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Späte Reue: Jede fünfte Mutter bedauert Namenswahl

Für viele Eltern wird die Wahl des richtigen Vornamens für ihren Nachwuchs zur Herkules-Aufgabe – die verblüffend oft schief geht. Eine Umfrage in Großbritannien liefert erstaunliche Ergebnisse. Demnach bedauert jede fünfte britische Mutter die Namenswahl für ihr Kind.



Traditionell und klassisch, modern oder exotisch: Vornamen bereiten vielen Eltern die Qual der Wahl. Sie haben schlaflose Nächte, befragen den kompletten Freundeskreis, wälzen unzählige Namenslexika und suchen hier bei uns auf der Site nach Inspiration. Hat das Kind dann endlich einen Namen, entpuppt sich die Wahl doch als falsch.

In Großbritannien etwa bedauert jede fünfte Mutter den Namen ihres Kindes. Das ist das erstaunliche Ergebnis einer Umfrage, über die der „Guardian“ berichtet. Von den über 1200 befragten Müttern gaben 245 an, dass sie ihre Wahl mittlerweile bereuen. Vor allem mit den Vornamen Charlotte, Amelia, Anne, Daniel, Jacob, James und Thomas sind die Mütter im Nachhinein unzufrieden.

Die Gründe für den Meinungsumschwung sind vielfältig. Am häufigsten ärgern sich die Mütter darüber, dass der Name ihres Kindes zu populär geworden sei. Andere sagen, der Namen gefalle jetzt ihnen selbst oder ihrem Kind einfach nicht mehr. Einige Mütter sind der festen Meinung, ihre Wahl passe nicht mit der Persönlichkeit oder dem Aussehen ihres Kindes zusammen. Und andere gaben an, dass ihr Kind den eigenen Namen nicht aussprechen oder buchstabieren könne.

Bemerkenswert ist der Zeitpunkt des Bedauerns: 12 Prozent der unzufriedenen Mütter erklärten in der Umfrage, sie hätten „schon immer gewusst, dass dieser Name die falsche Wahl war“, weitere 3 Prozent wussten es in dem Augenblick, als ihr Kind geboren wurde. Knapp ein Drittel war innerhalb der ersten sechs Monate nach der Geburt nicht mehr glücklich mit dem Namen und bei 23 Prozent begannen die Zweifel, als ihr Kind in den Kindergarten oder in die Schule kam.

Die Entscheidung rückgängig zu machen und den Namen im Nachhinein zu ändern, ist übrigens nicht so einfach. Das ist in Großbritannien genauso wie bei uns. Von den unzufriedenen Müttern hat dies laut der Umfrage trotzdem ein Drittel zumindest erwogen. Sechs Prozent von ihnen haben es tatsächlich auch getan. Bleibt nur zu hoffen, dass sie mit ihrer Wahl diesmal rundum zufrieden sind – auch über einen längeren Zeitraum.

Deine Meinung ist gefragt! Bist Du glücklich mit der Namenswahl für Dein Kind?