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Bachelor Kandidatinnen Vornamen Check 2013

Vornamen Check - Bachelor-Kandidatinnen

haben traditionell keine Nachnamen, außer der Junggeselle selbst:



Alissa:
Sie ist von edlem Wesen, denn das bedeutet ihr Name. Er geht auf Alice zurück und ist die russische, englische und niederländische Form von Adelheid. Als Vorname in der heutigen Zeit durchaus noch vergebbar, auch wenn es verschiedene Schreibvarianten gibt wie z. B. Alisa, Alisha, Alisia, Alissia und durch Hörfehler vielleicht Verständnisprobleme auftreten.

Chantal: Kurz und bündig: Geht gar nicht. Siehe „Chantalismus“ in einschlägigen Internetsuchmaschinen. Wenn Sie ihr Kind quälen möchten, dann gerne. Sonst Finger weg!

Conny: Hat ein bisschen etwas von einem Hundenamen und klingt wie die Langform Cornelia nach 70er und 80er Jahre. Mit der Bedeutung „Die Gehörnte“ dazu prädestiniert, beim „Bachelor“ auszuscheiden.

Janine: Als Vorname ist die französische Form von Johanna irgendwie nicht mehr „en vogue“. Mit der Bedeutung „Gott ist gnädig“ kommt man wahrscheinlich gut durchs Leben, aber der Knaller ist der Name nicht.

Kamika: Sie ist „die Erwünschte“ – aber nicht beim Bachelor Jan. Der Name stammt wahrscheinlich aus dem Indischen, dort auch okay, bei uns klingt er eher seltsam, hart, unweiblich. Wer’s mag…

Katie: Bei Katie denken die meisten Jüngeren wohl zuerst an Katie Price. Ob damit ein guter Namenspate gefunden ist, sei dahingestellt. Zur Not kann man immer noch auf die Sängerin Katie Melua oder die Schauspielerin Katie Holmes verweisen. Ob Katie/Katharina wirklich „die Reine“ ist, ist umstritten, die Namensherleitung von altgriechisch „katharos = rein“ wurde von den Römern ziemlich willkürlich gewählt.

Madeleine: die französische Form von Magdalena geht auf den Begriff „Migdal“ zurück, was auf Hebräisch/Aramäisch „der Turm“ bedeutet; daraus ging der Städtenamen Magdala hervor; Maria von Magdala oder Maria Magdalena hat hierher ihren Namen und kann somit als „die Frau aus Magdala“ übersetzt werden. Ein zeitlos schöner Name, auch in der deutschen Kurzform Lena.

Melanie: Augen auf bei der Namenswahl, wenn in der Verwandtschaft nur Blonde vorkommen. Denn Melanie bedeutet „die Dunkelhaarige“. Zur Not kann man sich auch noch mit „die Schwarz Gekleidete“ herausreden. Ob die „Bachelor“-Kandidatin eine echte Melanie ist oder blond gefärbt, war bisher nicht zu klären.

Mignon: Ob jeder weiß, dass Mignon eine Figur in Goethes Roman „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ ist und mit „die Zarte, Niedliche“ übersetzt wird?! Eher werden doch viele an das „Filet Mignon“ denken. Und so hat sich die Kandidatin ja auch bei Jan vorgestellt. Wollen Sie jedes Mal sagen „wie das Schnitzel…“ Gut, Sie können ihr Kind auch Bloody Mary Kuschinski („wie der Cocktail“) oder Paris Hilton Müllerschön („wie das Hotel in Frankreich“) nennen. Wenn schon frankophil, dann bitte etwas eindeutig Menschliches als Vorname und nichts Essbares. Übersetzt man Mignon allerdings mit „das Liebchen“, dann passt es wieder zum „Bachelor“.

Mona: „Mona wie Mona Lisa“ – wer sich oder sein Kind so vorstellt, hat keine Ahnung von der Bedeutung und Herkunft des Namens. Wenn schon, dann ist Mona mit Monika verwandt und bedeutet wahrscheinlich „die Einsiedlerin“. Leitet man den Namen aus dem Irischen ab, dann ist die Bedeutung schöner: „die Edle“. Leonardo da Vincis Mona war eigentlich eine Madonna und deshalb eben nur eine „Frau Lisa“.

Nancy: Die Koseform von Anne mit der Bedeutung „die Begnadete oder Gott ist gnädig“ gehört in einer Reihe mit Mandy und Peggy. War im Osten mal okay, heute eher nicht mehr. Anne oder Anna sind aber auch heute noch in den Listen vorne zu finden, wie zu Uromas Zeiten.

Natalie und Natascha: Ob die beiden „Bachelor“-Kandidatinnen am 24.12. auf die Welt kamen, wissen wir nicht, ihr Name heißt übersetzt jedenfalls „die an Weihnachten Geborene“. Sieht man mal von der irreführenden Bedeutung ab, ist die französische Variante zeitlos schön und durchaus für den eigenen Nachwuchs vergebbar. Natascha dagegen verschwand schon vor gut zwei Jahrzenten in der Versenkung und wird da wohl auch noch eine Weile bleiben.

Nicole: Die mit der griechischen Göttin des Sieges Nike verwandte Nicole macht ihrem Namen nicht viel Ehre. Sie hat keine Rose bekommen und somit keinen Sieg davongetragen. Vorname geht, klingt aber sehr nach 70ern.

Nina: Welche Bedeutung der Name Nina hat kann jede Nina nur selbst beantworten. Ursprünglich ging der Name in Russland auf die Heilige Nina zurück, die auch Christina genannt wurde (= „die Christin“). Als Kurz- oder Koseform von Anna, Antonina oder Giovannina etc. kommen aber auch andere Namen in Frage. Geht, gibt aber originelleres.

Petra: Dass Petra erst 28 Jahre alt ist kann man kaum glauben. Der Name war bei Mädchen, die in den 60ern und 70ern geboren wurden der Renner, aber 1984? Da müssen die Eltern schon einen besonderen Grund für die Namensgebung gehabt haben…

Polina: Der Name kommt aus Russland, genauso wie die Kandidatin. Polina ist die russische Koseform von Apollinaria oder die Kurzform von Pavlina (Paulina). Sie steht also entweder dem griechischen Sonnengott Apollo nahe oder ist „die Kleine, die Jüngere“. In Russland okay, bei uns eher nicht.

Sabrina: Von den Kelten kommt wohl der Name Sabrina, der auf die Nymphe des englischen Flusses Severn zurückgeht. Im Gegensatz zur langweiligen Sabine durchaus vergebbar.

Sandra: Die italienische Kurzform von Alessandra bedeutet „die Männer Abwehrende“. Na kein Wunder, dass sie keine Rose erhalten hat. Klingt für heutige Verhältnisse recht langweilig, da gibt’s besseres.

Sarah: Die Bedeutung des hebräischen, aus der Bibel bekannten Namens lautet „die Fürstin“. Trotzdem konnte Sarah den Junggesellen nicht zu ihrem Fürsten machen. War vor zehn Jahren das letzte Mal unter den Top 10 der beliebtesten Mädchennamen vertreten, geht aber trotzdem noch. 

Jan Kralitschka: Die international äußerst beliebte Kurzform von Johannes ist kurz und knackig und bedeutet „Gott ist gnädig/gütig“. Gar nicht so gnädig ist der Bachelor mit 19 seiner zukünftigen Frauen, nur eine erhält eine Rose. Passt gut zu den anderen beliebten, kurzen Vornamen wie Paul, Tim oder Ben, auch wenn er schon seit längerem aus den Top 10 verschwunden ist. Bei einem langen Nachnamen top.