Was passiert bei Senkwehen?

Senkwehen, auch Vorwehen genannt, treten in der Regel etwa vier bis sechs Wochen vor dem Geburtstermin in unregelmäßigen Abständen auf. Zwischen zwei Senkwehen können evtl. nur einige Stunden, aber durchaus auch ein paar Tage liegen. Die Intensität der Senkwehen empfindet jede Frau anders und sie werden auch nicht von jeder werdenden Mutter bemerkt, normalerweise sind sie harmlos. Sie werden am häufigsten durch ein etwas stärkeres nach unten Ziehen im Bauch, in der Leiste oder im Rücken wahrgenommen, haben jedoch keine Auswirkungen auf den Muttermund. Der Bauch der Schwangeren kann durch Senkwehen sehr hart werden, was unter Umständen für manche Frauen sehr unangenehm sein kann, doch hören diese Vorwehen ja auch wieder auf.

Was passiert bei Senkwehen und wie wirken sich Senkwehen aus?

Senkwehen: Was passiert bei Senkwehen?

Was passiert bei Senkwehen?

Während einer solchen Phase rutscht das Ungeborene  tiefer in das Becken und nimmt langsam aber sicher seine Geburtsposition ein. Das Köpfchen des Ungeborenen wird vor dem Muttermund platziert. Dadurch senkt sich natürlich der Bauch der werdenden Mama ab. Durch diese neue Position des Babys verspürt die Schwangere oftmals einen verstärkten Druck auf die Blase oder hat den Drang nach einem Stuhlgang.

Wenn die Senkwehen dann vorbei sind merkt eine schwangere Frau, dass sie nun wieder leichter atmen und dadurch, dass der Magen wieder mehr Platz hat auch wieder entspannter essen kann. Es wird nicht nur von der Schwangeren selbst bemerkt, dass der Bauch sich nun weiter nach unten verlagert hat, sondern es fällt auch Personen aus ihrem näheren Umfeld auf, z.B. Freunden, Geschwistern, den werdenden Großeltern, sowie dem Arzt und der Hebamme.

Was hilft bei Senkwehen?

Senkwehen – was passiert bei Senkwehen und wie wirken sich Senkwehen aus?

Bei Senkwehen hilft ein warmes Vollbad

Schwangere, die durch die Senkwehen Beschwerden haben, können ein warmes Vollbad nehmen, das wirkt entspannend und trägt zur Schmerzlinderung. Als weitere Unterstützung empfehlen Hebammen allen Schwangeren ab der 36. SSW Himbeerblättertee zu trinken.
Himbeerblättertee ist nicht speziell für Senkwehen gedacht, sondern er bewirkt auch eine Lockerung der Gebärmuttermuskulatur, löst Krämpfe im Unterleib, enthält Vitamine und hat eine beruhigende Wirkung auf Schwangere. Werdende Mütter dürfen Himbeerblättertee aber auf keinen Fall früher trinken, da er auch Wehen anregend wirkt, sonst besteht die Gefahr einer Frühgeburt.

Frauen, die nichts von den Senkwehen bemerkt haben brauchen nicht beunruhigt sein, denn sie können durchaus auch auftreten, ohne Schmerzen zu verursachen.

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von Vorname.com