Das werden die Namen-Trends 2022

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Wer die Wahl hat, hat die Qual: Den richtigen Namen für den Nachwuchs zu finden ist bei der Vielzahl gar nicht immer so einfach. Als kleine Unterstützung haben wir bereits die Namentrends für das nächste Jahr gesammelt. So viel steht vorab schon fest: Klassische Namen sind auch 2022 voll Im Trend. Doch Trends entstehen im hier und jetzt. Was war dieses Jahr wichtig? Was hat uns geprägt? Und vor allem: Wie beeinflusst das die Namentrends 2022?

Tiefsinnige Namen
Die Pandemie hat uns gezeigt, dass wir Stabilität brauchen, aber auch das Abenteuer suchen. Viele Wünschen und Träume mussten in dieser Zeit auf der Strecke bleiben, doch haben wir unsere geliebte Normalität und den Alltag fast zurück.

Die Kinder, die im nächsten Jahr geboren werden, werden in Zeiten des Wandels geboren und aufwachsen. Deshalb der Trend: Vornamen mit Tiefgang. Ob kraftvoll, religiös oder mystisch, mit einem modernen Touch werden diese Namen im nächsten Jahr beliebter denn je: Salome: Der Name biblischen Ursprungs bedeutet "das Glück". Wenn das mal keine schöne Bedeutung ist. Und auch die Namen Freya, Alma und Jaro haben einen spirituellen Ursprung und eine tiefsinnige Bedeutung.

Bridgerton-Serienstars als Namensgeber
Ein weiterer Trend: Namen aus der Bridgerton-Welt. Die Netflix-Erfolgsserie hat uns nicht nur erfolgreich durch die Corona-Zeit gebracht, sondern uns zudem eine Menge an inspirierendem Vornamen aus dem 19. Jahrhunderts geliefert. 
Elouise, Marina, Genevieve, Rupert, Theo und Benedict werden wir im nächsten Jahr unter den Babynamen also definitiv öfter finden.

Retro Revival mit Charme
Vintage und Retro wohin das Auge reicht: Schon seit einiger Zeit sind nicht nur in Sachen Mode die 80er Jahre zurück. Neben Mom-Jeans und Oversized Hoodies, liegen auch im nächsten Jahr klassische Vorname wieder voll im Trend, Retro-Feeling inklusive.

Der Name Jan war in den 1980er Jahren auf Platz 3 der beliebtesten Vornamen und ist bis heute ein echter Klassiker. Er gilt als Kurzform der Namens Johannes und hat somit eine hebräische Herkunft. Aber auch Namen wie Frank, Betty oder Agnes feiern im nächsten Jahr ihr Revival.

Die Liebe zur Natur und zum Reisen
Vielen haben sich in der vergangenen Zeit nach der großen, weiten Welt gesehnt. Kein Wunder also, dass Namen, die in uns das Fernweh wecken wie Musik in unseren Ohren klingen. Vornamen wie Bali, Rio, Juri oder Flora drücken nicht nur Naturverbundenheit, sondern auch die Liebe zum Reisen aus.

Genderneutrale Namen
Die stetig wachsende Offenheit in der Gesellschaft rund um das Thema Geschlechtsneutralität spiegelt sich auch in den Babynamen-Trends wider. Namen, die früher ausschließlich an ein Geschlecht vergeben wurden, sind nun auch immer häufiger beim jeweils anderen zu finden.

Namen wie Lou, Indigo oder Sascha sind daher voll im Kommen.

 

 


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