Schwangerschaftsabbruch – Beratung für werdende Mütter

Nicht jede Schwangerschaft lässt eine Frau himmelhoch jauchzen. Allzu oft sind da Ängste, Befürchtungen, Wissen um schwere Behinderungen, fehlende Gefühle für das ungeborene Kind oder das Wissen, ihm aus welchen Gründen auch immer nicht die Mutter sein zu können, die es braucht. In diesen Fällen wird der Schwangerschaftsabbruch zur Option, der aber eine endgültige und schwere Entscheidung darstellt und deswegen nie unüberlegt beschlossen werden darf.

Wo gibt es Beratung zum Schwangerschaftsabbruch?

Schwangerschaftsabbruch - Beratung für werdende Mütter

Schwangerschaftsabbruch – Beratung für werdende Mütter

Eine erste Beratung kann der Gynäkologe durchführen. Er kann jedoch nur an unabhängige Stellen weiter vermitteln, die einen Beratungsschein ausstellen können, und über medizinische Fragen aufklären. Bevor ein Arzt einen Schwangerschaftsabbruch durchführt, wird er den besagten Beratungsschein sehen wollen, den Frauen beispielsweise bei Einrichtungen der Kirche oder unkonfessionellen Beratungsstellen für Frauen bekommen können.

Dazu zählen etwa die AWO, das Gesundheitsamt oder eingetragene Vereine, die von Stadt zu Stadt unterschiedlich sind. Dort können Frauen ihre Fragen zum Schwangerschaftsabbruch loswerden und offen mit einem Berater über ihre Beweggründe und mögliche Alternativen sprechen, die für sie in Frage kommen.

Was bringt Beratung zum Schwangerschaftsabbruch?

Zunächst ist eine Beratung zwingend erforderlich, um einen Schwangerschaftsabbruch überhaupt durchführen zu können. Der Sinn dahinter ist, dass keine Frau ihr Baby aufgeben soll, ohne alle Möglichkeiten zu kennen, es zu bekommen. Frauen, die sich einen Schwangerschaftsabbruch wünschen, stecken fast immer in einer sehr schwierigen Situation.

Manche fragen sich etwa, wie sie es finanziell mit einem Kind schaffen sollen – hierfür gibt es Möglichkeiten, die sie kennen sollten, ehe sie sich endgültig für den Schwangerschaftsabbruch entscheiden. Andernfalls besteht die Gefahr, dass sie diesen ein Leben lang bereuen.

Das kann natürlich auch mit Beratung passieren, allerdings wissen Frauen danach auch, dass sie jetzt alle Perspektiven für ein Leben mit Kind kennen gelernt haben und die Entscheidung darüber aufgeklärt treffen. Die Entscheidung über den Schwangerschaftsabbruch selbst kann eine Beratung der Frau aber nicht abnehmen.

Vorbereitung auf das Beratungsgespräch

Frauen, die das Beratungsgespräch nur suchen, da sie vom Schwangerschaftsabbruch bereits überzeugt sind, werden hierfür wenig Vorbereitung brauchen.

Sie haben sich ihre Gedanken schließlich bereits gemacht. Schwieriger ist es für Frauen mit behinderten Kindern, finanziellen Sorgen oder ungünstigen Lebensumständen, die aber nicht grundsätzlich gegen Kinder sind. Sie sollten ihre Situation im Beratungsgespräch schildern und sich vorher überlegen, wie diese Lebenssituation mit Kind wäre.

  • Wo brauchen sie Hilfe?
  • Was könnten sie selbst ändern?
  • Welche Fragen zur Situation mit Kind brennen ihnen auf der Seele?

Je mehr Einblick ein Berater in die Lebensumstände und Gefühle einer schwangeren Frau bekommt, desto besser kann er sie auch beraten.

 

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