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Späte Mütter: Spät, mit oder ab 40 Mutter werden

Viele Frauen lassen sich Zeit, um Mutter zu werden und eine Familie zu gründen. Sie haben bestimmte Vorstellungen von ihrem Leben und möchten es dementsprechend gestalten. Zuerst einen Schulabschluss machen, dann eine Ausbildung oder ein Studium absolvieren und danach ihren Beruf ausüben und Karriere machen. Sie setzen sich Ziele und möchten eine Bestätigung in ihrer Arbeit und eine finanzielle Unabhängigkeit erreichen. In den Hafen der Ehe zu schippern, um dadurch eine finanzielle Absicherung zu haben ist für Frauen tabu. Frauen erwarten mehr vom Leben und haben auch noch andere Wünsche als Kinder zu kriegen und eine Familie zu gründen. Mädchen, die studieren und einen anspruchsvollen Beruf erlernen oder solche, die in einer entsprechend gehobenen Position arbeiten, entscheiden sich häufig erst später für Kinder.

Spät, mit oder ab 40 Mutter werden - die biologische Uhr tickt!

In einem gewissen Alter wird ihnen dann bewusst, dass die Karriere und der Erfolg im Beruf nicht alles sein kann im Leben, sondern dass sie sich neben dem Beruf eigentlich doch auch eine Familie mit Kindern wünschen.  Wenn sie erst zu dieser Erkenntnis gekommen sind, dann entscheiden sie sich auch meist für ein Kind, bzw. eine Familie mit Kindern, vorausgesetzt sie haben den richtigen Partner an ihrer Seite, um eine Familie zu gründen. Es spricht nichts dagegen, doch sollten sie den Zeitpunkt zum „Kinder kriegen“ nicht zu lange aufschieben, denn trotz allen Wünschen und Vorhaben tickt bei Frauen die biologische Uhr!

Vor und Nachteile einer späten Mutterschaft

Wie alles im Leben hat auch eine späte Mutterschaft Vor- und Nachteile. Frauen, die erst in fortgeschrittenem Alter Mutter werden, sind üblicherweise finanziell unabhängig, haben eine gewisse Reife, sowie Lebenserfahrung. Die Nachteile einer späten Schwangerschaft sind, dass die Wahrscheinlichkeit, ein Baby zu bekommen ab dem 30. Lebensjahr schon wieder sinkt und ab dem 40. Lebensjahr fast jede dritte schwangere Frau eine Fehlgeburt erleidet. Doch diejenigen Frauen, die ihr Baby behalten, haben meistens eine völlig normale Schwangerschaft ohne größere Komplikationen. So hat es also nicht jede Schwangere im Alter ab etwa 35 Jahren mit einer Risikoschwangerschaft zu tun. Natürlich spielen viele verschiedene Faktoren eine Rolle, wie eine späte Schwangerschaft verläuft, beispielsweise der Lebenswandel (Rauchen, Alkohol, Ernährung, Sport), die allgemeine körperliche Verfassung und auch persönliche Schicksale. Bei älteren Frauen kann es unter Umständen relativ lange dauern, bis eine Schwangerschaft eintritt. Sie können sich glücklich schätzen, wenn sie innerhalb von einem Jahr nach dem Kinderwunsch schwanger werden. Hat eine Frau die 40 bereits überschritten, so bleibt nicht mehr viel Zeit, denn die Zyklen werden unregelmäßig und die Menopause setzt nach wie vor mit ca. 50 Jahren ein, auch wenn sich eine fünfzigjährige Frau noch nicht alt fühlt.

Kündigt sich nach längerer Zeit kein Nachwuchs an, so sollten Sie sich ihrem Frauenarzt anvertrauen, denn durch Einnahme von Hormonen kann der Zyklus beeinflusst werden, weiterhin kann der Zeitpunkt des Eisprungs ermittelt werden und damit die Chance, dass es doch zu einer Schwangerschaft kommt. Allerdings erwarten Frauen nach einer Hormonbehandlung nicht selten auch Zwillinge.

Wenn Mutter und Kind gesund sind können die Schwangerschaft und auch die Geburt bei Spätgebärenden durchaus ohne Probleme verlaufen. Etwas anders sieht es oft aus, wenn das Baby dann auf der Welt ist. Tag und Nacht für das Kind da zu sein ist oft anstrengend. Es braucht viel Arbeit, Energie und Nerven, was junge Mütter häufig besser weg stecken, als eine über 40-jährige Mama. Durch diese verschiedenen Punkte stellt sich auch die Frage, ob es ein Einzelkind bleibt oder ob noch Geschwister in die Familie kommen?

Die Problematik einer späten Schwangerschaft

Manche machen sich Gedanken darüber, ob schwanger werden mit über 40 noch sinnvoll ist? Trotz einer guten Existenzgrundlage kann der große Altersunterschied zwischen Eltern und Kindern durchaus manchmal belastend sein, für die Eltern selbst und auch für den Nachwuchs. Beispielsweise ist es für ein Kind problematisch, wenn andere Kinder meinen seine Mama wäre die Oma! Oder wenn das Kind in die Pubertät kommt und ein paar Jahre später volljährig wird, dann sind die Eltern im Rentenalter. Haben ältere Mütter und Väter genug Verständnis für das Verhalten und die Wünsche ihrer Kinder? Wird ein Einzelkind sehr verwöhnt?  Alles hat Vor- und auch Nachteile und jede Frau muss die Entscheidung über Beruf, Kinder und Familie selbst treffen. Solange es dem Kind bzw. der ganzen Familie gut geht sind die anderen Argumente nebensächlich!