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Vornamen-Check der Kandidaten von Let's Dance

Die RTL-Show „Let's Dance" ist jedes Mal wieder eine Fundgrube für Vornamen-Fans. Keine Show ist so international besetzt und bringt so unterschiedliche Typen und Namen auf die Tanzfläche. Speziell die aktuelle Ausgabe 2013 scheint eine Ansammlung von „Ex"en zu sein: zwei Ex-Spielerfrauen, eine Ex-Stabhochspringerin, ein Ex-Big Brother, ein Ex-Bachelor... Taugen die Teilnehmer und ihre Namen als Vorlage für Babynamenlisten? Wir haben den ultimativen Namenscheck der Promis, Tanzprofis, Moderatoren und Juroren gemacht.

 

Die Promi-Frauen:


Gülcan Kamps: Kaum war sie da, war sie auch schon wieder weg. Gülcan Kamps geborene Karahanci war die erste, die aus der Show flog. Ihre Eltern sind Türken, ihr Vorname stammt aus dem Persischen und Türkischen und bedeutet „die Rose mit der Seele, die beseelte Rose".

Der Name ist bei Türken beliebt und kann - abgesehen von der ziemlich nervigen Namenspatin - durchaus an den eigenen Nachwuchs vergeben werden.

Simone Ballack: Nach der Ex von Matthäus nun die Ex von Ballack! Ob Simone wohl genauso lange durchhält wie Liliana? Das darf bezweifelt werden. Ihr Name kommt aus dem Hebräischen und leitet sich wahrscheinlich ab von „shama = hören". Die Bedeutung ist deshalb „Gött hört zu". Wollen wir hoffen, dass er das nur mit einem Ohr tut, denn die Taktsicherheit lässt bei der Pfälzerin doch arg zu wünschen übrig. Dass sie schon so lange dabei sein darf verdankt sie eher ihrem - bei den weiblichen Anrufern äußerst beliebten - Partner Erich Klann.

Simone ist langweilig. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Manuela Wisbeck: Die füllige Schauspielerin gibt nicht nur in ihren Rollen meist den Clown, auch auf dem Tanzparkett ist sie die Ulknudel. Ihr Vorname kommt aus dem Hebräischen („ im = mit; el = der Mächtige, Gott") und bedeutet „Gott sei mit uns". Manuela ist ein typischer 70er und 80erJahre Name.

Der Vorname Manuela tut ähnlich wie Simone keinem weh, es geht aber sicher besser.

Marijke Amado: Ihr Vorname bereitet den Namensforschern einige Schwierigkeiten. Zwar ist klar, dass Marijke die niederländische Koseform von Maria ist, aber beim Übersetzen des Namens der Mutter Jesu gibt es verschiedene Deutungsmöglichkeiten: 1. aramäisch: miryam = Verbitterung; 2. ägyptisch: myr = die Geliebte; 3. hebräisch: rym = schenken oder mry = fruchtbar. Geschenkt wurde ihr nichts, verbittert ist sie nach ihrem Ausscheiden in Runde 3 aber auch nicht.

In den Niederlanden ist der Name in dieser Schreibweise ebenso veraltet wie die deutsche Form Mareike. Marie zählt dagegen seit Jahren zu den beliebtesten Babynamen in Deutschland und hört sich deshalb als Erst- oder Zweitname gut an.

Sila Sahin: Der zweite türkische Name im Teilnehmerfeld. Sila bedeutet im türkischen und arabischen Sprachraum „zusammenbringen, vereinigen". Bleibt abzuwarten, ob die aktuelle „Let's Dance"-Staffel mit der Soap-Darstellerin Sila Sahin und Profitänzer Christian Polanc erneut ein Paar näher zusammenbringt als „nur" zum Tanzen.

Sila ist von Eltern mit türkischer Herkunft gut vergebbar. Klang, Aussprache und Bedeutung sind schön. Daumen hoch!

 

Die Profi-Tänzerinnen:


Ekaterina Leonova: Russen sind seit einigen Jahren im deutschen Tanzsport im Kommen. Der Name Ekaterina ist die russische Form von Katharina und kann mit „die Reine" übersetzt werden.

