Die Entbindung – Ambulante Geburt im Krankenhaus

Über einen positiven Schwangerschaftstest bzw. eine Schwangerschaft freut sich fast jedes Paar. Doch kaum ist eine Frau schwanger tauchen auch schon verschiedene Fragen auf, über die sich die Kaum steht die Schwangerschaft fest, kann die Frau nur noch an eines denken: die Geburt.

Sie ist der Zeitpunkt, zu dem sie ihr Baby endlich in den Arm nehmen kann. Gleichzeitig ist die Entbindung mit einer ganzen Reihe von Fragen verbunden – und natürlich auch mit Ängsten um die eigene Gesundheit, den Ort der Geburt, den Ablauf…

Früherkennung von Komplikationen

Ob es eine schwierige Geburt wird, lässt sich durch die Vorsorgeuntersuchungen schon sehr früh erkennen. Schwierig bedeutet dabei, dass das Baby sich nicht in der richtigen Geburtslage befindet. Bei manchen Lagen wie der Beckenendlage ist es in vielen Fällen möglich, eine natürliche Geburt zu versuchen, wenn die Frau das unbedingt will. Andere Lagen machen den Kaiserschnitt unausweichlich.

Auch andere Erkrankungen von Mutter und Kind wie die Schwangerschaftsdiabetes können bei den Vorsorgeuntersuchungen früh erkannt werden, um die Geburt so einfach und so sicher wie möglich, aber den Wünschen der Frau entsprechend zu gestalten.

Der Ablauf der Entbindung

Glücklicherweise leben wir in einer Zeit, in der Frauen selbst darüber entscheiden, wo, wie und mit wem sie entbinden wollen. Sie können darüber entscheiden, durch wen sie begleitet werden wollen: den Vater des Kindes, eine gute Freundin, die eigene Mutter… nur zu viele Personen dürfen es im Kreißsaal nicht werden, im OP ist in der Regel wenn, dann nur eine Person überhaupt zugelassen. Dadurch können die Ärzte und Hebammen in Ruhe ihre Arbeit verrichten, ohne dass ihnen jemand im Weg steht.

Young beautiful woman with a newborn baby after birthGenauso können Frauen wählen, ob sie eine natürliche Geburt oder einen Kaiserschnitt wollen, wenn dem gesundheitlich nichts im Wege steht. Bei der natürlichen Geburt entscheiden sie darüber, ob sie liegen, hocken oder herumlaufen wollen, solange das geht.

Wassergeburten sind nur eine von vielen Alternativen zur liegenden Position für die gebärende Frau. All diese Feinheiten lernt die Frau im Geburtsvorbereitungskurs sowie bei einer Begehung des Kreißsaals kennen und kann sich rechtzeitig vor der Geburt in Ruhe Gedanken machen, wie sie es halten will.

Die Geburtsklinik: gehen oder bleiben?

Viele Frauen bleiben nach der Entbindung freiwillig einige Tage in der Geburtsklinik. Falls im Nachhinein Komplikationen auftreten, wäre jemand für sie da und könnte eingreifen. Solange sie die Ruhe nach der Geburt noch brauchen, können sie ihr Neugeborenes beispielsweise zum Schlafen noch stundenweise an die Krankenpfleger abgeben.

Vor allem Erstlingsmütter profitieren beim Aufenthalt

von der Einführung in die Babypflege, die sie viel selbstbewusster in den Alltag zurückkehren lässt. Das Baby kann im Krankenhaus noch seine ersten Vorsorgeuntersuchungen bekommen.

Dennoch gibt es auch Mütter, die sich für die ambulante Geburt entscheiden und so schnell wie möglich nach Hause zurückkehren, um sofort in den Alltag einzusteigen.

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