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Germanys next Topmodel Kandidatinnen der Vornamen Check 2013

Die achte Staffel von „Germany’s next Topmodel“ läuft und mit ihr kommen jede Menge außergewöhnliche junge Frauen auf den Laufsteg. Doch wie besonders sind ihre Namen? Wir haben den Vornamen-Check der GNTM-Kandidatinnen gemacht. Einen traditionellen, wenig auffälligen, manchmal auch altmodischen Vornamen haben: 

  • Anna-Barbara Seebrecht: „die begnadete Fremde“
  • Anna-Maria Damm: „die begnadete Verbitterte“ oder „die begnadete Fruchtbare“
  • Carolin Sünderhauf: „die Männliche“
  • Christine Gischler: „die Christin“
  • Jessika Weidner: „Gott schaut zu“
  • Leonie Marwitz: „die Löwin“
  • Luise Will: „die laute/berühmte Kämpferin“
  • Maike von Grieken: „die Verbitterte, die Fruchtbare, das Gottesgeschenk“
  • Marie Czuczman: „die Verbitterte, die Fruchtbare, das Gottesgeschenk“
  • Sabrina Elsner: „Name einer Nymphe des englischen Flusses Severn“
  • Sophie Jais: „die Weise“
  • Veronika Weddeling: „die Siegbringende“

Schauen wir uns die anderen Vornamen etwas genauer an:

Jacqueline Thießen: In den letzten Jahren ist der Vorname Jacqueline ähnlich wie Chantal und Kevin etwas in Verruf geraten. Vor 16 Jahren, als die Topmodel-Kandidatin geboren wurde und von den Eltern ihren Namen erhielt, machte man sich darüber noch keine Gedanken, es war einfach ein schön klingender, französischer Vorname. Nämlich die französische weibliche Version von Jakob. Aus dem Hebräischen übersetzt gibt es mehrere mögliche Bedeutungen: „ Gott möge schützen; Fersenhalter; sie betrügt“.

Derzeit als Vorname für den Nachwuchs nicht zu empfehlen. 

Janna Wiese: Janna „mit 2 n“ ist die ungewöhnlichere Kurzform von Johanna, eher bekannt und gebräuchlich ist Jana. Beide Kurzformen leiten sich von Johannes ab, der Jungenname wiederum geht auf die hebräischen Begriffe „ jahwe = Name Gottes“ und „chanan = begünstigen, gnädig sein“ ab. Bei Janna ist also „Gott gnädig und gütig“.

Klingt in der Schreibweise Jana schöner als das harte Janna. Beide Varianten sind vergebbar.

Lovelyn Enebechi: Ihr Name war bisher nahezu unbekannt. Eine Herleitung ist aus dem Englischen möglich: „love = Liebe“. Die Endung „-lyn“ kennen wir von Namen wie Caitlyn, Jocelyn oder Cherilyn, wobei dies auch hier nur als klangliches Ende dient und keine eigenständige Bedeutung hat. Lovelny könnte also mit „die Liebende“ übersetzt werden.

Für jemanden mit Lovelyns exotischem Aussehen durchaus passend, für den eigenen Nachwuchs unbrauchbar, Hänseleinen und Fragen nach der Schreibweise/Aussprache sind vorprogrammiert.

Leandra Martin: Sie trägt die weibliche Form des aus einer griechischen Sage bekannten Jungennamens Leander als Vornamen. Doch wie es so oft bei verweiblichten männlichen Namen ist, klingt die Bedeutung nicht wirklich schön: „Mann des Volkes“ oder „ein Löwe von einem Mann“ („aner“ bedeutet im Altgriechischen nunmal „Mann“ und kann nicht einfach mit „Frau“ übersetzt werden).

Klingt schön, jedoch ist die Bedeutung nicht toll. Wer’s mag… 

Bingyang Liu: Dem Namen der chinesischen Teilnehmerin auf die Spur zu kommen ist nicht ganz einfach. Wie bei den meisten Namen aus Asien kann die Bedeutung je nach Schreibweise und Schriftzeichen unterschiedlich sein. Der Begriff „Bing yang“ steht im Chinesischen z. B. für „sich erholen, jemanden gesund machen“ aber auch für „militärische Truppen ausbilden“.

In Deutschland nicht vergebbar. Wenn eins der Elternteile chinesischer Abstammung ist – warum nicht. 

Höpke Voß: Dass die Topmodel-Kandidatin aus dem hohen Norden kommt, ist an ihrem Vornamen leicht zu erkennen. Viele norddeutsche bzw. friesische Mädchennamen werden mit der Endung „-ke“ verniedlicht. Wie z. B. Wiebke, Frauke. Bei Höpke handelt es sich um die Kose- bzw. Kurzform von Namen, die mit „Hug-“ beginnen. Der altdeutsche Begriff „ hugu = der Geist, der Verstand“ macht aus Höpke „die Geistreiche“.

Wie viele regional klingende Namen nur in der jeweiligen Gegend gut zu vergeben. 

Michelle Maas: Sie trägt einen Vornamen, der eigentlich lange Zeit in der Versenkung verschwunden war, aber durch die US-Präsidentengattin Michelle Obama wieder richtig „in“ ist. Dass sich die Eltern von Michelle Maas etwas bei der Namensvergabe gedacht haben, sieht man an dem schönen Klang, den Vorname plus Nachname ergeben. Michelle ist die ursprünglich französische weibliche Form von Michael und die Bedeutung lautet „Wer ist wie Gott?“ (hebräisch miy = wer; el = der Mächtige, Gott).

Obwohl französische Mädchenvornamen ähnlich wie englische Jungennamen derzeit eher verpönt sind, bildet Michelle eine Ausnahme. Der Name ist leicht auszusprechen und zu schreiben und mit der First Lady von Amerika hat man eine gute Namenspatin. 

Lisa-Giulia Wende: Lisa ist die Kurzform von Elisabeth, Giulia die italienische Form von Julia. Als Doppelnamen wäre die Bedeutung also „Mein Gott hat geschworen bzw. mein Gott ist Fülle“ und „sie ist Jupiter geweiht“. Der erste Vorname kommt also aus dem christlichen Glauben, der zweite kommt aus der römischen Mythologie. Irgendwie unpassend. Was wir nicht wissen ist, ob die Mutter von Lisa-Giulia italienischer Abstammung ist. Der Vater müsste dem Nachnamen nach Deutscher sein. Dann würde so eine Namenskombination vielleicht Sinn machen.

Der Vorname ist für den zukünftigen GNTM-Fan-Nachwuchs aus genannten Gründen nicht zu empfehlen. Hinzu kommt die Namensähnlichkeit mit der ehemaligen Topmodel-Kandidatin Gina-Lisa…