Flüchtlings-Baby aus Ghana wurde mit Vornamen Angela Merkel genannt

Wie erst jetzt öffentlich bekannt wurde lebt in Hannovers größtem Flüchtlingsheim ein kleines, inzwischen 6 Monate altes Mädchen namens Angela Merkel Adé. Ihre 26-jährige Mutter Ophelia Adé flüchtete im Januar hochschwanger aus Ghana nach Hannover und brachte hier am 02.02.2015 das Baby zur Welt. Aus Dankbarkeit gab Ophelia Adé ihrer kleinen Tochter den Namen der Bundeskanzlerin als Vornamen. Angela Merkel ist sicherlich in Deutschland einer der außergewöhnlichsten Vornamen.

Flüchtlings-Baby aus Ghana wurde mit Vornamen Angela Merkel genannt

Flüchtlings-Baby aus Ghana wurde mit Vornamen Angela Merkel genannt

Die Flüchtlings-Mama äußerte sich gegenüber „Bild“: „Die Kanzlerin ist eine sehr gute Frau, mir gefällt sie. Ich bin ihr für die gute Aufnahme in Deutschland total dankbar.“ Nach Angaben von Ophelia Adé gab es von Seiten des Standesamtes in Hannover zwar ein kurzes Stirnrunzeln, aber trotzdem keinerlei Probleme mit der Eintragung dieses ungewöhnlichen Vornamens. Der zuständige Standesbeamte hat den Namen der Bundeskanzlerin Angela Merkel wohl ohne weiteres als Vorname zugelassen. „Das ging dort ganz schnell, nur ein paar Minuten,“ so die afrikanische Asylbewerberin.

Nach Aussage des Heimleiters bekam die kleine Angela Merkel Adé über den Vater die erhoffte deutsche Staatsbürgerschaft, die auch der Mutter das Aufenthaltsrecht in Deutschland sichert. Die kleine Angela ist allem Anschein nach putzmunter. Ihre sechsjährige Schwester Josephine, die im Kindergarten spielerisch Deutsch lernt und sogar schon ihren Namen schreiben kann, sagte während dem Memory spielen auf einmal ganz leise: „Deutschland find ich gut“.

Auch wenn die Mutter mit dieser Namenswahl ihre Dankbarkeit zum Ausdruck bringen möchte, für das Mädchen wird es bestimmt nicht einfach, in Deutschland mit dem Vornamen Angela Merkel zu leben. Es kann durchaus sein, dass sie wegen ihres Vornamens im Kindergarten und dann später in der Schule gehänselt oder regelrecht gemobbt wird. Am besten wäre es für das Mädchen, wenn sie von Anfang an nur mit ihrem ersten Vornamen / Rufnamen Angela genannt wird.

Ob der Name der Bundeskanzlerin noch öfter als Vorname für Mädchen vergeben wird, das wird sich erst noch zeigen.

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Bei dem Vornamen „Merkel“ handelt es sich eindeutig um einen männlichen Vornamen, der von den Standesbeamten für ein Mädchen also gar nicht so hätte angenommen werden dürfen.
Statt das arme Kind der Asylantin also vor Schaden durch Spott, Mobbing oder Schlimmeren zu bewahren, hat der zuständige Beamte also wohl lieber seine Pflicht verletzt und dem Drängen nach Geltung einer unwissenden Mutter nachgegeben.
Man stelle sich nur mal vor, mir wäre ähnliches passiert, dann wäre ich heute der “ Merkel Depp „!!!

Jonny Depp schrieb am 15. August 2015