Spiele für Kinder

Ein wesentlicher Eckpfeiler einer glücklichen Kindheit ist das Spielen.

Hierbei erproben sie ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten, sie erlernen soziale Umgangsformen und werden mit Niederlagen und Siegen konfrontiert. Selbstverständlich dient das Spiel auch dem puren Zeitvertreib und ist ein adäquates Mittel gegen die Langeweile.

Des Weiteren erfahren Kinder, dass gewisse Spiele nur funktionieren, wenn die Teilnehmer – und sie selbst – sich an die Regeln halten.

Diese Tatsache lässt sich auch auf das spätere Leben und humane Umgangsformen projizieren. Zudem wird die Konzentration geschult. Spielerisch lernen die Kleinen, sich über einen längeren Zeitraum mit einer Thematik zu befassen.

Grundsätzlich gilt aber, dass der Spaß an erster Stelle stehen sollte. Daher sollten die ausgewählten Spiele mit Bedacht gewählt werden. Nehmen Sie sich Zeit und Verständnis, um mit Ihren Kindern verschiedene Unterhaltungsformate auszuprobieren.

Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Ob sportliche Aktivitäten, Gesellschafts- oder Partyspiele – selbst für Kindergartenkinder gibt es diverse Spielformen.

Die besten Kinderspiele im Überblick:

Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?

Dieses Sportspiel gilt als echter Klassiker. Spaß, Bewegung und Abenteuer stehen hier an erster Stelle. Idealerweise wird es in einer Turnhalle oder unter freiem Himmel praktiziert. Für das Fangspiel werden mehrere Kinder als Teilnehmer benötigt. Ein Kind wird als „schwarzer Mann“ bestimmt. Alle anderen sind die „Gejagten“.

Der „schwarze Mann“ stellt sich nun auf einer Seite des abgesteckten Spielfeldes auf. Ihm gegenüber, am anderen Spielfeldrand, positionieren sich die anderen Kinder. Der Abstand zwischen dem Fänger und den Gejagten sollte mindestens 20 Meter betragen. Der „schwarze Mann“ fragt nun laut in die Runde, ob jemand Angst vor ihm habe. Die anderen Kinder rufen daraufhin, dass niemand Angst vor ihm habe.

Anschließend fragt der „schwarze Mann“, was sie denn tun würden, wenn er käme. Darauf erwidern die Kinder, dass sie dann laufen würden. Nun stürmt der Jäger auf die Kinderschar zu. Diese laufen ebenfalls los. Sie müssen versuchen, die andere Seite des Spielfeldes zu erreichen, ohne vom „schwarzen Mann“ gefangen zu werden. Eine Berührung reicht aus, um als Gefangener zu gelten. Fortan ist derjenige, der es nicht auf die andere Seite geschafft hat, der Fänger.

Memory

Bei diesem Spiel ist Köpfchen gefragt! Memory zählt seit Jahrzehnten zu den absoluten Klassikern der Gesellschaftsspiele. Das Spiel empfiehlt sich insbesondere für verregnete Nachmittage, die in den eigenen vier Wänden verbracht werden. Ein Memory-Spiel ist in vielen Kaufhäusern und Spielwarenläden erhältlich.

Es besteht aus vielen Karten, die unterschiedliche Symbole aufweisen. Jedes Symbol ist zweimal erhältlich. Alle Karten werden nun auf die Frontseite gelegt, sodass die Symbole verdeckt sind. Jetzt werden sie gemischt. Anschließend darf jeder Spieler reihum zwei Karten seiner Wahl aufdecken.

Wenn es die identischen Bilder sind, darf er sie vom Spielfeld nehmen und behalten. Deckt er verschiedenartige Symbole auf, müssen beide wieder umgedreht werden und an ihren Plätzen bleiben.

Alle Spieler versuchen sich zu merken, an welcher Stelle sich die jeweiligen Bilderkarten befinden. Mithilfe ihres Gedächtnisses können sie rekonstruieren, wo die zugehörigen Karten, die bereits aufgedeckt wurden, lagen. Derjenige, der die meisten Pärchen findet, gewinnt Memory!

Diese Spiele eignen sich ideal, um die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit von Kindern spielerisch zu steigern.

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kulles spiele

mimi schrieb am 19. November 2011