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Prognose: Beliebteste Babynamen 2019

Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat die Prognose zu den beliebtesten Vornamen 2019 veröffentlicht. Große Überraschungen gibt es nicht.

Was waren 2019 die beliebtesten Vornamen für Babys in Deutschland? Mit dieser Frage hat sich die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in einer ersten Prognose beschäftigt. Das Ergebnis: Große Veränderungen im Vergleich zu den Hitlisten der letzten Jahre wird es aller Voraussicht nicht geben. Stattdessen blieben die Eltern ihrem Namensgeschmack weitgehend treu.

So wird Marie wohl auch in diesem Jahr wieder der beliebteste Mädchenname werden. Außerdem sei nicht auszuschließen, dass Sophie und Maria auf den Positionen zwei und drei folgen. Hanna habe ebenfalls gute Chancen auf einen Spitzenplatz und könnte Emma von dort verdrängen.

Greta wird dagegen nicht zu den Top 10 gehören. So groß die Begeisterung um die schwedische Klimaschutzaktivisten Greta Thunberg auch sein mag, schlägt sich dies doch nicht stärker in der Namensvergabe nieder als in den vorhergehenden Jahren auch.

Mehr Veränderungen erwartet die GfdS in der Zusammensetzung der Jungenliste. Trotz in den vergangenen Jahren schnell wechselnder Spitzenpositionen bei den Jungen hat Vorjahressieger Paul gute Chancen, abermals die Gesamtliste anzuführen und zudem auf der Erstnamenliste Ben vom Thron zu stürzen. Henry, der es 2018 gerade erst in die Top 10 geschafft hat, scheint hingegen schon wieder auf dem Rückzug zu sein.

Mädchennamen mit E und M beliebt

Generell sind Mädchenamen mit dem Anfangsbuchstaben E wie Emma, Emilia, Ella und Elisabeth bleiben sehr beliebt, ebenso Namen mit M wie Marie, Maria, Mia, Mila und Mathilda. Auch das L am Anfang hat es Eltern noch immer angetan. Namen wie Lina, Lea, Lena, Lotta oder Luise haben ebenfalls gute Aussichten auf einen Platz in den Top 10.

Trend zu alten Vornamen hält an

Für beide Geschlechter weiterhin sehr gefragt sind außerdem alte, traditionelle Vornamen wie Klara, Frieda, Mathilda, oder Ida bei den Mädchen sowie, Emil, Anton, Oskar, Theo, Karl oder Jakob bei den Jungen. Klara und Emil, bisher nicht unter den Top-Namen in Erscheinung getreten, zeigten sogar deutliche Tendenzen, einen Platz weit oben auf der Rangliste zu ergattern.

Für die Stichprobe hat die GfdS Daten der zwischen Januar und Oktober vergebenen Namen von einem Dutzend Standesämtern aus ganz Deutschland ausgewertet. Die endgültige Statistik wird erst im Frühjahr 2020 veröffentlicht.