Die 10 häufigsten Fragen zur Schwangerschaft

Woher weiß ich, dass ich schwanger bin?

Manche Frau merkt es ziemlich unmittelbar, wenn sich neues Leben in ihr formt. Doch allgemein wird diese Intuition nicht anerkannt. Bleibt die Regel aus, gilt dies als erstes Anzeichen. Doch auch Stress oder eine Krankheit kann die Regel „verscheuchen“. Allerspätestens Morgenübelkeit und Heißhunger auf unglaubliche Zusammenstellungen bringen Gewissheit.

Ab wann kann ich es sicher nachweisen?

14 Tage nach dem Eisprung sind die Hormone so sicher umgestellt, dass ein Schwangerschaftstest Gewissheit bringt, 7 Tage nach der ausgebliebenen Regel ist er sicher. Der Gynäkologe hat die zuverlässigsten Tests zur Verfügung.

Wann sieht man den Bauch wachsen?

Ab dem 4. Monat ist ein kleiner Bauchansatz zu bemerken.

Ab wann tritt das Kind spürbar?

Ab dem 5. Monat sind Regungen des neuen Lebens spürbar.

Wieso wird mir übel?

Wenn ein Kind auf die Welt will, verändert sich alles; zunächst bei der Mutter. Die Zusammensetzung der Hormone verändert sich, der Körper wird insgesamt weicher, damit er dem neuen Leben Raum geben kann. Auch die Verdauung stellt sich um. Deshalb ist die Morgenübelkeit in der frühen Schwangerschaft so verbreitet.

Was kann ich gegen Sodbrennen tun?

Grad in den letzten Schwangerschaftsmonaten füllt das Kind den Raum im Bauch so sehr aus, der Magen bekommt Platzmangel. Tritt der Nachkomme nach oben, ist schnell etwas Magensäure übergelaufen, Sodbrennen ist die Folge. Die Apotheke bietet viele Mittel an, die auch für die Schwangerschaft unbedenklich sein sollen. Doch ist hier Vorsicht geboten. „Rennie“ beispielsweise geriet in Verdacht, beim Kind bleibende Nierenschäden auszulösen.

Ein altes und unbedenkliches Hausmittel ist, trockenes Knäckebrot sehr lange zu kauen. Der aufgewendete Speichel und der dadurch entstandene Getreidebrei beruhigen den Magen.

Wie sollte ich mich ernähren?

Nicht nur, dass das Kind optimal versorgt werden möchte, auch für die werdende Mutter ist es schlau, sich vollwertig zu ernähren. Denn das neue Leben nimmt sich, was es braucht aus dem Körper der Frau. Werden nicht genügend Nähr- und Aufbaustoffe „nachgefüllt“, treten Mangelerscheinungen auf, die das Leben unnötig erschweren.

Sind meine „perversen Gelüste“ schädlich für das Kind?

Saure Gurken mit Schlagsahne oder Kaffee mit Blaubeeren, solche Kombinationen werden plötzlich unwiderstehlich. Obwohl sie nicht im Handbuch für gesunde Ernährung auftauchen, weiß die Frau mit untrügerischer Sicherheit, dass es genau das ist, was sie nun haben muss. Vegetarierinnen „müssen“ plötzlich unbedingt Fleisch haben. Hier setzt sich die natürliche Intuition durch. Der Körper hat einen dominanten Selbsterhaltungstrieb. Auch ohne belesenes Wissen erkennt er, was er nun braucht. Keine Angst, nach der Schwangerschaft verschwinden diese Gelüste wie von selbst.

Wie verhindere ich Schwangerschaftsstreifen?

Die Bauchhaut wird in den 10 Monden der Schwangerschaft aufs Äußerste beansprucht. Da kann es leicht passieren, dass die Verbindung zwischen den Hautzellen abreißt, bleibende Dehnungsstreifen sind die Folge. Dem kann man entgegenwirken, wenn man den Bauch ab dem 5. Monat mit Ölen massiert. Nach dem Duschen und vorm Zubettgehen sollte diese Prozedur im Tagesprogramm Einzug finden. Ein Erfolg ist nicht garantiert, besonders bei Mehrlingsgeburten. Dann kann man die Streifen als Orden für Lebensleistung akzeptieren. Die Ölbehandlung tut nicht nur gut, sie minimiert auch „das Unvermeidliche“.

Muss ich zum Arzt gehen?

Man könnte damit argumentieren, dass Naturvölker auch keinen Arzt brauchen, um Kinder zu bekommen. Die regelmäßigen Besuche beim Facharzt beruhigen und geben Sicherheit. Man kann den Werdegang der Leibesfrucht verfolgen. Tauchen Schwierigkeiten auf, sind sie frühzeitig erkennbar, man kann Maßnahmen diskutieren und abwägen.

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