Tag der Geburt

Die Baby-Erstausstattung ist schon seit Wochen da, das erste Kuscheltier liegt auch schon im Babybett und der Kleiderschrank ist bis oben hin voll mit den ersten Kleidungsstücken. Windeln, Cremes, Pflegelotionen stehen auf dem Wickeltisch bereit.

Nur etwas fehlt noch: das Baby selbst!

Der Tag der Geburt ist für die Eltern sicherlich einer der schönsten Momente ihres Lebens, aber auch einer der anstrengendsten, körperlich wie seelisch. Einige Überlegungen zum Tag der Geburt sollten deswegen vorher schon gemacht werden – auch, um zu wissen, was auf die kleine Familie selbst zukommt.

Wer wird dabei sein?

Tag der Geburt

Erstes Kennenlernen nach der Geburt

In manchen Familien mag es Tradition sein, dass Frau und Kind regelrecht von der Verwandtschaft überfallen werden, kaum dass das Kind auf der Welt ist. Das tut aber weder Frau noch Kind gut und wird heute daher nicht mehr gerne gesehen.

Die frisch gebackene Mutter ist von der Geburt körperlich ermüdet, seelisch gehen noch ganz andere Dinge in ihr vor. Eine komplikationsfreie Geburt hinterlässt vielleicht noch eine fröhliche Mutter, nach einem Dammschnitt oder ähnlichen Erfahrungen will die Frau aber sicher nicht von der ganzen Familie besucht werden. Darüber sollte sie vorher mit dem Partner sprechen und gemeinsam mit ihm einen Termin bestimmen, ab wann die Verwandten kommen dürfen. Das sollte dann aber der Fairness halber für beide Familien gelten, auch für ihre eigene.

Ruhe nach der Geburt

Sinn des „Schutzes“ vor Verwandten ist es, die Mutter zur Ruhe kommen zu lassen. Das Bild der aufrecht und wach im Bett sitzenden Mutter mit schlafendem Säugling auf dem Arm, das man aus Filmen und von Plakaten kennt, gibt es so sicherlich nur wenige Minuten in der Wirklichkeit. Nach einer Geburt braucht eine Frau vor allem eines: Schlaf. Wenn sie stillt, wird sie den nur in Abschnitten bekommen, sodass sie sich meist über mehrere Tage hinweg ausschlafen müssen wird, denn stillen kann nun einmal nur sie. In dieser Zeit kann sie die Muttermilch alternativ auch abpumpen, um das Baby den Schwestern der Station oder dem Vater zu überlassen, während sie einige Stunden schläft. Ähnlich wird es auch dem Kind gehen, das von der Geburt an seine Grenzen gebracht wurde.

Was ist mit Schmerzen nach der Geburt?

Frauen können durchaus auch nach der Geburt noch Schmerzen empfinden, auch wenn man sagt, der Schmerz sei sofort nach der Geburt vorbei. Das gilt für den Wehenschmerz, diesen wird die Frau das nächste Mal erst bei ihrem nächsten Kind erleben. Was sie jetzt erfährt, sind die Nachwehen, denn die Gebärmutter zieht sich zusammen und stillt damit die inneren Blutungen, die durch den Abgang der Plazenta entstanden sind. Mit jedem Kind können sich diese Nachwehen verschlimmern, bei Erstgebärenden sind sie oft kaum zu spüren.

Die Schmerzen eines Dammschnittes oder einer Saugglockengeburt spürt die Frau aber sehr wohl, ebenso die eines Kaiserschnittes. Schmerzmittel kann sie bekommen, diese werden jedoch abhängig davon gegeben, ob die Frau stillt.

Hinzu kommt der Wochenfluss nach der Geburt, der sofort danach einsetzt und mehrere Wochen andauert. Sofort danach ist er aber am intensivsten und wird die schwerste Blutung sein, die die Frau erlebt. Sie ist mit einer normalen Regelblutung nicht vergleichbar und ist deshalb für viele Frauen sehr unangenehm und gewöhnungsbedürftig. Es wird nach der Geburt einige Tage dauern, bis sich die frisch gebackene Mutter an solche körperlichen Veränderungen gewöhnt hat und mit ihnen umzugehen weiß – doch spätestens danach geht es ihr wieder fast so gut wie vorher.

 

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von Vorname.com