Vornamen Hitlisten Übersicht

Vornamen Hitlisten können eine Hilfe bei der Wahl des Vornamen sein.

Man soll dem „Kind einen Namen geben“: Diese Redensart ist übrigens bereits seit dem 17. Jahrhundert gebräuchlich – bekannt wurde sie auch als Zitat aus dem Faust von Goethe, wo es heißt: "Ja, was man so erkennen heißt. / Wer darf das Kind beim rechten Namen nennen?" Als Ursprung gilt der alte Spottvers: "Hätte jedes Kind seinen rechten Namen, so hießest du nicht Peter Götz." (Grimms Deutsches Wörterbuch).

Dieser Vers bezieht sich auf unklare Vaterschaftsverhältnisse und auf die uneheliche Geburt - heute ist er nicht mehr gebräuchlich.

Nichtsdestotrotz tun sich viele Eltern schwer, den richtigen Namen für ihr Baby zu finden. Diffuse Vorstellungen werden bei der Namenssuche ständig verworfen – es gibt immer wieder ein Für und Wider und so bereitet die scheinbar endlose Suche nach dem passenden Vornamen viel Kopfzerbrechen.

Dabei können Vornamen Hitlisten eine gute Hilfe bei der Wahl des richtigen Vornamen sein.

Vornamen Hitlisten auf Vorname.com

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Vornamen Hitlisten gibt es viele: Demnach sind Sophie/Sofie und Luca/Luka die aktuellen Favoriten; sie verdrängten sowohl Mia und Maria als auch Alexander und Maximilian von ihren Spitzenpositionen.
Die Listen basieren oft auf den Angaben deutscher Standesämter und führen zuweilen Vornamen wie Semea, Ruster, Kirono oder Fallion als Neuzugänge auf. Eine hilfreiche Übersicht liefert sie allemal.

Der langsame Wechsel

Eines ist allen Vornamens-Hitlisten gemein: Die Moden wechseln relativ langsam. So beherrschen antik und/oder biblisch klingende Vornamen eindeutig das Terrain. 

Bei den kleinen Jungs sind Emil, Anton und Karl als Vornamen aus der Großväter- oder Urgroßvätergeneration im Kommen. Sebastian und Christian fallen immer weiter zurück und Uwe, Jürgen oder Horst sind Beispiele aus der Nachkriegsgeneration, die derzeit nicht gefragt sind. 
Wer die verschiedenen Hitlisten betrachtet, stellt fest, dass sie bei den Mädchen stabiler sind. Hier sind romantische und klangvolle Vornamen in, deren Endung –a lautet.

Die Konsequenzen

Nemo, Destiny, Mio oder Lila: Es gibt Eltern, die Vornamen nach dem Motto „Hauptsache ungewöhnlich“ aussuchen. Dabei bedenken sie die späteren Konsequenzen für ihren Nachwuchs scheinbar zu wenig. Vielmehr sind Mütter und Väter viel zu sehr auf Unverwechselbarkeit bedacht.

Der Wunsch der Kinder läuft oft in die entgegengesetzte Richtung – anstatt sich abzuheben, wollen sie gern wie alle anderen Kinder sein.

Außergewöhnliche und unaussprechliche Namensschöpfungen oder Vornamen, die das Geschlecht nicht eindeutig erkennbar machen – wie Destiny beispielsweise – kann den Kindern spätestens in der Schulzeit Hänseleien, Spott und irritierte Fragen einbringen.

Gut und weniger gut

Strengen Regeln gibt es bei der Vergabe der Vornamen nicht. Wer hilfreiche Hitlisten zurate zieht, wird aber eindeutig feststellen, dass ein schöner Vorname auch als solcher erkennbar ist - eine Sache benennt er schon gar nicht. „Birne“ als Jungenname fällt damit gottseidank aus.
Ratsam ist es auch, dass sich Eltern über die zukünftige Kombination aus Vor- und Zunamen Gedanken machen: Beide sollen miteinander harmonieren, was beispielsweise bei „Chantal Meier“ wohl weniger der Fall ist.

Denn Vor- und Zunamen lassen oft bei Mitmenschen bestimmte Assoziationen aufkommen. Wer seinen Jungen „Löwe“ nennt, begründet Erwartungen an einen superstarken Draufgänger – aber kennen man die spätere Entwicklung des Kindes? Vielleicht wird der Junge später einmal ein romantischer Träumer.

Sind Vornamen wie Chantal oder auch Cindy und Kevin weniger ratsam? Nachgewiesen ist jedenfalls, dass sie mit schwachen sozialen Verhältnissen in Verbindung gebracht werden. Daraus könnten in der Schule oder bei späteren Bewerbungen Nachteile entstehen.

Allerdings: Lieben Mama und Papa diese Vornamen, sollten sie ihre Favoriten auch auswählen und spätere negative Assoziationen tolerieren.