Diese Karrierefrauen haben es in sich!

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Sie sind ehrgeizig, tough und haben richtig was auf dem Kasten. Sie gehören mit zu den einflussreichsten Personen Deutschlands und sind ein großes Vorbild für viele junge und ambitionierte Menschen, die es noch bis ganz oben schaffen wollen. Wir stellen euch 5 Karrierefrauen vor, deren Namen ihr kennen solltet.

Von einem Telefonkabel in den Haaren zur Millionärin

Eine Unternehmerin, die von einer kleinen Idee zur Millionen gekommen ist, ist Sophie Trelles-Tvede. Sie hatte mit 19 Jahren die Idee der spiralförmigen Invisibobble-Haargummis, welche auch bei uns in Deutschland mittlerweile aus Friseurbedarfsläden und Drogeriemärkten nicht mehr wegzudenken sind.  Mittlerweile ist sie CEO des Unternehmens, das Millionen-Umsätze macht. Die Dänin hatte damals für eine Bad-Taste-Party ein Telefonkabel anstatt eines Zopfgummis verwendet und bemerkt, dass dadurch kein Knick in den Haaren entsteht. So entstand die Geschäftsidee. Als Start-up war aller Anfang schwer, aber trotz, dass nur 4000 EUR in den Aufbau des Geschäfts gesteckt wurden, wurde Invisibobble zum erfolgreichen Unternehmen. Die mittlerweile 29-Jährige landete 2016 auf der Forbes-„Under 30 Europe“-Liste. Ihr Name Sophie stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Weisheit". Sophie Trelles-Tved zeigt, dass von einer kleinen Idee zum großen Erfolg kommen möglich ist und ist eine große Inspiration für viele potenzielle Unternehmer:innen. 

Frau der Finanzen

Christine Madeleine Odette Lagarde ist eine französische Politikerin und Juristin. Ihr Name Christine bedeutet "die Gesalbte". Ihre darauf folgenden Namen Madeleine bedeutet „die Erhabene“  und Odette lässt sich mit "die Besitzerin" übersetzen. Die Namen passen somit zur Karriere der Pariserin.
Seit dem 01.11.2019 ist sie Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB). Zuvor war Lagarde geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington DC und hatte verschiedene hochrangige Ministerposten in der französischen Regierung inne.  Neben anderen besonderen Auszeichnungen belegte sie 2019 sowie 2020 den 2. Platz auf der Forbes-Liste "The World´s 100 Most Powerful Women". Die 66-Jährige ist eine der einflußreichsten Frauen der Gegenwart.

Richtiger Erfolg mit moderner Vermarktung

Lea-Sophie Cramer ist die Gründerin des bekannten Online-Shops Amorelie, in dem Sex-Toys vermarktet werden. Ihr Ansatz dabei: Die Spielzeuge aus dem Schmuddelbereich herausholen und gesellschaftsfähig machen. Und der Erfolg gibt ihr recht. Mithilfe moderner Vermarktung sowie Erschließung neuer Zielgruppen erzielt die ehemalige BWL-Studentin mit ihrem Unternehmen mittlerweile Millionen-Umsätze. Gemeinsam mit Mitgründer Sebastian Pollok gewann sie gar 2016 den "Young Business Award" für amorelie.de. 

Der erste Name ihres Doppelnamens Lea bedeutet "die Ermüdete" und der zweite Name Sophie kann mit "Weisheit" interpretiert werde

Ohne Business-Ausbildung an die Spitze der Interior-Geschäfte

Eine weitere Unternehmensgründerin, die sich in der Interior-Branche einen echten Namen gemacht hat, ist Delia Lachance. Ihr Vorname Dalia bedeutet "Schicksal" und "Glück". Sie ist die Gründerin von Westwing – ein Online Shop für Möbel, Dekoration und weitere Innenausstattung für ein schönes Zuhause. 2011 wurde das Unternehmen gemeinsam mit vier Gründungspartnern erschaffen, heute sind mehr als 1.400 Mitarbeiter:innen beschäftig. Die Idee entstand durch die Feststellung, dass der Online-Kauf von Interior schwierig ist und selten so, wie in Home-Dekor-Zeitschriften abgebildet. Mit Westwing sollte dies ermöglicht werden. Sie arbeitete vorher bei dem Modemagazin ELLE, besonders für  ELLE Decoration. Dalia Lechance hat etwas gewagt: Als Modejournalistin ohne eine Business-Ausbildung ein Unternehmen zu gründen. Mithilfe von Investoren und der offensichtlich richtigen Idee hat sie es mit Westwing weit nach oben geschafft. Sie zeigt, dass sich Risikobereitschaft auszahlen kann. 

Im Maschinenbau an der Spitze

Nicola Leibinger-Kammüller ist die Vorsitzende der Geschäftsführung des Maschinenbauunternehmens Trumpf. Ihr Name Nicola bedeutet "Sieg des Volkes". Die studierte Germanistin entschied sich erst nach ihrer Promotion für eine Karriere im eigenen Familienunternehmen. Nach 20 Jahren Erfahrung im Unternehmen übernimmt sie Trumpf von ihrem Vater. Verantwortlich ist sie für Unternehmensentwicklung und - kommunikation sowie Anlagen und Bauen im Unternehmen. Leibinger-Kammüller setzt auf Menschlichkeit und christliche Werte – weniger auf Gewinnmaximierung. Trotzdem läuft das Geschäft hervorragend. Unter ihrer Leitung macht Trumpf ca. 3,6 Milliarden Euro Umsatz im Jahr.


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