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Eltern haben teilweise skurrile Namenswünsche, was die Vornamen ihrer Kinder betrifft

Jedes Jahr gibt die GfdS (Gesellschaft für deutsche Sprache) die beliebtesten Vornamen für Babys bekannt und sie entscheiden auch, ob ein von Eltern gewünschter kurioser Vorname für ihr Kind zugelassen wird oder nicht. Wie bereits bekannt gegeben wurde waren im Jahr 2012 Sophie/Sofie für Mädchen und Luca /Luka für Jungen die beliebtesten Vornamen.

darunter waren: Rosenrot, Kater. Loriot und Motte - diese wurden alle abgelehnt. Da aber nicht grundsätzlich jeder ausgefallene und seltsame Vorname verboten wird, so wurden im vergangenen Jahr die neu beantragten Vornamen Falliion, Ruster, Kirono, Meus, Katte und Semea zugelassen und eingetragen.

Ganz klar taucht immer wieder die Frage auf, warum manche skurrile Namen akzeptiert und andere abgelehnt werden. Die Mitarbeiterin der GfdS Frauke Rüdebusch teilt dazu mit: „Wir schauen bei jedem Antrag in unser Vornamenbuch, ob der Name dort aufgeführt ist“. Wenn der angefragte Vorname dort nicht drin steht, so forschen die Namensrichter, ob es möglich ist, dass man den gewünschten Vornamen evtl. von einem älteren Namen ableiten kann.

Eigentlich gab es schon immer Eltern, die ihren Kindern einen wirklich ausgefallenen Vornamen geben wollten und das wird sicher auch in Zukunft so bleiben. So wurden in den vergangenen Jahren beispielsweise Orts- und Städtenamen, Namen von Fußballvereinen, Nachnamen von Politikern, berühmten Persönlichkeiten oder auch Namen von fiktiven Figuren aus Filmen und Computerspielen gewünscht. Da Kinder aber oft unter ihrem skurrilen Namen leiden und gehänselt werden ist die Entscheidung meistens gar nicht so einfach, welche Vornamen zugelassen oder abgelehnt werden. In den letzten Jahren trafen die angefragten Namen Berlin, Schröder und Borussia auf Ablehnung. Anders entschieden haben sich die Namens-Richter bei den Namen Laser, Napoleon, Cosmos, Findus, Krabat und Atreiju, diese ausgefallenen Vornamen wurden zugelassen.

Ausgelöst werden die Ideen zu solchen schrägen Vornamen oftmals von Promis, die ihren Kindern zum Teil auch sehr skurrile Vornamen geben.

Eltern sollten bei der Vornamenwahl immer daran denken, dass ihr Kind seinen Vornamen sein ganzes Leben lang tragen muss (auch als Erwachsener, sowie im Geschäftsleben)   und „welche Steine sie ihm bei einem dementsprechenden Vornamen in den Weg legen“. Sie sollten „zum Wohl des Kindes“ handeln.