Da die Russen insgesamt weniger zu ausgefallenen Namen tendieren als z. B. die Deutschen, ist der Name Ekaterina sowohl traditionell als auch aktuell. Deshalb ist er problemlos als Name für den eigenen Nachwuchs vergebbar, insofern ein russischer Hintergrund bei den Eltern vorhanden ist.

Isabel Edvardsson: Die gebürtige Schwedin ist seit Beginn von „Let's Dance" ein fester Bestandteil der Sendung - sei es als Tänzerin oder Jurorin. Bei der aktuellen Staffel flog sie aber bereits in der zweiten Runde mit Partner Tetje Mierendorf raus. Isabel ist die ursprünglich spanische Form von Elisabeth, jedoch ist der Name inzwischen in ganz Europa beliebt. Die hebräische Übersetzung kann unterschiedlich sein: „Mein Gott ist Fülle" oder „Mein Gott hat geschworen".

Isabel ist als Vorname zu Beginn des 21. Jahrhunderts zwar fast in Vergessenheit geraten, er klingt aber zeitlos schön und kann deshalb problemlos als Babyname gegeben werden.

Melissa Ortiz-Gomez: Wenn das mal kein klangvoller Name ist! Da passt alles, Vorname und die beiden Nachnamen sind spitze, ähnlich wie die mehrfache deutsche Meisterin. Die gebürtige Hamburgerin hat spanische Eltern und wie in Spanien üblich tragen die Kinder die Nachnamen von Vater und Mutter. Ihr Vorname kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet „ die Biene". Absolut passend für eine flotte Biene wie Melissa Ortiz-Gomez!

Melissa ist auch in Deutschland gebräuchlich, kommt aber nur noch selten vor. Das muss sich ändern!

Oana Nechiti: Die Tänzerin kommt aus Rumänien und ihr Vorname ist die rumänische Form von Hannah, was „die Gnade, die Begnadete" oder auch „Gott ist gnädig" bedeutet. Ob ihr das als begnadete Tänzerin mit ihrem wenig begabten Partner Jürgen Milski hilft, einen der vorderen Plätze zu belegen? Eher nicht.

Oana klingt im Deutschen nicht schön, da würden wohl viele eher denken, man hätte ein „Jot" verschluckt und es müsste Joana oder Johanna heißen.

Sarah Latton: Ihr Nachname klingt französisch, die Tänzerin ist jedoch in Gelsenkirchen geboren und ob der Vater ein Franzose ist, war nicht herauszufinden. Sarah ist hebräisch und bedeutet „die Fürstin". Ob sie zum Schluss von „Let's Dance" ganz oben auf dem Thron sitzen wird? Das hängt vor allem an ihrem Partner Balian Buschbaum.

Sarah ist sowohl traditionell als auch modern, klingt schön, ist einfach zu schreiben und passt zu vielen unterschiedlichen Nachnamen. Wer sein Neugeborenes so nennen möchte, macht nichts falsch.

 

Die Promi-Männer:


Balian Buschbaum: Wer kann schon von sich sagen, er hätte sich seinen Vornamen selbst ausgesucht. Üblicherweise machen das ja die Eltern. Nicht so bei der ehemaligen Stabhochspringerin Yvonne Buschbaum. Im falschen Körper geboren entschied sie sich mit Ende 20 zu einer Geschlechtsumwandlung und wählte den neuen Vornamen „Balian". Inspiriert wurde die Namenswahl durch die Figur des Balian von Ibelin aus dem Film „Königreich der Himmel" mit Orlando Bloom. Eine Bedeutung ist schwer zu finden, jedoch hießen im 12./13. Jahrhundert einige Edelleute im arabischen Raum so. Trotz aller Bemühungen war in der vierten Runde Schluss.

Der Vorname ist äußerst selten und deshalb würden Kinder wohl häufig auf die beiden bekanntesten prominenten Namensträger angesprochen werden.

Jürgen Milski: Seinem Namen nach müsste der Ex-„Big Brother"-Teilnehmer eigentlich an einer anderen RTL-Show teilnehmen, denn Jürgen ist die niederdeutsche Form von Georg, und das kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet „der Bauer". Ähnlich plump bewegt er sich auch... Was zu seinem Ausscheiden in Runde 5 führte.

