Hilfe für Stotternde Kinder

Wenn das eigene Kind sich kontinuierlich in seinem Wortschatz und seiner Aussprache weiterentwickelt, ist das für Eltern natürlich ein Grund zur Freude. Allerdings ist dies nicht immer der Fall. Es kommt vor, dass Kinder in ihrer sprachlichen Entwicklung plötzlich ins Stocken geraten oder sogar beginnen, zu stottern. Dies ist bis zu einem gewissen Punkt normal, doch hält das Stottern länger an, ist es Zeit, einzugreifen.

Stottern bei Kindern – wann wird es problematisch?

Stotternde Kinder, es gibt immer Hilfe

Für stotternde Kinder gibt es immer Hilfe

Stottern ist bei Kindern in keinem Fall etwas, das selten vorkommt. Fast jedes Kind hat in jungen Jahren eine Phase, in der es seine sprachlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen möchte und sich dabei öfter einmal verhaspelt, während dem Sprechen überlegen muss oder gar Worte falsch ausspricht.

In den meisten Fällen liegen die Ursachen nicht bei Erkrankungen, sondern vielmehr um ein ganz natürliches Vorkommnis im Zuge der sprachlichen Entwicklung. Wenn das Kind noch nicht alle Worte kennt, die es zum Aussprechen eines Satzes benötigt, so äußert sich dies oft in Stottern. Auch dann, wenn Kinder aufgeregt sind, äußert sich dies öfter in Stottern. Daher vergeht dieses Problem zumeist schnell wieder von alleine. Ist dies allerdings nicht der Fall, müssen Eltern aktiv werden.

Problematisch wird Stottern zum Beispiel dann, wenn das Kind mit anderen Kindern in Kontakt kommt – das kann im Kindergarten, aber auch erst in der Schule der Fall sein. Dann wird es schnell Opfer von Hänseleien und kann zudem noch eine soziale Störung entwickeln, weil es nicht ernst genommen wird.

Die Folge: Es wird traurig, igelt sich ein und verbringt nur noch selten Zeit mit anderen Menschen. So weit sollten Eltern es jedoch nie kommen lassen, sondern bei den ersten Symptomen handeln.

Mein Kind stottert – was kann ich tun?

Wenn das eigene Kind zu stottern beginnt, ist das kein Grund für Eltern, sofort panisch zu werden – oft hält der Sprachfehler nur temporär an. Bei langfristigerem Stottern sollte man sich allerdings an einen Logopäden wenden, der feststellen kann, welche Maßnahmen sinnvoll sind. Es ist sehr wichtig, gegen das Stottern vorzugehen, um dem Kind den Alltag in der Schule leichter zu gestalten und ihm zu ermöglichen, sich wie alle anderen Kinder sozial gut zu integrieren. Auch zu Hause können Eltern natürlich entsprechende Übungen mit dem Kind durchführen, um die Aussprache zu schulen. Wichtig ist dabei, das Kind nie zu hetzen oder zu ermahnen, sondern Geduld mit ihm zu haben – so lassen sich die besten Fortschritte erzielen.

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