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Schulabbruch - Die Schule vorzeitig verlassen

Ein Schulabbruch kommt vor, endet aber meist nicht gut für den jungen Schulabgänger, der ohne oder mit einem schlechteren Abschluss die Schule verlässt, als er hätte erreichen können. Kaum ein Schüler schmeißt die Schule hin, da er sie nicht schaffen könnte, meist hat der Schulabbruch ganz andere Gründe.

Frühe Förderung, weniger Schulabbrüche

Schüler mit Lernschwierigkeiten, Lernschwächen oder Problemen, sich in die Klasse zu integrieren, brechen besonders häufig die Schule ab. Auch Hochbegabte, deren besondere Fähigkeiten in der Schule nicht richtig gefördert werden, denken nicht selten über einen Abbruch nach.

Das Schulsystem passt nicht zu jedem Kind, aber je früher das erkannt wird, desto eher kann mit begleitenden Fördermaßnahmen entgegengewirkt werden. Sozial schwache Schüler können gerade in der Grundschule gezielt integriert werden. Für Lernschwächen ist jetzt das beste Therapiealter.



Hochbegabtenförderung kommt spätestens ab der weiterführenden Schule in Frage. Auf diese Weise können besondere Schüler schneller und effektiver dort abgeholt werden, wo sie stehen geblieben sind.

Was kommt nach dem Schulabbruch?

Leider lassen sich Schulabbrüche nicht immer verhindern. In diesen Fällen ist es wichtig, wenigstens den nächstbesten Schulabschluss noch abzusichern. Gymnasialschüler, die ab der 10. Klasse abgehen, haben beispielsweise den Realschulabschluss und sollten sich diesen bescheinigen lassen.

Dadurch sind sie gut abgesichert, wenn sie später das Abitur doch noch nachholen wollen. Auf gar keinen Fall dürfen Eltern es durchgehen lassen, dass der Schulabbrecher danach planlos zu Hause sitzt und gar nichts mehr unternimmt - es muss mindestens ein weiterer Plan vorhanden sein. Schulabbrecher, die in eine Ausbildung wechseln, brauchen vielleicht diese drei Jahre Praxis-Tätigkeit, um sich selbst zu beweisen, dass sie durchaus etwas können.

Danach sind viele ehemalige Abgänger reifer und bereit, den Schulabschluss doch noch nachzuholen. Ein sinnvoller Schritt wäre die Beratung bei einer unabhängigen Stelle wie der Bundesagentur für Arbeit, die über weitere Möglichkeiten aufklären kann.

Entscheidend ist, dass der Schulabbruch nicht in einen toten Punkt ohne weitere Perspektive mündet, denn aus dieser kommt man nur schwer wieder heraus, je länger die Lücke im Lebenslauf andauert.