstangen nutzen.

Ob man hier anschließend ein Lagerfeuer zum Grillen von Fleisch und Stockbrot anzünden dürfte, sollte man vorher erfragen. Statt alles durchzuorganisieren, sollte man den Kindern auch ungehinderten Spielspaß gönnen. Die Erwachsenen achten nur darauf, dass es bei den Scheinkämpfen beider Lager nicht zu wild zugeht.

Begleiter könnten Anleitungen zum Spurenlesen, zum Anschleichen, zur Arbeit mit Pfeil und Bogen oder zum Lassowerfen geben. Die Abwechslung zwischen ruhigeren Beschäftigungen und wilder Toberei sollte man als Gastgeber im Auge behalten.

Sport, Spaß, Spiel mit Lerneffekten

Verschiedene Spielerlebnisse könnte man in zwei Teams anbieten. Die Indianer werden nach der wilden Schnitzeljagd zum Herunterkühlen der Kinderschar mit Fährtenlesen beschäftigt, während die kleinen Cowboys sich im Lassowerfen um einen Baumstumpf üben. Das Tipi sollte als Rückzugsraum für Kinder dienen, die das Treiben erst einmal beobachten möchten oder schon müde sind. Bullenreiten ist für die kleinen Cowboys ein Spaß.

Der „Bulle“ ist in diesem Fall ein Erwachsener, der sich entsprechend verhält. Die Unfallvermeidung sollte bei diesem Spiel an erster Stelle stehen. Außerdem sollten die Kids Erfolgserlebnisse mit nach Hause nehmen. Beim Goldgräberspiel wäscht man gelbe Glasnuggets aus einem gestauten Bach. Notfalls tut es auch ein Sandhaufen. Wichtig ist bei allem die Versorgung der Kinder mit Getränken und Snacks. Stockbrot und Würstchen am Spieß sind leicht zu machen.
Wer besonders authentisch sein möchte, fertigt vorab nach öffentlich gemachten Rezepten etwas Pemmikan zum Verkosten an. Lerneffekte werden so spielend und mit nachhaltiger Wirkung vermittelt. Beziehungsreiche Gewinne müssen nicht viel kosten. Das Nacherleben einer Mottoparty könnte durch ein abschließendes Buchgeschenk mit Themenbezug gewährleistet werden.

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Für die Indianerparty meines Sohnes habe ich eine schöne Mottokiste mit Kostümen und Zubehör ausgeliehen. Die Feier hat allen Kindern sehr gut gefallen.

Claudia schrieb am 16. März 2015