Vornamen sagen mehr aus als man glaubt

Nach Erkenntnissen bei der Namensforschung verraten Vornamen einiges über ihre Träger und auch deren Eltern. Namen beeinflussen unbewusst die Entwicklung eines Menschen.
Der Pädagoge, Sprachforscher und Namenskundler Joachim Schaffer-Suchomel ist davon überzeugt, dass Namen einen Charakter aufweisen, Aufgaben vorgeben und einen Lebensweg anzeigen. Er ist der Meinung, dass jeder Name eine verborgene Botschaft in sich trägt. Doch was steckt hinter diesen Botschaften? Hier ein paar Beispiele!

Vornamen sagen mehr aus als man glaubt

Was vermitteln uns kurze und lange Vornamen?

Kurze Vornamen (wie z. B. Anna und Liamdie derzeit beliebtesten Vornamen) spiegeln die Schnellebigkeit der heutigen Zeit in unserer modernen Gesellschaft wider, sie werden daher aktuell gerne an neugeborene Babys vergeben. Meist sind Personen mit einem kurzen Namen wie beispielsweise Tom oder Lea auch in ihrer Art kurz und bündig. Insofern wird aus Ben, Finn, Paul, Mia, Emma oder Hannah meist eher eine aktive und willensstarke Person. Was aber nicht heißen soll, dass dies bei Personen mit einem längeren Vornamen wie z. B. Johannes, Maximilian, Christiane oder Friederike ausgeschlossen ist.

Welche Rolle spielen dunkle und helle Vokale im Namen?

Die Selbstlaute bzw. Vokale „a“, „e“, und „i“ werden als besonders hell wahrgenommen und in einem Namen als angenehm empfunden. Überdies gelten Personen, dessen Name viele helle Vokale enthält, als aufgeschlossen. „O“ und „u“ hingegen gelten als dunkle Vokale. Das „o“ steht für „das Gefühlvolle“, das „u“ für „Tiefgründigkeit“. US-Studien zeigten, dass Kinder, deren Vorname mit „U“ beginnt (z. B. Uwe, Ulrich, Ute, Udine), also einen dunklen Vokal enthalten, im Unterricht seltener aufgerufen werden.

Was bewirkt die Anzahl der Vokale?

Enthält ein Vorname viele Vokale, steckt meistens eine lebhafte Person dahinter. Und dies insbesondere, wenn die Reihenfolge der Buchstaben vom tiefsten bis zum höchsten Vokal reicht (u, o, a, e, i) und auch umgekehrt. Demnach sind Ebbo, Leo, Eva und Birgit eher relaxed, Angelina, Katharina, Reinhard und Alexander dagegen öfters launenhaft.

Wie wirkt sich der Anfangsbuchstabe beim Vornamen aus?

Beim Versuch, ein „P“ auf den Tisch zu stellen, würde der Buchstabe gleich nach vorne umkippen. Beginnt ein Vorname mit einem solchen Buchstaben, verbirgt sich eine eher lebhafte Person dahinter. Im Gegensatz dazu kann z. B. ein „E“ ohne Probleme ganz alleine stehen, was vielmehr auf einen Menschen hindeutet, der Ruhe bevorzugt. Demnach wird eine Paula wohl ständig agil sein, während es sich Elias bevorzugt gemütlich macht.

Eltern sollten sich trotz der Namensanalysen nicht zu sehr verunsichern lassen, was die Namenswahl für ihre Kinder betrifft. Bevor sie sich aber für einen Namen entscheiden, sollten sie sich genau informieren, da es manchen Vornamen gegenüber extreme Vorurteile gibt, die einem Kind das Leben ganz schön schwer machen und ihm auch später als Erwachsener im Berufsleben noch Schwierigkeiten bereiten können.

Gerne können Sie sich unsere Tipps zur Namensgebung durchlesen!

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… sorry, aber das hört sich alles ziemlich an den Haaren herbeigezogen an …

ich schrieb am 13. November 2016

Spitzen

Silvia schrieb am 3. September 2016