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Geschlecht des Babys beeinflussen

Vor der Geburt eines Kindes haben viele Eltern ein Wunschgeschlecht - wenngleich viele es nicht offen zugeben. Manche möchten dagegen gar nicht erst wissen, welches Geschlecht auf dem Ultraschallbild zu sehen.

Und wieder anderen kann es gar nicht schnell genug gehen, das Geschlecht zu erfahren, denn schließlich soll ja auch das Kinderzimmer passend eingerichtet werden. Fest steht, dass es in unserer Kultur keine großen Unterschiede zwischen Männern und Frauen mehr gibt, während es beispielsweise in Asien ganz anders aussieht, wo Söhne in vielen Ländern noch bevorzugt werden.

Wie auch immer: Nicht wenige Eltern fragen sich, ob das Geschlecht des Babys sich beeinflussen lässt. Wissenschaftler sind dabei zu verschiedenen interessanten Ergebnissen gekommen.

Welche Ernährung die Rolle für das Geschlecht des Kindes spielt

Zukunft und SicherheitVerschiedene Studien wurden bereits durchgeführt, doch nach wie vor ist alles noch ein bisschen mehr Spekulation als Wissenschaft. Man sagt beispielsweise, dass eine gesunde Ernährung die Wahrscheinlichkeit, ein Mädchen zu bekommen, deutlich erhöhen soll.

Davon gehen zumindest Wissenschaftler im britischen Exeter aus, die anhand einer Studie festgestellt haben wollen, dass eine fettarme, kalorienbewusste Ernährungsweise eher ein Mädchen zur Folge hat als einen Jungen. Im Umkehrschluss würde dies bedeuten: Isst die Mutter während ihrer Schwangerschaft mehr Fast Food und andere ungesunde Lebensmittel, ist die Wahrscheinlichkeit, einen Sohn zur Welt zu bringen, höher.

Ob und inwiefern dies belegbar ist, darüber lässt sich bis heute mehr oder weniger streiten.

Junge oder Mädchen? Weitere Theorien über die Wahrscheinlichkeit bei der Geburt

Andere Studien besagen wiederum - und dies ist deutlich wahrscheinlicher - dass der Zeitpunkt der Befruchtung maßgeblich Anteil daran trägt, ob ein Mädchen oder ein Junge geboren wird. So soll um die Zeit des Eisprungs bzw. wenige Tage danach die Wahrscheinlichkeit eines Sohnes deutlich höher ein. Vor dem Eisprung dagegen bringen Frauen eher ein Mädchen zur Welt - dies besagt zumindest die Shettles-Methode.

Die Erklärung dafür: Weil männliche Spermien schneller schwimmen können, aber dafür nicht so langlebig sind wie die weiblichen, dafür langsameren Chromosome, überholen die männlichen Spermien die weiblichen. Somit ist die Wahrscheinlichkeit, ein Mädchen zu bekommen, höher, wenn sich mehr Spermien im Samen befinden - und eher ein Junge, wenn der Geschlechtsverkehr häufiger stattfindet, da dies auch die Qualität der Spermien beeinflusst.

Nicht vergessen sollten Eltern, dass selbst das beste Ultraschallbild täuschen kann. Immer wieder kommt es vor, das Eltern fest mit einem Mädchen gerechnet haben und sich bei der Geburt erst herausstellt, dass es sich doch um einen Jungen handelt. Dies kommt sogar relativ häufig vor und zeigt, wie unberechenbar die Natur ist. Abschließend bleibt somit zu sagen, dass alle Versuche, das Geschlecht zu beeinflussen, bisher nicht belegt werden konnten - und somit sollten sich Eltern einfach auf ihr Kind freuen, ganz egal, ob Mädchen oder Junge.