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Möchten Sie wissen was Ihr Name bedeutet? Bei uns finden Sie schnell viele Details über die Herkunft, prominente Namensvetter, Namenstage, Spitznamen und Kommentare von Gleichgesinnten.
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Warum haben wir Namen
Warum haben wir Namen?
In den Familien des Westens dient heute der Vorname zur Unterscheidung der einzelnen Familienmitglieder. Der Familienname, der so genannte Nachname, wird von jedem Familienmitglied getragen. Die Vornamen werden nach dem jeweils vorherrschenden Weltbild ausgewählt. In den Zeiten der Germanen wurden die Vornamen aus den Vorbildern der Natur, der Tierwelt und der Lebensform der Germanen abgeleitet. Die Lebensform der Germanen ist gekennzeichnet durch Krieg, Kampf, Schutz, Schirm, Sieg, Existenz und ähnlichem. In der Regel sind die germanischen Vornamen, genauso wie die griechischen und slawischen Vornamen, zweigliedrig aufgebaut. Beispiele sind: Alexander, Bernhard, Claudia. Mit der Christianisierung Europas ab dem elften Jahrhundert nach Christus wurden die deutschen Namen zurückgedrängt und durch christliche, biblische, römische und griechische Namen ersetzt. Die Namensgebung erfolgt in den einzelnen Regionen auf unterschiedliche Art. Teilweise erhalten mehrere Kinder einer Familie den gleichen Vornamen mit einem Zusatz. Auf diese Art und Weise wurden zwei oder mehrere Vornamen vergeben. In anderen Gegenden, wie zum Beispiel in Ostfriesland, erhielt der erstgeborene Sohn den Vornamen des Großvaters und die erstgeborene Tochter den Vornamen der Großmutter. Der Großvater erhielt den Zusatz „Ohm“ und die Großmutter den Zusatz „Möh“. Der Nationalsozialismus nutzte in der Vornamengebung die übliche Praxis der Wikinger. Bei den Wikingern stand der Glaube an höhere Wesen bei der Namensgebung Pate. Das Heldentum der germanischen Vorfahren wurde neu belebt. Nach Kriegsende trennte sich die Bevölkerung von der Namensgebung während des Nationalsozialismus und griff zurück auf christliche Namen. Nach den Jahren des Wiederaufbaus kam es verstärkt zum Urlaub in Ländern des Nordens und des Mittelmeerraums. Von hier brachten die Deutschen neue Vornamen mit, die in die Namensgebung integriert wurden. Mit dem Beginn des Fernsehens in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden neue Namen importiert und abgeändert. Es entwickelte sich eine Namensvielfalt, die bis heute andauert. In Deutschland gelten für die Namensgebung bestimmte Richtlinien. So muss ein ausgewählter Vorname unter anderem anerkannt sein, darf dem Wohl des Kindes nicht schaden und muss das Geschlecht angeben. Im Namensrecht gibt es allerdings für Grundsätze auch Ausnahmen, die das Gewohnheitsrecht, das Recht zur Namensänderung und das Einbürgerungsrecht betreffen. FAZIT: Das Auswählen von Vornamen ist in jeder geschichtlichen Epoche gekennzeichnet vom vorherrschenden Weltbild, Regionaler Praxis, technischen Fortschrittes und der Zugehörigkeit zu einer Bevölkerungsgruppe bzw. -schicht. |
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