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Wie alltagstauglich ist ein Vorname? Mit diesen Tests findest du es heraus

Bei der Wahl eines Babynamens hören wir meist in erster Linie auf unser Gefühl und das ist völlig okay. Doch wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann seinen Favoriten noch ein paar Tests unterziehen, um ihn auf seine Alltagstauglichkeit zu prüfen. Hier kommen sieben Inspirationen.

Den passenden Vornamen für ein Baby auszusuchen, ist keine leichte Aufgabe. Einzigartig sollte er sein, aber nicht zu abgedreht. Schön, aber dabei nicht bedeutungslos. International und modern, aber auch identitätsstiftend und zeitlos. Und das Schwierigste: Dieser Name soll zu einem Menschen passen, den man noch nicht kennt, und der sich im Laufe seines Lebens von einem Baby zu einem Kind, einem Jugendlichen, jungen Erwachsenen, Erwachsenen und einem Alternden entwickelt. Aber wir wollen hier niemanden verunsichern ...

Falls doch geschehen, machen wir es umgehend wieder gut: Im "Müttermagazin" hat Svenja aus Essen ihre ultimative, knallharte 16-teilige Testreihe geteilt, mit der Mütter den von ihnen in Betracht gezogenen Namen auf die Alltagsprobe stellen können. Die Tests können dir Sicherheit geben, ob der von dir gewählte Name wirklich alltagstauglich ist und den Mindestanforderungen an einen guten Namen standhält. Folgende sieben Parts von Svenjas Reihe werden wir ab sofort jedenfalls vor jeder Geburt abspielen.

1. Der Barista-Test

Wie ist es, in einem Café mit entsprechender Praxis eine Latte unter dem von dir ins Auge gefassten Namen zu bestellen? Meldet sich, als du aufgerufen wirst, gleich die gesamte Kundschaft? Muss der Barista dreimal nachfragen? Schreibt er dir gleich noch seine Telefonnummer auf die Rechnung? Ein toller Test, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie es ist, mit dem Namen zu leben.

2. Der Lost-in-Translation-Test

Unsere Welt wird immer offener und globaler. Den Namen deiner Wahl einmal in den Google-Translator einzugeben, um auszuschließen, dass er in irgendeiner Sprache vielleicht "Hasenfurz" heißt, hält deinem Kind alle Möglichkeiten offen, sich auf unserer Erde frei zu bewegen.

3. Der Poeten-Test

Stell dir vor, du wärst fies: Welche beleidigenden Reime fallen dir auf deinen Namensfavoriten ein? Hans, die alte Gans? Kranke Anke? Und dann stell dir die Frage: Kannst und möchtest du das deinem Kind zumuten?

4. Der Supermarkt-Test

Dieser Test erfordert etwas Mut: Stell dich in den Supermarkt (oder auf den Spielplatz, in den Park ...) und rufe deinen Lieblingsnamen einmal gaaaaanz laut. Wie geht es dir dabei? Kannst du dir vorstellen, das in Zukunft zu weiderholen, wenn nötig ...? Und: Was für Blicke werden dir zugeworfen? Verängstigte? Ratlose? Oder sind es verständnisvolle Blicke, die in erster Linie Wohlwollen und in zweiter Genervt-Sein ausdrücken? Du hast die Wahl, wie deine nächsten Jahre ablaufen sollen ... und die ersten deines Kindes.

5. Der Google-Test

Apropos Gangsta-Rapper: Wenn du den Namen googelst und dir auf der ersten Seite als Ergebnisse Profile von ebensolchen, Porno-Darstellern oder verstorbenen Diktatoren angezeigt werden, magst du vielleicht lieber noch mal neu nachdenken.

6. Der Schreib-Test

Bitte andere Leute, den von dir gewählten Namen aufzuschreiben. Bekommen sie es halbwegs gut hin? Oder musst du vier von sechs Buchstaben korrigieren, dreimal in Slowmotion wiederholen und zehn Vorträge über den Ursprung des Namens halten? Falls ja, ist die Frage, ob dein Kind sein Leben lang da so viel Bock drauf hat.

7. Der Koseform-Test

Bei den meisten Menschen werden Spitznamen aus den Vornamen abgeleitet – zu welcher Koseform verführt dein Namensfavorit? Gefällt sie dir? Oder wäre dir unwohl bei dem Gedanken, wenn deine kleine Ursula von allen nur "die Uschi" genannt würde ...?