Kinder Rezepte

Pasta

Nudeln mit Tomatensoße kommt immer gut an!

Montag? Fischstäbchen. Dienstag? Nudeln mit Tomatensoße. Mittwoch? Die übrigen Fischstäbchen. Donnerstag?

Wer selbst für ein Kind kocht, hat schon erraten, dass heute mal wieder Nudeln mit Tomatensoße auf dem Plan stehen. Kochen für Kinder beinhaltet die simpelsten Rezepte, aber gerade das macht es so anstrengend. Erwachsene essen immerhin gern ausgewogen und mit viel Abwechslung. Gemeinsam mit Kindern kochen kann Abhilfe schaffen und sie nebenbei aufs Leben vorbereiten.

Der Bezug zum Essen

Für Kinder ist der Bezug zu ihrem Essen enorm wichtig. Diesen bekommen sie dadurch, dass sie ihr Essen kennen lernen dürfen.

Für die Eltern mag es etwas nervig sein, doch wenn Kleinkinder ihr Essen in die Hand nehmen, es auf dem Tisch verteilen und es ablecken, anbeißen und ausspucken, bevor sie es überhaupt schlucken, entwickeln sie ihr Gespür für die Lebensmittel, die sie essen. Noch besser kennen lernen können sie ihr Essen, indem sie rohe Zutaten erleben und zu Gerichten verarbeiten. Gemeinsames Kochen darf deswegen schon in früher Kindheit eine Rolle spielen. Dadurch erlernen schon Kinder einfache Rezepte, können mit darüber entscheiden, was sie essen wollen, und erfahren, wie viel Aufwand hinter ihrem Gericht steckt.

Einfache Geling-Rezepte für Erfolge

Am besten zum Kochen mit Kindern eignen sich sehr einfache Rezepte, die sich schnell zubereiten lassen und auf jeden Fall gelingen. Bereits Vorschulkinder können mit einem stumpfen Messer Gemüse schneiden, unter Aufsicht Nudeln aufsetzen oder etwas gemeinsam mit Mama oder Papa in den Ofen stellen.

Eltern müssen ihren Kleinen nicht gleich die molekulare Küche beibringen, doch das gemeinsame Kochen bietet Gelegenheit, Kindern zu erklären, wieso die Kartoffel in die Folie muss. Folie werden sie sich als Wärmespeicher merken. Außerdem ist es ein Erfolgserlebnis für Kinder, wenn sie gar nicht so viel Hilfe brauchten, um ihr Mittagessen (fast) alleine zu kochen. Umso lieber werden sie es essen, wenn es die eigene Leistung ist.

Geschmäcker kennen lernen

So sehr sich Eltern um ausgewogene, gesunde und leckere Rezepte für ihre Kinder bemühen, manchmal wollen die Kleinen das mit Liebe gekochte Mittagessen nicht anrühren. Aber warum eigentlich? Wenn es nicht gerade Trotz ist, dann liegt es meist an nur einer Zutat, die ihnen nicht schmeckt.

Es kann die Karotte in der Bolognese sein, das Salz in der Tomatensoße oder die Salami auf der Pizza. Ihr Geschmackssinn ist aber nicht weit genug, um die einzelne Zutat ausfindig zu machen, die ihnen den Genuss verdirbt. Dass sie sie aber erkennen, wenn sie das Gericht zubereiten und dabei alles probieren dürfen, ist schon wahrscheinlicher.

Deshalb sollten Eltern mit wählerischen Essern ihre kleinen Gourmets aktiv ins Verkosten einbeziehen und sie jede Zutat einzeln probieren lassen.

Erst dann können Kinder erkennen, um welche Zutat es sich handelt, die sie nicht so gerne mögen. Lassen sie diese Zutat beim Kochen weg, schmeckt die verhasste Soße vielleicht plötzlich ganz gut.

Rezept für Kinder

Backkartoffeln

Vorbereitung, du brauchst pro Person:

  • 2-3 mittelgroße Kartoffeln
  • Öl
  • Salz
  1. Backofen auf 180 Grad vorheizen
  2. Kartoffeln schälen und mit Öl bestreichen
  3. Danach mit Salz, Rosenpaprika oder Pommes-Gewürz bestreuen
  4. Alles für ca. 1 Std. in den Backofen schieben
  5. Nach 45 Min. schon mal zum Testen mit einem Schaschlick-Spieß in eine Kartoffel pieken.
    Wenn sie weich ist, ist sie gar.

Am besten schmecken die Backkartoffen mit Kräuterbutter, Tsatsiki und Salat.

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Die Empfehlung „Pommes-Gewürz“ zu für ein Kindergericht zu benutzen ist wohl praktisch, jedoch nicht empfehlenswert, gerade für Kinder. Ich kenne nur Pommes-Gewürz-Salz, das mit Natrium-Mono-Glutamat versetzt ist. In der Bio-Abteilung habe ich so etwas noch nicht gesehen, kann man allerdings mit ein paar getrockneten Kräutern und einem guten Salz selbst herstellen, wenn es sein muss.

Ich streue auf die Pommes oder Kartoffeln meiner Kinder gelegentlich ganz wenig entweder Bio-Kräuter-Salz (Fertigmischung) oder eine Prise einer Fertigmischung für Gemüsebrühe, das ebenfals gesalzen ist. Schmeckt übrigens auch genial in Kartoffelbrei. Hierfür einfach etwas Brühe in das Wasser für den Brei einstreuen.
Ich bin sowieso für ein Natrium-Glutamat-freies Essen für alle Menschen!!! Sind denn unsere Geschmackssinne derart entartet, dass wir GeschmacksVERSTÄRKER benötigen?!

In diesem Sinne…Guten Appetit allen!
Yildiz Ceylan

Yildiz Ceylan schrieb am 4. November 2007