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Höhe des Taschengelds, eine Empfehlung

Mit dem Taschengeld haushalten und wirtschaften lernen - Taschengeld ist eine regelmäßige Zahlung der Eltern an die von ihnen finanziell abhängigen Kinder. Die haben noch kein eigenes, laufendes Einkommen.

Sporadisch erhalten sie Geldgeschenke anlässlich von Geburtstag und Namenstag, bei der Versetzung in die nächsthöhere Schulklasse oder bei besonders guten Benotungen während des Schuljahres. Dennoch haben die Schüler und späteren Jugendlichen Wünsche und Bedürfnisse im Alltag, die Geld kosten.



Die Kinder möchten nicht jedes Mal ihre Erzieher um ein OK fragen. Denn die würden erfahrungsgemäß eher Nein dazu sagen, wenn wieder mal „etwas Unsinniges“ gekauft wird. Andererseits ist Taschengeld ein geradezu notwendiges Mittel, um das Kind schrittweise, sozusagen von klein auf an den Umgang mit Geld heranzuführen.

Erste Taschengeldzahlung ab dem Kindergartenbesuch

Mit dem täglichen Kindergartenbesuch beginnt auch die erste Selbstständigkeit des Kindes. Der Kindergarten ist die Vorstufe zur Grundschule. Spätestens dort muss sich das Kind frei und unabhängig von den Eltern bewegen können.

Auf dem Weg zum Kindergarten lockt der Kiosk mit seinen Süßigkeiten oder mit einem Eis an heißen Tagen. In diesem kleinen Alter sollte durchaus mit einem wöchentlichen Taschengeld von einem Euro begonnen werden. Mit Beginn der Schulpflicht erhöht sich der Betrag auf zwei Euro je Woche, er verdoppelt sich.

Bis zum neunten, also dem letzten einstelligen Lebensjahr kann der Wochenbetrag um jeweils einen Euro gesteigert werden. Mit dem zehnten Lebensjahr ändert sich manches. Die Taschengeldzahlung wird von wöchentlich auf monatlich umgestellt, und sie steigert sich weiterhin pro Lebensjahr um einen oder später auch zwei Euro.

Taschengeldverwaltung bar und bargeldlos

Zum vierzehnten Geburtstag oder zur Konfirmation kommt der nächste Schritt, indem für den noch nicht geschäftsfähigen Jugendlichen ein eigenes Girokonto eingerichtet wird.

Er kann das Guthabenkonto eigenständig mit Onlinebanking und anderen Bankdienstleistungen bewirtschaften. Sein monatliches Taschengeld bekommt er zu einem festen Termin auf sein Konto überwiesen. Der Taschengeldbetrag steigert sich im Jahresrhythmus weiterhin um ein oder zwei Euro pro Woche.

Mit achtzehn Jahren, also mit der Geschäftsfähigkeit sollte das Taschengeld durchaus achtzig bis neunzig Euro betragen können, das heißt bis zu drei Euro je Kalendertag.

Kostenarten festlegen und ausklammern

Damit das Taschengeld auch „wirkliches Taschengeld“ bleibt, muss zwischen Eltern und Kind klar sein, welche Ausgaben davon bezahlt werden müssen beziehungsweise keinesfalls finanziert zu werden brauchen.

Die generelle Höhe des Taschengeldes richtet sich naturgemäß auch nach den finanziellen Möglichkeiten, sprich nach dem Einkommen der Eltern. Ungeachtet dessen gilt der Grundsatz, dass in den Jahren des Taschengeldbezuges die Grundlage dafür gelegt wird, dass die Kinder beziehungsweise Jugendlichen lernen, mit Geld umzugehen. Geld leihen oder Geldvorgriffe sind ein absolutes Tabu; beides gilt als abschreckendes Beispiel für eine spätere Schuldenfalle.