Jürgen ist ein typischer 60er- und 70er-Jahre-Vorname. Und wenn jemand zu seinem Vornamen passt wie die Faust aufs Auge dann Jürgen Milski. Im Jahr 2013 ist der Name allerdings nicht mehr vergebbar.

Manuel Cortez: Der aus der Telenovela „Verliebt in Berlin" bekannte Schauspieler wurde in Lissabon geboren und trägt den auch in Portugal beliebten Namen Manuel (hebräisch: „Gott sei mit uns"). Zusammen mit Melissa Ortiz-Gomez bildet er das schönste Tanzpaar der 2013er-Staffel - zumindest was den Klang der Namen betrifft.

Manuel ist zeitlos schön und kann auch heute noch gut als Babyname vergeben werden.

Paul Janke: Er ist „der Bachelor" und diesen Titel wird er wohl so schnell nicht mehr loswerden. Sein Vorname kommt aus dem Lateinischen, dort bedeutet „paulus = klein". Und Paul ist tatsächlich „der Kleine", denn er hat noch eine ältere Schwester.

Paul zählt seit vielen Jahren zu den beliebtesten Namen der Deutschen und belegt in den Vornamen-Hitlisten vordere Plätze. Er ist einer der Babynamen, die schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts beliebt waren und es nun wieder sind.

Tetje Mierendorf: Der Schauspieler trägt einen dieser typisch regionalen Vornamen, bei denen man leicht auf die Herkunft des Namensträgers schließen kann. Und tatsächlich wurde Tetje in Hamburg geboren, sein Vorname ist die friesische Kurzform von Namen, die mit „Diet-" beginnen (althochdeutsch für „das Volk"). In den Niederlanden ist der Name ein reiner Mädchenname, in Deutschland kann er sowohl für Mädchen- als auch für Jungen vergeben werden.

In nördlichen Regionen können Kinder gut auf diesen Namen getauft werden, in Rest-Deutschland sollte man darauf verzichten.

 

Die Profi-Tänzer:


Christian Polanc: Der Tänzer aus Ingolstadt kann sich schon über mehrere „Dancing Stars"-Siege und vordere Plätze freuen. Auch 2013 hat er mit Sila Sahin wieder gute Chancen. Sein Name bedeutet ganz einfach „der Christ". Ob Mama Sahin ihn deshalb nur ungern zum Schwiegersohn hätte?!

Der Vorname ist ein Klassiker, kommt heute zwar nur noch selten vor bei den Neugeborenen, ist aber durchaus vergebbar. Schreibweise, Aussprache und Spitznamen sind einfach - also nur zu!

Erich Klann: Trägt ein junger Mann zwischen 20 und 30 bei uns den Vornamen Erich, Erwin oder Eugen, dann liegt die Vermutung nahe, dass er aus Kasachstan oder einer anderen Ex-Sowjet-Teilrepublik kommt. So wie Erich Klann, der im vergangenen Jahr mit Magdalena Brzeska erstmals „Let's Dance" gewonnen hatte. Erich bzw. Erik ist „der allein Herrschende" (altnordisch: aen = allein; rikr = der Herrscher). Doch ohne seine Tanzpartnerin wäre er auf dem Parkett nichts.

Erich ist ein Opa-Name, aber die sind ja bekanntlich im Kommen: Paul, Artur oder Richard sind schon seit längerer Zeit wieder in den Hitlisten vertreten, vielleicht schafft es ja auch Erich.

Massimo Sinnato: Der gebürtige Mannheimer mit italienischen Eltern ist „der Größte". Sein Name kommt vom ursprünglichen römischen Beinamen „Maximus" (lateinisch: maximus = sehr groß, am größten). Letztes Jahr wäre er das fast gewesen, doch mit Neu-Freundin Rebecca Mir reichte es „nur" zu Platz 2.

Maximilian ist in Deutschland seit Jahren auf Platz 1 oder 2 bei den beliebtesten Jungennamen. Warum sollte also die italienische Variante nicht auch gut ankommen? Wenn der passende kulturelle, elterliche Hintergrund da ist, kann der Nachwuchs ruhig Massimo genannt werden.


Nikita Bazev: Der Name und der Tänzer kommen aus Russland. Fälschlicherweise wurde Nikita durch das Lied von Elton John in Westeuropa als Frauenname wahrgenommen. Das ist er in Russland aber nicht. Die Bedeutung von Nikita geht auf den altgriechischen Wortstamm „nike = der Sieg" zurück. Als „der Sieger" oder „der Unüberwindliche" kann er sich jedoch nicht fühlen, denn er flog mit Gülcan Kamps bereits in der ersten Runde raus.

Wegen der Verwechslung männlich/weiblich in Deutschland nicht angebracht als Name für den Nachwuchs.

Stefano Terrazzino: Bei ihm geht es international zu: Stefano ist ein in Deutschland geborener Italiener der in Polen lebt. Seinem Vornamen nach ist er „der Gekrönte" (altgriechisch: stephanos = der Kranz, die Krone). In Polen konnte er schon zweimal die Krone als „Dancing Star" tragen, in Deutschland muss er wohl noch eine Weile auf vordere Platzierungen warten, denn mit Marijke Amado war in der dritten Runde Schluss.

Stefan ist als Jungenname in Deutschland schon seit Jahren abgemeldet, mit Stefano sieht es in Italien ähnlich aus.

 

Jury und Moderatoren:


Jorge Gonzalez: Hier haben wir nach Jürgen unseren zweiten „Bauer". Denn Jorge ist die spanische Form von Georg. Der gebürtige Kubaner machte als Juror bereits bei „Germany's next Topmodel" mit und gehört nun zur Tanzjury.

Der spanische bzw. lateinamerikanische Vorname ist nicht erst seit Papst Franziskus, der ebenfalls mit Geburtsnamen Jorge heißt, beliebt. In den passenden Ländern kann er also durchaus als Name für den eigenen Nachwuchs vergeben werden, bei uns lässt nicht nur die problematische Aussprache zu wünschen übrig.

Motsi Mabuse: Die gebürtige Südafrikanerin, deren ganzer Vorname Motshegetsi lautet, ist „jemand auf den man zählen kann". Und das zeigt die Tänzerin auch bei „Let's Dance" - egal ob sie mit so schrägen Typen wie Gildo Horn auf dem Parkett steht oder neben Joachim Llambi am Richterpult sitzt - auf Motsi und ihre nie unfairen Kritiken ist Verlass.

In Afrika ist der Name kein Problem, bei uns gehen weder die Voll-Version noch die Abkürzung (Motsi = die Motzende?!).

Joachim Llambi: Der Tänzer und Wertungsrichter ist eine deutsch-spanische Co-Produktion, wie man an seinem Namen leicht erkennen kann. Sein Name bedeutet „Gott richtet auf" (hebräisch: jahwe = Name Gottes; Quwm = aufrichten, errichten). Das trifft in der RTL-Show aber nur selten zu, denn Herr Llambi ist bekannt für seine äußerst kritischen aber gerechten Urteile.

Joachim ist ein Name, der aus den 60ern und 70ern kommt und heute komplett aus den Hitlisten verschwunden ist. Und das ist auch gut so.

Sylvie van der Vaart: Sie ist „die Frau aus dem Wald" (lateinisch: silva = der Wald) - oder vielleicht doch eher die Frau von der Küste? Die Holländerin wurde als Spielerfrau bekannt, tanzte dann bei „Let's Dance" 2010 und wurde Zweite, seit 2012 moderiert sie mit Daniel Hartwich und beglückt die deutschen Zuschauer mit unnachahmlicher Grammatikschwäche.

Egal ob Sylvie oder Silvia - der Name ist out.

Daniel Hartwich: Der Name des Moderators kommt aus dem Hebräischen und ist aus der Bibel bekannt (dan = der Richter; el = der Mächtige, Gott), also „Gott sei mein Richter". Mit dem Tanzrichter Joachim Llambi hat er sich gerne in der Wolle, sein Tanztalent stellt er aber nur ungern zur Schau.

Jaaa, okay, Daniel geht als Vorname immer, ist aber wenig originell.